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Produktbild: Eco-Deconstruction

Eco-Deconstruction Derrida and Environmental Philosophy

0

32,90 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.03.2018

Herausgeber

Fritsch + weitere

Verlag

Fordham University Press

Seitenzahl

334 (Printausgabe)

Dateigröße

1512 KB

Auflage

1

Sprache

Englisch

EAN

9780823279524

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Ja

Zum Lesen dieses eBooks auf Geräten der tolino Familie sowie auf sonstigen eReadern und am PC benötigen Sie eine Adobe ID. Weitere Hinweise zum Lesen von kopiergeschützten eBooks finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

27.03.2018

Herausgeber

Verlag

Fordham University Press

Seitenzahl

334 (Printausgabe)

Dateigröße

1512 KB

Auflage

1

Sprache

Englisch

EAN

9780823279524

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    12.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Dekonstruktion als Umweltphilosophie

    Auch wenn die Geisteswissenschaften im Allgemeinen, die Philosophie im Besonderen, sich schwertun mit dem Klimawandel und dessen Folgen auseinanderzusetzen, so gibt es dennoch einige Tagungen bzw. Sammelbände zu dem Thema. Ein lesenswerter Sammelband, der schon 2018 erschienen ist und von Matthias Fritsch, Philippe Lynes und David Wood herausgegeben wurde, trägt den Titel "Eco-Deconstruction: Derrida and Environmental Philosophy". Wie der Titel schon nahelegt, kommen die Autoren und Autorinnen des Bandes aus dem Umkreis der US-amerikanischen Dekonstruktion. Bestimmt ist das Buch im Ganzen, aber auch jeder einzelne Betrag keine leichte Kost, aber es zeugt von großem ökologischem Engagement und einer philosophischen Belesenheit. Gleich einleitend grenzen sich die Herausgeber von jener Derrida-Rezeption ab, die an seinen Arbeiten zur Animalität anknüpfen. Den Autoren und Autorinnen des Buches geht es bei weitem nicht allein darum sich mit dem Tier bzw. mit den Tieren zu beschäftigen. Das Anliegen des Buches ist radikaler und weitreichender. Einerseits möchten die AutorInnen zeigen, dass Jacques Derridas Dekonstruktion immer schon ökologisch war, andererseits versuchen sie herauszuarbeiten, dass sich eine ökologische Dekonstruktion den Herausforderungen und Aufgaben stellen kann, die einer Umweltphilosophie zufallen. Schließlich und endlich geht es darum, wie es mit den Menschen und dem Nicht-Menschlichen in Zeiten des Klimawandels weitergeht. Diese Frage nach dem Wie-geht-es-weiter-? betrifft zum einen das Zusammenleben der Menschen untereinander, zum anderen natürlich auch die Verhältnisse und Beziehungen, die der Mensch zum Belebten, aber ebenso zum Unbelebten unterhält. Auch wenn die einzelnen Beiträge des Buches recht heterogen sind, so ist das Buch stimmig und aneinander aufbauend in vier Abschnitte gegliedert: 1. Diagnosing the Present, 2. Ecologies, 3. Nuclear and Other Biodegradabilitie und 4. Environmental Ethics. Gleichwohl es sich nicht von der Hand weisen lässt, dass die Philosophie ihre Probleme hat, sich mit dem Nicht-Menschlichen zu beschäftigen, so zeigt gerade dieser Sammelband, dass dies sehr wohl möglich ist. Vielleicht kann die Dekonstruktion uns tatsächlich einen Weg weisen, um unsere Souveränität und Gleichgültigkeit gegenüber dem Nicht-Menschlichen zu überdenken. Im Moment scheinen die Naturwissenschaften, um diese Aufgabe zu bewältigen, eher in der Lage zu sein.

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