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Der Einsiedlersommer Roman | Der beeindruckende Sommerroman aus Norwegen über die heilsame Kraft von Freundschaft und Natur: »Niemand schreibt über die Natur wie Anne Sverdrup-Thygeson« Maja Lunde

168

24,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8116

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,6/13,6/3,7 cm

Gewicht

582 g

Farbe

Karamell

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ricarda Essrich + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28566-7

Beschreibung

Rezension

Für mich hat sich dieses Buch angefühlt wie ein Waldspaziergang. ("Zwei Seiten - Der Podcast über Bücher (WDR)")
Ein starker literarischer Roman, geschrieben von einer Professorin für Naturschutzbiologie. ("Brigitte")
Genau das macht das Geheimnis und die Faszination ihres Romans aus: Es steckt ebenso viel Persönlichkeit und Wissen wie Fantasie und Gefühl in diesem literarischen Debüt. ("BÜCHER Magazin")
Ein ziemlich starkes Debüt. ("Solinger Tagblatt")
Ein hoffnungsvoller Roman über Freundschaft und die Kraft der Natur, die es mehr denn je zu schützen gilt. ("Für Sie")
Eva und Olga kämpfen, jede auf ihre Weise, fürs Leben und für die Natur. ("Meins")
Berührend! ("TV Hören und Sehen")
Die Norwegerin Sverdrup-Thygeson versteht sich auf eine umstandslose Erzählweise. Dies ist ein guter Stoff für Leseabende, an denen die Hitze des Tages langsam schwindet. ("Hamburger Abendblatt")
Ein lesenswertes Buch, voller Energie und tiefer Liebe zu allem, was in der Natur wächst und lebt. ("Verdens Gang")
Ein beeindruckender Debütroman. ›Der Einsiedlersommer‹ ist nicht nur eine Geschichte über Umweltschutz und bedrohte Artenvielfalt, sondern auch eine existenzielle Erzählung über Menschen, die nach dem Verlust von etwas Wesentlichem darum ringen, wieder Anschluss an das Leben zu finden. ("Stavanger Aftenblad")

Produktdetails

Verkaufsrang

8116

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,6/13,6/3,7 cm

Gewicht

582 g

Farbe

Karamell

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Ricarda Essrich
  • Franziska Hüther
  • Nora Pröfrock

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28566-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    23.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Natur, Freundschaft und Klima, großartige Kombi!

    „der Einsiedler Sommer“ von Anne Sverdrup-Thygeson ist von Franziska Hüther, Nora Pröfrock und Ricarda Essrich aus dem Norwegischen übersetzt worden. Der Roman ist eine Hommage an die Natur, die uns umgibt. Ohne erhobenen Zeigefinger zeigt uns die Protagonistin, dass jedes noch so kleine Insekt es wert ist, dafür zu kämpfen, dafür einzustehen um unsere Biodiversität zu erhalten. Die Autorin verwebt die Natur Norwegens mit dem Leben von zwei Frauen, die sich begegnen und voneinander lernen, sich unterstützen. Die besondere Sprache, die Bilderu, die von der Autorin wie kleine Samen auf fruchtbaren Boden fallengelassen werden, lassen einen Wald und eine besondere Natur um die Lesenden entstehen, die einen besonderen, erdigen Duft zwischen Eichen und Moosen verteilen. Themen, wie Trauer, Verlust, Traumata, die vielen komplizierten zwischenmenschlichen Töne und Emotionen, werden in starken Natur-Bildern übersetzt. „Als es still wurde. Als die Trauer sich in einen ruhelosen Dachs verwandelte, der sich in ihrer Brust einnistete.Er wand sich, wechselte die Postion, drückte gegen ihre Organe.Gegen ihr Herz, die Lunge.Er machte ihren Puls träge und ihre Atmung flach und mühsam. Seine schwarzen Pfoten kratzten, jeder Atemzug schmeckte nach metallischen Tränen. Nach rostiger Trauer.“ Hierbei geht es um den Tod des eigenen Kindes, diese Erfahrung verbindet die beiden Frauen und mit der Zeit noch viel mehr. Sie freunden sich in diesem Sommer an, und helfen sich durch die Perspektive der jeweils anderen durch ihre Erinnerungen, Traumata, und den Kampf für die Natur. „Olga spürte ein freudiges Pochen in der Brust, als tanze ihr Herz eine kleine Polka für Eva, für diese Bekanntschaft, die ihr der Sommer gebracht hatte.“ Der Roman ist informativ, spannend, emotional, bereichernd und in einer wunderbaren Sprache verfasst und übersetzt. Mir gefiel insbesondere der Rückblick auf Olgas Leben, welches so besonders war und ihre Fähigkeit, sich trotzdem einem anderen Menschen so zu öffnen. Die Verbindung der beiden Frauen, die so empowernd wirkt. Mir haben die Inhalte, die Sprache und die Gestaltung! sehr gut gefallen.

