Die Russische Titanic Das verfluchte Schicksal der SS Berlin und der Admiral Nachimow
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Produktdetails
Format
ePUB
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Ja
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Ja
Erscheinungsdatum
28.10.2026
Verlag
ArtiaSeitenzahl
(Printausgabe)
Dateigröße
181 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9798237255614
Die russische Titanic? Ihre wahre Geschichte ist noch unglaublicher.
In der Nacht zum 31. August 1986 befand sich die Admiral Nachimow auf einer Routinefahrt von Noworossijsk über das Schwarze Meer, als ein Frachtschiff in ihre Bordwand rammte. Innerhalb weniger Minuten sank das Passagierschiff. Hunderte Passagiere und Besatzungsmitglieder fanden den Tod bei einer der schlimmsten zivilen Schiffskatastrophen der Sowjetzeit. Der Kreml tat alles, um das Unglück zu vertuschen, das ausgerechnet in demselben verhängnisvollen Jahr geschah wie die Katastrophe von Tschernobyl.
Doch die Nachimow war nicht immer die Nachimow.
Ihr Leben begann 1925 als SS Berlin, ein Ozeandampfer für den Nordatlantikdienst. Die Nationalsozialisten beschlagnahmten das Schiff für Hitlers Programm "Kraft durch Freude", bevor es im Zweiten Weltkrieg als Lazarettschiff an der Ostfront eingesetzt wurde. In den letzten chaotischen Wochen des Dritten Reiches war die Berlin an der Massenrettungsaktion der Operation Hannibal beteiligt. Noch vor Kriegsende lief sie auf eine Mine und sank.
Die Sowjets hoben das Wrack vom Meeresgrund und bauten das Schiff praktisch neu auf: neuer Name, neue Flagge, neue Aufgabe. Als Admiral Nachimow brachte sie Generationen sowjetischer Urlauber zu den Ferienorten am Schwarzen Meer. Einige Quellen berichten sogar, dass sie während der Kubakrise 1962 heimlich Truppen nach Kuba transportierte, als die Welt am Rand eines Atomkriegs stand.
Die Nachimow hatte bereits einen Weltkrieg, einen Untergang und die Geheimnisse des Kalten Krieges überstanden. Eine Sommernacht im Jahr 1986 sollte sie jedoch nicht überleben.
Auf Grundlage bislang unveröffentlichter Berichte von Überlebenden erzählt Stefan Rosenburg die vollständige Geschichte eines Schiffes, das die Welt vergessen hat, und einer Katastrophe, die auch die Sowjetunion am liebsten vergessen wollte.
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