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Produktbild: Alleinruhelage
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Eva Menasse

1. Alleinruhelage

Alleinruhelage

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

285

Gesprochen von

Eva Menasse

Spieldauer

7 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

136

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422500

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

285

Gesprochen von

Eva Menasse

Spieldauer

7 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

136

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422500

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  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    4/5

    08.10.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Schönes Buch

    ALLEINRUHELAGE Eva Menasse ET: 13.08.26 Manchmal gibt es Bücher, bei denen man gar nicht genau sagen kann, was einen eigentlich so gerne weiterlesen lässt. Bei „Alleinruhelage“ war es für mich vor allem die Stimme der Erzählerin. Ich habe ihr gerne dabei zugehört, wie sie auf ihr Leben, ihr Haus am See, die Menschen um sie herum und all die kleinen und großen Geschichten zurückblickt. „Genug. Denn ich muss noch einmal aufbrechen. Ich möchte herausfinden, ob meine neue stabile Alleinruhelage nicht doch ein wenig mehr Bewegung verträgt. Haus, ich verkaufe dich.“ Zehn Jahre nach der Wende kauft unsere Ich-Erzählerin gemeinsam mit ihrem damaligen Mann ein Haus am See in einem ostdeutschen Dorf. Ein „Schnäppchen“, denken die beiden. Die Einheimischen sehen das allerdings ganz anders. Und auch mit den Dorfbewohnern kann sie nicht so recht etwas anfangen. Je mehr sie versucht, sich anzupassen, desto deutlicher fällt sie auf. Das Haus sollte ihr Ruhepol werden, ein Ort zum Ankommen und Durchatmen. Doch so einfach ist das mit einem Haus eben nicht. Es muss ständig repariert, renoviert oder in Ordnung gebracht werden. Gleichzeitig wird es zu einem Ort, an dem sich unterschiedliche Lebensphasen spiegeln: glückliche Momente, Veränderungen, Trennungen und die Frage, wie es eigentlich weitergehen soll. Nicht chronologisch, aber durchweg unterhaltsam erzählt Eva Menasse von Menschen, Tieren, Erinnerungen und den kleinen Absurditäten des Lebens. Mal amüsant, mal nachdenklich und immer mit einem feinen Blick für ihre Figuren. Obwohl es spannende und bewegende Stellen gab, ist das Buch insgesamt eher unaufgeregt. Gerade diese ruhige Erzählweise hat für mich aber gut zur Geschichte gepasst. Und dank Eva Menasse weiß ich jetzt auch, wie ich meine Wühlmäuse im Garten vertreiben werde. Fazit: Gerne habe ich der Autorin gelauscht. Ich empfehle das Buch allen, die gut erzählte Geschichten, feine Beobachtungen und einen etwas anderen Blick auf das Leben mögen. 4/5

  • Apflamaus

    4/5

    26.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Eine ruhige Geschichte mit viel feinem Humor

    „Alleinruhelage“ hat mich vor allem durch seine ruhige und besondere Erzählweise angesprochen. Die Geschichte beschäftigt sich mit Erinnerungen, Veränderungen, Abschieden und verschiedenen Stationen im Leben – und bleibt dabei erstaunlich leicht und humorvoll. Besonders schön fand ich, dass Eva Menasse selbst liest. Ihre Stimme ist sehr gelassen, und ihr österreichischer Dialekt passt für mich wunderbar zur Geschichte. Ich habe ihr sehr gerne zugehört. Einige Anekdoten aus der Kindheit der Protagonistin haben mich zum Schmunzeln gebracht. Interessant fand ich auch, wie sich der Blick auf vergangene Erlebnisse mit der Zeit verändern kann. Die Verbindung zu dem Haus und dem Ort, an dem viele Erinnerungen hängen, konnte ich ebenfalls gut nachvollziehen. Gerade diese leisen Gedanken über Heimat, Erinnerungen und Abschied haben mir gefallen. Trotz ernsterer Themen wirkt das Hörbuch nie schwer. Es gibt immer wieder humorvolle Momente, die der Geschichte eine schöne Leichtigkeit geben. Allerdings muss man sich auf das eher ruhige Erzähltempo einlassen. Manche Themen, besonders rund um Männer und Beziehungen, waren mir etwas zu schnell abgehandelt. Insgesamt ein schönes, unaufgeregtes und zugleich tiefgründiges Hörbuch, das mich gut unterhalten und an einigen Stellen nachdenklich gemacht hat.

