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Produktbild: Da, wo ich dich sehen kann
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Da, wo ich dich sehen kann Roman. »Ein tief berührender, sehr klarer Roman über einen Femizid — aber gleichzeitig ein Buch über das Weiterleben.« NDR Buch des Monats

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15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2027

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

413

Maße (B/H)

12,5/18,6 cm

Auflage

1. Auflage 2027

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0261-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2027

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

413

Maße (B/H)

12,5/18,6 cm

Auflage

1. Auflage 2027

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0261-4

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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  • Anja

    5/5

    06.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Puh, was für ein Buch

    Ich habe "Da, wo ich dich sehen kann" von Jasmin Scheiber als Hörbuch gehört und vergebe fünf Sterne – obwohl es definitiv kein Buch ist, das man gerne liest. Emma wird von ihrem Mann ermordet. Nach ihrem Tod erleben wir die Geschichte aus den Perspektiven ihrer Tochter Maja, ihrer besten Freundin Liv, ihrer Eltern und Schwiegereltern. Dadurch wird eindrücklich sichtbar, dass Emmas Tod nicht nur ihr eigenes Leben beendet, sondern das Leben all der Menschen, die sie geliebt haben, für immer verändert. Besonders eindrücklich finde ich, dass der Täter überhaupt nicht im Mittelpunkt steht, im Gegensatz zur Berichterstattung zu derartigen Fällen in der Realität. Es geht um Emma, ihre Angehörigen und die Fragen: Was passiert nach der Tat? Hätte ihr Tod verhindert werden können? Und wie lebt man weiter, wenn ein Mensch auf diese Weise aus dem eigenen Leben gerissen wird? Jasmin Schreiber überzeugt mit ihrem fesselnden Schreibstil, wenn der Humor auch diesmal völlig fehlt. Ich habe tatsächlich zweimal darüber nachgedacht, das Hörbuch abzubrechen, weil es absolut schonungslos und stellenweise kaum auszuhalten war. Die Autorin hat zum Thema Femizid außerordentlich gründlich und fachlich fundiert recherchiert und beleuchtet dabei unter anderem rechtliche Aspekte, Beziehungskonstellationen, Kindeswohl und psychische Gesundheit. Der Roman wirkt dadurch äußerst realitätsnah und an keiner Stelle überzogen. Am Ende bleibt für mich vor allem das Fazit: Jeder sollte sich mit diesem Thema auseinandersetzen und dieses Buch eignet sich dazu hervorragend. Jasmin Schreiber hat auch bei mir einige Denkmuster ins Wanken gebracht.

  • Bewertung

    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Da wo ich dich sehen kann

    Ein trauriges Buch, dass mich zum Nachdenken gebracht hat. Ein Buch über Emotionen, Verlust und Ängste, und wie unterschiedlich Hinterbliebene damit umgehen, und sich Vorwürfe machen. Im Zentrum steht ein Femizid. Gleichzeitig aber auch ein Buch über das Weiterleben.

  • nil_liest

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiger Roman für unsere Gesellschaft

