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  • Produktbild: Die grünen Augen der Liza de Mink
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Die grünen Augen der Liza de Mink Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11439

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2026

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

12,5/20,2/1,9 cm

Gewicht

242 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01526-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11439

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2026

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

12,5/20,2/1,9 cm

Gewicht

242 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01526-4

Herstelleradresse

Kremayr und Scheriau
Rotenturmstraße 27/5
1010 Wien
AT

Email: office@kremayr-scheriau.at

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  • Jürg K.

    4/5

    28.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrückliche Lebensgeschichte, wertvoll

    Diese Geschichte berührt mich, weil sie zeigt, wie Menschen manchmal in den Zwischenräumen ihres eigenen Lebens verschwinden und wie schwer es ist, jemanden wirklich zu finden, wenn er sich selbst verloren hat. Der Privatdetektiv, der in den 1970ern nach Liza de Mink sucht, glaubt zunächst an einen Routinefall. Doch je tiefer er in die Kommune von Otto Muehl eintaucht, desto deutlicher spürt man, dass er nicht nur einer jungen Ausreisserin hinterherreist, sondern einer ganzen Welt aus Schatten, Sehnsüchten und Identitätsbrüchen. Was mich besonders bewegt, ist diese seltsame Leerstelle, die er trotz aller Bemühungen nicht füllen kann. Liza, die sich Judith nennt, wirkt wie jemand, der sich neu erfinden wollte und dabei immer weiter von sich selbst wegdriftete. Und Matti, der eigentlich Martin heisst, aber immer schon Finne sein wollte, ist ein Sinnbild dafür, wie tief der Wunsch nach einem anderen Leben gehen kann. Drei junge Menschen, die sich in ihren eigenen Geschichten verheddern, bis nicht mehr klar ist, wo eine endet und die andere beginnt. Der Detektiv, der nur jemanden zurückbringen soll, gerät selbst in einen Strudel aus Fragen, die grösser sind als sein Auftrag. Für mich ist dieser Roman ein atmosphärisches Eintauchen in eine Zeit, in der Freiheit und Selbstzerstörung oft nah beieinander lagen. Ein Blick auf Menschen, die sich neu erfinden wollten und dabei manchmal verschwanden.

  • Buecherheidrun

    aus Horb

    3/5

    29.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kein Detektivroman, sondern ein psychologisches Verwirrspiel

    Der ungewöhnliche Auftrag einer Mutter aus Antwerpen in den 1970-er Jahren, die ihre verschwundene Tochter in der Wiener Otto-Muehl-Kommune vermutet, scheint für die kleine Privatdetektei kein sonderlich herausfordernder Fall zu sein. Nachdem sich der namenlose Erzähler dort kurzerhand eingeschleust und die Ausreißerin mit den hellgrünen Augen recht schnell ausfindig gemacht hat, beginnt sich die Angelegenheit plötzlich in eine ganz andere, völlig unerwartete Richtung weiterzuentwickeln, als gedacht. Geht es hier tatsächlich noch um eine Wiedervereinigung von Mutter und Tochter, oder eher um den Blick in gesellschaftliche Abgründe? Wer hier einen detektivischen Roman und die vordergründige Suche nach einer Vermissten in einer damals real existierenden Kommune, die für die Aufhebung von Zweierbeziehungen und Kleinfamilien sowie für freie Liebe stand und Auffangbecken für junge Künstler, Studenten und Existenzen am Rande der Gesellschaft war, wird vermutlich (so wie ich) etwas enttäuscht sein. Vielmehr geht es um die Verwirklichung von Lebensträumen und die überraschende Möglichkeit ein anderes, geliehenes Leben zu führen. Dabei spielte für mich Kommissar Zufall eine recht große Rolle, der die Handlung zwar voranbrachte und besonders in der zweiten Hälfte für eine gewisse Dynamik sorgte, jedoch zuweilen keiner Logik folgte. Dieser Roman noir lebt von seinen Antihelden, bei dem nicht die Aufklärung im Vordergrund steht (wie der Klappentext für mich suggerierte), sondern die psychologischen Auswirkungen von Schuld, Verschweigen und Lüge auf die Figuren und die Spiegelung der dunklen Seite der Gesellschaft. Ein Roman über Menschen, die emotional entwurzelt sind und abseits der Norm leben, getragen von der Suche nach dem Sinn und einer unerreichbar erscheinenden Erfüllung. Wer diesen 150 Seiten dünnen Roman mit solchen Erwartungen liest und vor teils absurden Handlungsverläufen nicht zurückschreckt, wird sicherlich gut unterhalten.

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