  • Nele33

    3/5

    16.10.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    ambivalent

    "Alleinruhelage" der Autorin Eva Menasse hat mich aufgrund des Klappentextes angesprochen. Ich habe es als Hörbuch, eingelesen von der Autorin selbst gehört. Ein idyllisches Haus in Vogelsang, gelegen in Vorpommern ist der Akteur in diesem Hörbuch. Nach ihrer Scheidung möchte die Protagonistin das heruntergekommene Haus renovieren, um es zu verkaufen, Hilfe bekommt sie dabei von zwei polnischen Personen, die sehr humorvoll charakterisiert werden. Sie blickt im Verlauf der Geschichte auf 21 Jahre ihres Lebens zurück, die teilweise Tagebuchartig vorgetragen werden und einen Blick auf ein Leben geben, welches einiges an Höhen und Tiefen hatte. Mir haben besonders die österreichischen Begriffe gefallen-ich mag die Sprache sehr. Das Buch hat 1 Kapitel und es wird in den Zeiten lustig hin und her gesprungen, sodass sich für mich kein roter Faden finden ließ. Orte und Personen kamen mir ziemlich durcheinander gewürfelt vor. Das brachte mich gedanklich beim Hören des Öfteren aus dem Hörfluss. Insgesamt konnte mich die Geschichte nicht wirklich fesseln, hatte aber auch einen eigentümlichen Reiz auf mich.

  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    01.11.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Kapitel abschließen

    Der letzte Blick zurück in eine Wohnung oder ein Haus, bevor man es für immer verlässt. Jeder Fleck an der Wand erzählt seine eigenen Geschichte. Ich fühl das. Kennt ihr das auch? Eva Menasse lässt ihre Erzählerin in „Alleinruhelage“ genau das tun, zurückblicken, bevor sie ihr Waldhaus am See verkauft und hinter sich lässt. Dabei tauchen Erinnerungen an Kindheit und Jugend, Ehe, Kinder, Freundschaften und spätere Beziehungen auf, verschwinden wieder, ziehen neue Gedanken nach sich. Wer einen lückenlosen Lebenslauf der Protagonistin und ihres Hauses erwartet, dürfte verzweifeln. Ich fand gerade diese Leerstellen reizvoll. Eva Menasse traut ihren Lesern zu, selbst zu denken. Welch angenehme Zumutung! Das Verhältnis der namenlosen Erzählerin zu ihrer Tochter sticht für mich unter den Erinnerungen heraus. Wie wirken sich persönliche Entscheidungen auf das Familienleben aus? Hier wir ein kluger Bogen von der eigenen Kindheit und Jugend bis zum Aufwachsen der nächsten Generation gespannt. Die Bewohner rund um den See liefern reichlich Stoff für spitze Beobachtungen. Ost und West umkreisen einander, geprägt von Gewohnheiten, Vorurteilen und Erfahrungen, die mit dem Mauerfall eben nicht einfach verschwanden. Beim Renovieren samt Paul, dem Vorsteher der Siedlung, wird es stellenweise herrlich absurd. Da darf man lachen, auch wenn sich dahinter durchaus Ernstes verbirgt. Das Haus und sein Garten fühlten sich beim Lesen so greifbar an, dass ich den bevorstehenden Abschied regelrecht gespürt habe. Die Sprache des Romans kann dabei spöttisch, scharf und wunderbar ironisch sein, ohne verbittert zu wirken. Zwischen Sarkasmus und Melancholie zeigt sich, was diese Frau ausmacht, warum sie Entscheidungen getroffen hat und welche Sorgen sie begleiten. Für mich hat der Roman genau die richtige Länge. Detailliertere Ausführungen hat es nicht gebraucht. Statt fertiger Antworten bleibt etwas viel Schöneres zurück, nämlich das Gefühl, einen Menschen ein Stück weit verstanden zu haben.