    Geschlechterspezifische Gewalt ist in all ihren Facetten Teil unserer Lebensrealität in Deutschland. Nicht nur in bestimmten Kulturkreisen, nicht nur in prekären Verhältnissen, auch bei Bildungsbürgern. Es betrifft alle Schichten, kreuz und quer. Opfer meist Frauen und Täter männlich. Im Schlimmsten Fall endet es mit dem Tod der Frau durch den Partner oder den Ex. Das Thema Femizide war für mich bisher – ich gebe es zu: ein Randthema. Bis ich dieses Buch von Jasmin Schreiber las: „Da, wo ich dich sehen kann“. Ein Roman der wehtut, der uns vor Augen hält was in jeder Beziehung passieren kann. Grauenhaft, unnötig und es macht wütend. Statistisch gesehen wird in Deutschland etwa alle drei Tage eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner umgebracht. Was sagt uns das über den Zustand unserer Gesellschaft? Der Roman spielt in Deutschland, in der Mitte der Gesellschaft. Emma heiratet den älteren erfolgreichen Anwalt Frank, der scheinbar alle um den Finger wickeln kann. Die beiden bekommen eine gemeinsame Tochter und Emma wird zur Wine Mommy und verkriecht sich in ihrem oberflächlich perfekten Leben. Ich spoilere nicht, wenn ich ihren Tod voraussage, da der Roman erst nach Emmas Tod in der Erzählung einsetzt. Wir hören die Stimmen ihrer Mutter, Brigitte, ihres Vaters Per, die der Tochter und der besten Freudin Liv. Zentral steht im Raum wie es dem Mädchen geht als Tochter eines Mörders und einer ermordeten Mutter und wieso keiner etwas merkte bzw. ob jeder für sich eine Chance hatte es zu bemerken. Wer nicht zu Wort kommt: der Mörder. Der Ehemann Frank und das ist aus meiner Sicht gut so. Er sitzt im Knast – zu recht. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den fragilene Beziehungen der Großeltern, der besten Freundin und des Kindes und wie sich dort die Dynamiken ergeben. Ein Roman der wehtut, zugleich unendlich gut geschrieben ist. Es gibt viele Passagen über den Tod, über das Verlieren von Angehörigen und die Trauer in uns, da findet Jasmin Schreiber besonders treffende Worte. Ein Roman der sensibilisiert aufmerksam in seinem eigenen Umfeld auf Anzeichen zu schauen. Selbst wenn nichts ist, sollte man Anzeichen ansprechen. Sonst ist es vielleicht zu spät. Und das strukturelle Problem ist offensichtlich. Das Thema wird medial privatisiert und patriarchales Verhalten nicht präventiv unterbunden. Es liegt viel vor uns als Gesellschaft. Lesenswert, tut weh, bereichert und zeigt uns eine große Baustelle unter einem Brennglas.

  • Stefania

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Unsichtbare nach der Tat

    Keine leichte Kost. Es ist erschütternd, herzzerreissend und unglaublich traurig, denn es ist viel mehr als nur eine Geschichte über Femizid. Der Schreibstil ist so einfühlsam und gleichzeitig auf eine Art geschrieben, die das Thema zumindest etwas verdaubar macht. Die Autorin schreibt über die vielen Aspekte dieser schweren Thematik, denn es geht nicht nur um den Femizid selbst, sondern auch darum, was mit allen anderen Beteiligten geschieht. Was passiert mit den Kindern, den Eltern, den Freunden? Und was geschieht danach? Emma wurde über Jahre von ihrem Ehemann gedemütigt, geschlagen und schliesslich ermordet. Sie wurde psychisch so sehr belastet, dass sie ihre eigenen Gefühle gegenüber ihrer Tochter Maja immer wieder infrage stellte. Man erfährt viel über Maja und darüber, wie sie sich fühlt, was ihre Gedanken und Ängste sind. Dann sind da noch Liv, ihre beste Freundin, und Emmas Eltern Brigitte und Per. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven fühlt man mit ihnen, leidet mit ihnen und hofft gleichzeitig, dass auch alle weiteren Beteiligten irgendwann ihren Frieden finden können. Man begleitet Maja dabei, wie sie in ihrem jungen Alter mit einer solchen Brutalität umgehen muss. Es gibt so viele verschiedene Einblicke in das Leben der Charaktere, dass einem wirklich das Herz zerreisst. Man bekommt Einblicke in die Vergangenheit und erfährt, wie Emma sich gefühlt hat und was sie alles durchmachen musste. Auch wenn dieses Buch erschütternd ist, ist es dennoch absolut lesenswert. Es öffnet einem wieder einmal mehr die Augen für die Gesellschaft und dafür, wie viel hinter einem Femizid steckt und welche Auswirkungen eine solche Tat auf all die Menschen hat, die zurückbleiben.

