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Trizeps Royal Roman

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26,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29784

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2026

Verlag

Leykam

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/2,5 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Mauve / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8417-0

Beschreibung

Rezension

»König Dedo II trägt die Kämpfe aus, denen wir uns alle stellen müssen: Liebeskummer, Patriarchale Gewalt, Sexualität und Erwachsenwerden. Nur, dass Dedo eben trans ist. Und König. Und einen ganzen Wald besitzt. Und Grindr nutzt. So absurd tragisch, entwaffnend verletzlich und ur-komisch von Cécil Ludwig Röski inszeniert - wenn das die Zukunft deutscher Königshäuser ist - sign me up!«
Gazelle
»Macht, Muskeln und Monarchie - und ich dachte immer, ich mag keine Königshaus-Geschichten! Dieser Roman ist cremig wie ein Proteinshake, tief wie ein Deadlift und intense wie euer letztes HIIT-Training. Ruhepuls war gestern, König Dedo rules!«
Verena Güntner
»Röski ist ein Buch gelungen, das uns allen gefehlt hat: Zärtlich, dirty und durchgeknallt erzählt Trizeps Royal von der Gegenwart und klatscht sie uns als deliziöse Torte ins Gesicht.«
Kay Matter
Röski liefert mit seinem Debüt eine hochmoderne Tragikomödie -
überaus clever, kompromisslos queer und mit royalem Touch - die darauf hoffen lässt, dass
wir nicht zum letzten Mal von ihm als Autor hören. Uneingeschränkte
Anschaffungsempfehlung.
Marc Dannecker - Bibliotheksnachrichten

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Verkaufsrang

29784

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2026

Verlag

Leykam

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/2,5 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Mauve / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8417-0

EU-Ansprechpartner

Leykam Buchverlagsges.m.b.H. & Co. KG
Lichtenauergasse 1
1020 Wien
AT
office@leykamverlag.at

Herstelleradresse

Leykam Buchverlagsges.m.b.H. & Co. KG
Dreihackengasse 20
8020 Graz
AT
office@leykamverlag.at

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  • MarieOn

    5/5

    31.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absurd lustige Tragikomödie

    König Dedo II. von Sachsen verrottet in seinem Himmelbett. Er steckt seine Nase tief ins Kopfkissen,um die letzten Duftmoleküle von Marfa zu erschnüffeln, denn sein Liebhaber hat ihn verlassen. Dedo vermisst ihn schmerzlich, aber er vermisst sich auch selbst. Er muss dem beschränkten Terrain seines Schlafzimmers und dem morgendlichen Weckruf seines Beraters Richard entkommen und er weiß auch schon wie. Er wird Bodybuilder. Richard geleitet ihn als dann auch zügig zum Fitnessraum, froh seinen Monarchen wieder unter den Lebenden zu wissen. Darin zurückgelassen sieht Dedo, wie sein fescher Lover dort gepumpt hat. Dedo stand ihm lächelnd mit einem Handtuch zur Seite, jederzeit bereit, die Bäche von Schweiß aufzufangen oder sich auf seinen Schoß zu setzen. Die Tutorials, die Disziplin und Proteine verordnen, helfen ihm nicht weiter. Die Aussicht, tagelang an Hähnchenschlägeln rumzulutschen, schafft ein erhebliches Unbehagen. Er versucht einen Klimmzug, weil es ja sein könnte, dass ungeahntes Talent in ihm schlummert, aber weit gefehlt. Er schaut in den Spiegel, ergreift zwei Hanteln und formt den Bizeps. Immer schön aus der Hüfte, der Rhythmus des Zählens gefällt ihm. Nach drei Wiederholungen à fünfzehn Beugungen schlagen die Gewichte hart auf dem Boden auf. Ein Personaltrainer muss her, am besten eine Sie. Richard fühlt sich genötigt, Majestät durch ein Klopfen grob aus seinen Gedanken zu reißen, um Cousin Arno anzukündigen. Dedo verdreht theatralisch die Augen. Sie sind direkte Konkurrenten. Arno beansprucht noch immer den Thron, auf dem Dedo sitzt. Früher verstanden sie sich prächtig. Arno, der wilde Bube, der rechtmäßiger Thronfolger werden sollte und Dedo das freche Mädchen. Während Dedo unter der Fuchtel des Vaters dem König von Sachsen stand, geriet Arno in Beschlag seiner intriganten, garstigen Mutter Beatrix von Sachsen. Und so wurde aus dem Dream-Team das Duo infernale. Fazit: Der mehrfach ausgezeichnete Roman- und Drehbuchautor (Grimme-Preis für die Punk-Webserie „Haus Kummerveldt“ ARD/arte 2024) hat hiermit die deutsche Monarchie wiederbelebt. Sein Protagonist leidet unter dem Verlust seines Partners. Er bietet sowohl Presse als auch intriganter Familie eine beachtliche Angriffsfläche und auch um seine psychische Verfassung steht es nicht bestens. Durch Muskelaufbau will er sein darbendes Image aufmöbeln, scheitert allerdings an der Anstrengung. Nach und nach entblättert Röski in seiner Inszenierung, durch welche Strapazen Dedo gegangen ist, um den Thron zu erklimmen. Die Sprache ist flapsig, lasziv und frivol und in Gänze unverhofft unterhaltsam. Hier wird das Thema Transgender in all seiner Tragik aufgegriffen und einer konservativen Gesellschaft gegenübergestellt, die veraltete Vorstellungen von Geschlechterrollen einfach immerweiterlebt. In dem Kontrast entsteht eine Komik, die so mitreißend wie kontrovers ist. Das war ganz großes Kino. Eine bildgewaltige, überraschende und so absurd lustige Tragikomödie, genau mein Humor. Es geht um Queerness, mediale Macht und mentale Gesundheit.

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Unsere Meinungen

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    Majo C.

    Thalia Wien – Westbahnhof

    Buchhändler*in

    4/5

    08.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leichte funky Lektüre mit ernsten Themen

    König Dedo II. von Sachsen leidet sehr unter der Trennung von seinem Exfreund. Um dem Herzschmerz ein wenig zu entflüchten stürzt er sich ins Bodybuildung. Während er Hanteln hebt, zerreißt sich das Volk auf Social Media dessen Mäuler über den jungen König und seine Grindr Abenteuer und posten Fotos von ihm beim Cruising im Wald. Erst scheint es so, als würde ihm das Ablenken von Marfa gelingen, bis sich sein gesundheitlicher Zustand verändert und damit alles ins Wanken gerät. Plötzlich ist er seiner Schwester Otti, die auf der psychiatrischen residiert, näher als geplant und muss sich über die ferne Zukunft Gedanken machen und große Entscheidungen treffen. In der ersten Hälfte passiert nicht viel, außer, dass der König im Bett liegt. Zeitweise habe ich überlegt da das Buch beiseite zu legen. Die Prämisse eines trans Königs hat mich dann aber doch genug abgeholt um weiter zu lesen. Der Spannungsbogen hat schlussendlich auch noch mehr hergegeben, es hat für meinen Geschmack aber etwas zu lang gedauert, bis überhaupt etwas passiert. Die Sprache ist leicht zugänglich und manche Kapital bestehen nur aus Social Media Posts oder Zeitungs Headlines. Das lockert auf, auch wenn die Inhalte teilweise ins Düstere gehen. Natürlich wunderschon gestaltet, keine Frage. Sowohl der Goldeffekt als auch der Farbschnitt sind echte Hingucker.

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