  • Bewertung

    aus Bielefeld

    5/5

    27.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Haus am See

    Aus der Ich-Perspektive erzählt uns eine Frau Mitte 50, gebürtige Wienerin und Schriftstellerin, das sie ihr Haus nun wirklich, nach mehreren gescheiterten Versuchen, verkaufen möchte. Das Haus hat sie damals mit ihrem Mann ausgesucht, in der Idylle am See, in Alleinruhelage, zwischen Berlin und Polen. Ein Haus, in dem sie Urlaube und Wochenenden mit den Kindern verbringen wollten, in dem sie Ruhe zum Schreiben fand. Das Haus am See war früher eine Gaststätte, als es den Campingplatz noch gab. Nun leben noch ein paar Datschenbesitzer dort und beäugen misstrauisch, was sich die Fremde, die sich mit den Sitten und Gebräuchen der Ostdeutschen so gar nicht auskannte, dort will. Wir erleben in Rückblenden wie das Leben dort verlief und auch die Entwicklung des Hauses, das der See nicht nur Idylle ist, wie sich die Menschen näher kommen, aber auch das Scheitern der Ehe. Wir erleben glückliche und traurige Momente, es werden Episoden erzählt, nicht immer chronologisch, aber immer ist der rote Faden zu sehen, alles ist nachvollziehbar. Schriftstellerisch ganz hervorragend geschrieben, ernsthaft und doch mit Humor, tiefgründig und doch leicht lesbar.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (130)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Haus, ein Leben.

    Was alles in und um ein Haus über Jahrzehnte passiert, erzählt hier die Autorin in ihrer unverwechselbaren Sprache. Gefühlvoll schildert sie Privates und behält dabei ein scharfes Auge auf unsere Gesellschaft und ihre Entwicklung. Eine Bereicherung für Geist und Seele.
  • Zum Bewerterprofil von Rina Salinger

    Rina Salinger

    Thalia Amstetten

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.10.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein Haus, ein Lebensabschnitt und viele Erinnerungen

    „Alleinruhelage“ ist ein sprachlich ausgesprochen feiner und zugleich sehr persönlicher Roman über einen Lebensabschnitt, der zu Ende geht. Rund um den Verkauf ihres Wochenendhauses blickt die Erzählerin auf ihre Familie, vergangene Beziehungen und die vielen Erinnerungen zurück, die mit diesem Ort verbunden sind. Dabei hat mir Eva Menasses scharfer, aber gleichzeitig sehr selbstironischer Blick besonders gut gefallen, denn sie nimmt nicht nur ihre Umgebung kritisch unter die Lupe, sondern hinterfragt auch immer wieder das eigene Verhalten und die eigenen blinden Flecken. Gerade diese Bereitschaft, sich selbst nicht aus der Betrachtung auszunehmen, verleiht ihren Rückblicken eine bemerkenswerte Ehrlichkeit und Selbstreflexion. Überhaupt ist die Sprache für mich eine der größten Stärken des Romans: Eva Menasse schreibt klug, pointiert und mit feinem Humor, schafft aber gleichzeitig immer wieder sehr melancholische und berührende Momente. Auch das Haus selbst bekommt durch die vielen Erinnerungen beinahe eine eigene Persönlichkeit. Etwas kritischer sehe ich allerdings die Darstellung mancher Bewohner der ostdeutschen Umgebung. Hier waren mir einige Zuschreibungen und Gegensätze stellenweise zu klischeehaft und zugespitzt und gerade weil der Roman ansonsten so differenziert beobachtet, hätte ich mir an diesen Stellen etwas mehr Zwischentöne gewünscht. Trotzdem ist „Alleinruhelage“ für mich ein lesenswerter Roman über Heimat, Fremdheit, das Loslassen und den Mut, noch einmal neu aufzubrechen – vor allem getragen von Eva Menasses außergewöhnlich guter Sprache.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Settele

    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.10.2026

    eBook (ePUB 3)

    "Haus, ich verkaufe dich" - eine Bilanz

    Kluge Gesellschaftsbeobachtungen, Ironie, Flapsigkeit, aber auch ein mäandernder Erzählstil prägen die Geschichte eines Abschieds rund um ein Wochenendhaus in Nordostdeutschland. Politisch tiefgründig und stilistisch eigenwillig, gelingt Eva Menasse mit ihrem "österreichischen Blick" die feinen, unsichtbaren Trennlinien zwischen Ost- und Westdeutschland nachzuzeichnen und die Mentalitätsunterschiede aufzuzeigen.

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Bewertungen (3)

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