  • Bewertung

    aus Rainau

    5/5

    01.08.2026

    eBook (ePUB)

    Tolles Buch

    Ich habe das Buch sehr gerne und interessiert gelesen. Wahnsinn, wie eine solche Tragödie die ganzen Familienmitglieder trifft und sich jeder schuldig fühlt. Mir tun auch die Eltern des Mörders leid. Wie schlimm, dass so etwas in der eigenen Familie passiert. Interessant wäre schon zu wissen, was in dem Kopf eines solchen Ehemanns vorgeht. Zeigt ein solcher Mensch irgendwann Reue? Man kann nur hoffen, dass die Kinder ihr Leben, trotz so eines schrecklichen Ereignisses, irgendwann unbedarft leben können.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (194)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Victoria B.

    Victoria B.

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.03.2026

    eBook (ePUB)

    Ein schmerzhaftes, aber wichtiges Buch!

    Femizid - ein Thema das hochaktuell ist und immer wieder erschüttert. Jasmin Schreiber erzählt in ihrem Roman "Da, wo ich dich sehen kann" von einem Femizid, der die Familie der kleinen Maja erschüttert. Ihre Mutter Emma wird von ihrem Mann Frank getötet. Im Laufe des Romans beschreibt jedes Kapitel die Perspektive einer nahestehenden Person von Emma. Von ihren Eltern Brigitte und Per, bis zu ihrer besten Freundin Liv. Dabei ist es wichtig zu betonen, dass nie der Fokus auf dem Verbrechen oder dem Täter selbst liegt, sondern immer auf dem Nachhall des Femizides. Mich hat das Buch enorm emotional & psychisch mitgenommen, besonders in Anbetracht der steigenden Zahl an Gewaltverbrechen an Frauen, wobei die Dunkelziffer noch weitaus höher ausfallen dürfte. Mich hat auch der einfühlsame aber dennoch klare Schreibstil der Autorin absolut abgeholt, der diesem sensiblen Thema absolut gerecht geworden ist! Eine große Empfehlung von Mir!
  • Zum Bewerterprofil von Johanna Humer

    Johanna Humer

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.01.2026

    eBook (ePUB)

    Da, wo ich dich sehen kann..

    Wenn ein Femizid alles erschüttert! Vielleicht ist es heftig und fast nicht auszuhalten, weil es einem sehr traurig macht und wütend, weil man so mitleidet mit dem Kind, den Eltern und der besten Freundin. Aber es war trotz des schweren Themas ein so tolles Buch! Wie kann man wieder positiv sein und Hoffnung haben? Unbedingt Lesen!!
  • Zum Bewerterprofil von Janea Hansen

    Janea Hansen

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    4/5

    08.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo es wehtut und wie es heilt

    Mit ihrem neusten Roman legt Jasmin Schreiber den Finger in eine offene Wunde. Das Thema "Femizide" ist eines, dass brennt - nicht nur bei Frauen. Die Autorin schafft es, einfühlsam mit dem Thema umzugehen, indem sie z.B. den Täter nicht zu Wort kommen lässt und gleichzeitig zeichnet sie ein bewegendes und schmerzhaftes Bild der ambivalenten Gefühle der Hinterbliebenen. Sehr stark eingesetzt sind auch die Kapitel, die offizielle Dokumente oder bürokratischen Schriftverkehr darstellen – die zunächst gewähnte Emotionslosigkeit selbiger, machen das geschilderte oft umso schmerzhafter. Denn genau hier fehlt die Empathie und Verbundenheit, die aus den Berichten der Figuren spricht. Das Buch geht unter die Haut, rüttelt auf und lässt einen versöhnt zurück. Vielleicht nicht mit der Welt, aber mit der Hoffnung, wenn es mal schlimm wird nicht alleine zu sein und dass jede Wunde irgendwann wieder heilt, auch wenn sie Narben hinterlassen wird.

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