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Produktbild: Jung, jüdisch, wütend

Jung, jüdisch, wütend Unser Ringen um eine Zukunft in Deutschland | Persönliche Erfahrung und fundierte Analyse zum dramatisch ansteigenden Antisemitismus

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17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

26483

Erscheinungsdatum

02.10.2026

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

6171 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492614368

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

26483

Erscheinungsdatum

02.10.2026

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

6171 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783492614368

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  • Eternal-Hope

    aus Österreich

    5/5

    22.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Macht sehr betroffen

    Hanna Veiler wurde 1998 in einer jüdischen Familie in Belarus geboren und ist als kleines Mädchen im Jahr 2004 gemeinsam mit ihren Eltern im Rahmen des Aufnahmeprogramms für jüdische Kontingentflüchtlinge aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland gekommen. Sie engagiert sich in verschiedenen jüdischen Initiativen sowie für die Grünen, und war Vorsitzende der Jüdischen Studierendenunion JSUD. In diesem sehr persönlichen und mutigen Buch zeigt die Autorin auf, mit welchen großen Hoffnungen auf ein gutes und sicheres Leben nicht nur ihre Familie, sondern viele weitere jüdische Menschen in den 1990er und 2000er-Jahren nach Deutschland gekommen sind und wie sie schrittweise immer mehr desillusioniert wurden. Nicht nur gab es von Anfang Diskriminierung, Ausgrenzung und Vorurteile und die oft hohen akademischen Qualifikationen der Eingewanderten - sie selbst ist etwa aus einer Ärztefamilie - wurden nur schwierig anerkannt, sodass viele sehr lang weit unter ihrer Qualifikation arbeiten mussten. Auch das Versprechen des deutschen Staates, gerade aufgrund seiner historischen Schuld, jüdische Menschen ganz besonders zu schützen, scheint immer brüchiger zu werden. Dazu hat die Autorin in ihrer Position als Vertreterin jüdischer Studierender viele Geschichten mitbekommen und schreibt selbst dazu: "Ich habe viele Studierende getroffen, die mir gesagt haben, dass sie sich nicht mehr sicher sind, ob sie noch ein politisches Zuhause haben und ob sie überhaupt ein Zuhause haben, eine Gegenwart und eine Zukunft in Europa." (S. 26) Noch einmal verschlimmert hat sich das Ganze nach dem 7. Oktober 2023, als die Hamas Israel überfiel und viele Menschen - junge Menschen, die auf einem Festival getanzt hatten, ältere Menschen in einem Kibbuz, Wehrpflichtige, aber sogar auch Kinder und Babys - verschleppt, gefoltert, gefangen gehalten und brutal ermordet wurden. Während für jüdische Menschen eine Welt zusammenbrach, hatte die Autorin den Eindruck, dass viele Deutsche in ihrer Umgebung davon seltsam unberührt waren, es wenig Empathie und Solidarität gab und sich sehr bald insbesondere links eingestellte Menschen einseitig mit den Palästinensern solidarisierten, was Juden und Jüdinnen, von denen viele sich bisher auch der linken Szene zugerechnet hatten, politisch noch einmal mehr heimatlos machte. Es ist an vielen Stellen verständlicherweise ein sehr wütendes Buch, aber dadurch auch ein sehr energetisches und lebendiges. Man spürt, dass der Autorin ihr Anliegen wichtig ist und sie hofft, damit viele Menschen zu erreichen, für wieder mehr Empathie gegenüber Jüdinnen und Juden und für einen Dialog: "Lebendige Jüdinnen:Juden sind unbequem. Das habe ich in diesem Buch bereits geschrieben, und ich werde es weiter schreiben, bis es verstanden wird. Wir stellen Fragen. Wir widersprechen. Wir erinnern. Wir fordern. Wir lassen uns nicht mehr nur betrauern. Genau darin liegt für viele Menschen das Problem. Für tote Jüdinnen:Juden kann man Kränze niederlegen. Mit lebendigen Jüdinnen:Juden muss man sprechen. Genau dieses Sprechen müssen wir wieder lernen." (S. 116) Mich hat dieses Buch sehr berührt und betroffen gemacht und ich wünsche der Autorin und ihrem berechtigten Anliegen, dass es viele Menschen erreicht und genauso wie mich zum Nachdenken bringt.

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