Der beste Science-Fiction-Film aller Zeiten (The Times, IGN, Rolling Stone und viele mehr) – als intensives, ungekürztes Hörbuch.
Als im Jahr 2001 auf dem Mond ein mysteriöses Alien-Artefakt entdeckt wird, steht die Menschheit vor ihrer bisher größten Herausforderung.
Den Signalen des Artefakts folgend, brechen Astronauten gemeinsam mit dem Supercomputer HAL 9000 an Bord des Raumschiffs "Discovery" zu einer Reise in die Tiefen des Sonnensystems auf.
Doch schon bald wankt das Vertrauen zwischen Mensch und Maschine – mit unvorhersehbaren Folgen.
Arthur C. Clarkes visionäre Geschichte über künstliche Intelligenz, Evolution und die großen Fragen unserer Existenz: spannend, philosophisch und zeitlos.
Mit diesem zeitgleich zu Stanley Kubricks Film entstandenen Roman beginnt die legendäre vierteilige Space-Odyssey-Saga.
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17.09.2017
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»2001: Odyssee im Weltraum«…
»2001: Odyssee im Weltraum« von Arthur C. Clarke kann wohl als Klassiker der Science Fiction gelten, sowohl in der Literatur als auch unter den Filmen, denn auch der gleichnamige Film brachte es zu einigem Ruhm. Behandelt wird eine klassische First Contact Geschichte – jedoch mit nicht ganz alltäglichen Elementen. Niemand weiß, dass vor drei Millionen Jahren, als unsere Vorfahren gerade erst von den Bäumen herabgestiegen waren, die Erde schon einmal Besuch von außerirdischem Leben erhalten hatte. Sie haben etwas ganz Entscheidendes hinterlassen: das Wissen, Werkzeug zu benutzen. Dann verschwanden sie wieder. Millionen Jahre später finden Forscher ein fremdartiges Konstrukt auf dem Mond und starten eine Raumexpedition zum Funkziel des Signals, das das Objekt aussendet. Eine Reise ins Ungewisse beginnt, bei der Gefahren von ganz unerwarteter Seite drohen. Was man auf jeden Fall festhalten kann: Dieses Buch hat keine Charaktere. Die auftretenden Personen dienen nur als Handlungsträger und wirken fast schon wie ein notwendiges Übel, das halt da sein muss, damit die Handlung irgendwie vorankommt. Überzeugen können sie jedoch nicht. Die Handlung selbst springt mitunter auch. So ist in einem Teil gerade noch vom Fund des seltsamen Objektes die Rede und im nächsten Teil des Romans fliegen sie plötzlich bereits durch die Sterne. Der Leser weiß im ersten Moment gar nicht, warum sie da lang fliegen und ist fast noch ahnungsloser als die beiden Besatzungsmitglieder, die das Schiff steuern – und selbst im Unklaren über das Ziel der Mission gelassen wurden. Das klärt sich zwar auf, ist zunächst aber verwirrend. Abseits von diesen erzählerischen Schwächen ist der Roman aber sehr realistisch gehalten – insofern das bei Science Fiction eben geht. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass man viel von der Reise durch den leeren Raum mitbekommt – leider nicht so eindrucksvoll in Szene gesetzt wie beispielsweise im Film Interstellar, sodass sich das mitunter etwas zieht. Trotzdem: Es wird nicht jedem Leser gefallen, dass es auch einige technische Details gibt, gerade das mag ich jedoch an Science Fiction. Nun passt aber leider das Ende so gar nicht zum vergleichsweise realitätsnahen Rest des Buches. Gerade auf den letzten Seiten wird es sehr abgedreht und ausgesprochen fiktiv. Das steht im krassen Gegensatz zum Rest und will einfach nicht so wirklich damit harmonieren. Womit der Roman auf jeden Fall punkten kann, ist der grandiose erste Teil, in welchem den Menschenaffen das Werkzeug gebracht wird. Das ist ausgesprochen eindrucksvoll in Szene gesetzt, sodass man das Gefühl hat, unmittelbar dabei zu sein und selbst das erste Mal den revolutionären Gedanken zu haben, mit einer Knochenkeule auf Jagd zu gehen. Das Buch hat seine Schwächen, bietet aber dennoch kurzweilige Unterhaltung. Gerade der Anfang ist großartig in Szene gesetzt, der Rest hängt stark von individuellen Geschmack hab. Wer Hard Science Fiction mag, wird am Hauptteil des Romans sicher die eine oder andere Freude finden.
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