  • Moewe

    5/5

    12.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die heilsame Kraft der Natur

    Eva hat vor wenigen Monaten ihr Kind tot zur Welt gebracht. Dadurch ist ihre eigene Welt völlig aus den Fugen geraten. Um etwas Abstand von der Trauer, ihrem Partner Eirik und ihrem Leben zu erhalten, nimmt die Biologin einen Sommerjob an. Mitten im Nirgendwo Norwegens soll sie die Wälder kartieren und dabei den Eremitenkäfer suchen, der dort eigentlich als ausgestorben gilt. Während Eva in der Stille und Abgeschiedenheit in der Natur langsam wieder zu sich selbst findet, freundet sie sich auch langsam mit ihrer älteren Nachbarin Olga an. Diese hat vor vielen Jahren ebenfalls ein Baby beerdigen müssen. Gemeinsam kämpfen sie um den Erhalt der Wälder und um die Wahrheit vor den Geschehnissen im Krieg. Anne Sverdrup-Tygeson ist selbst Naturbiologin und lässt ihr berufliches wissen in das Buch mit einfließen. Die Beschreibungen der Natur und die Hingabe für die Insekten sind definitiv ein herausragendes Merkmal dieses Buches. Der Autorin gelingt es das Spannungsfeld zwischen Naturschutz, Steinabbau und Industrie gut darzustellen und alle Seiten zu Wort kommen zu lassen. Das Buch schreibt sachte über den Naturschutz und wie wichtig es ist unsere Wälder zu erhalten, jedoch ohne erhobenen Zeigefinger. Die Geschichte rund um Eva fand ich passend zum Thema geschrieben. Die innere Zerrissenheit und Trauer durfte ihren Platz haben, genauso wie auch schönere Augenblicke. Den Steinabbau als Gegenspieler fand ich schön gewählt und auch das Familiengeheimnis von Olga hat die Geschichte weiter abgerundet. Es hat mir große Freude gemacht das Buch zu lesen und ich habe es gerne immer wieder in die Hand genommen. Den Einband mit dem Glanzkäfer finde ich schön gestaltet und auch das Lesebändchen passte farblich gut dazu. Ich empfehle das Buch all jeden, die gerne Bücher mit Naturbezug lesen und Menschen, die sich mit der Thematik Stillgeburt / Totgeburt schon einmal auseinandergesetzt haben und nicht zu sehr davon getriggert werden. Es ist zwar nur am Rande Thema, aber der Verlust wird doch immer wieder aufgegriffen.

  • theso

    5/5

    09.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Naturschutz & Traumabewältigung

    Den Sommer den Eva in Vestfold verlebt, könnte man wohl am besten unter Naturschutz und Traumabewältigung zusammenfassen. Die Biologin zieht sich nach einem schweren Schicksalsschlag in die norwegischen Eichenwälder zurück, um diese zu kartieren und den als ausgestorben geltenden Eremitenkäfer zu finden. Vor allem findet sie durch die Arbeit zurück zu sich selbst und beginnt ihren Schmerz und ihre Trauer zu verarbeiten und gewinnt in ihrer eigenbrödlerischen Nachbarin Olga auch eine Freundin, die das gleiche Schicksal teilt. Dieser Roman macht nicht nur Lust in die Eichenwälder und die malerische Natur Norwegens zu reisen, sondern regt auch an, über die Vergänglichkeit des Lebens und der Natur nachzudenken. Die Melancholie wandelt sich in die Kraft, dass es sich zu kämpfen lohnt für das einzutreten, was einem wichtig ist. Eine Buchempfehlung für alle die sich für Naturschutz begeistern und die leisen und zugleich gewaltigen Töne des Lebens.

  • Sabrina

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Sommer der Veränderung

    Ich habe mich sehr gefreut, dass ich "Der Einsiedlersommer" von Anne Sverdrup-Thygeson lesen durfte. Ich habe dieses Jahr schon das ein oder andere Buch gelesen, in dem ich mich für die Naturbeschreibungen und die stillen Töne begeistern konnte. Und "Der Einsiedlersommer" reiht sich da nahtlos ein. Dieses Buch gibt einem während des Lesens, so viel mehr als man erwartet. Es geht um Eva, sie und ihr Freund Eirik haben ihr Kind verloren und beiden gehen unterschiedlich mit der Situation um. Nicht nur unterschiedlich, sondern tatsächlich schon nicht kompatibel. Aus diesem Grund bewirbt Eva sich heimlich auf eine Stelle in der kleinen Gemeinde Midstrand um dort die Wälder zu kartieren und nach dem eigentlich für ausgestorben gehaltenen Einsiedlerkäfer. Eva lernt ihre Nachbarin Olga kennen, die beiden haben über 40 Jahre Altersunterschied und nach anfänglichen Schwierigkeiten lernen die beiden sich kennen und schätzen - eine wertvolle Freundschaft entsteht. Nicht zuletzt weil sie einige Gemeinsamkeiten teilen. Die Autorin ist Biologieprofessorin und man spürt ihre Liebe für die Natur, für die Kleinstlebewesen und die Symbiose im Wald in jedem Wort und ich denke, dass wir alle, die das Buch gelesen haben, den Wald noch einmal mit ganz anderen Augen sehen. Auch das Thema Umwelt generell, der Abbau von Gestein, damit verbunden auch das Verschwinden von Waldflächen und Lebensräumen und der Konflikt zwischen Naturschutz und Wirtschaftswachstum kommt auf den Tisch. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich wunderschön - immer mit viel Liebe zum Detail. Der Blick nicht nur für das große ganze, sondern eben auch für all die kleinen wichtigen Dinge ist hier immer vorhanden. Und durch das ein oder andere Familiengeheimnis bleibt es auch durchgehend spannend. Ich bin wirklich sehr dankbar, dass ich den "Einsiedlersommer" lesen und fühlen durfte! Ein wunderbares Buch - ein literarisches Geschenk!

  • Monalisa13

    aus Braunschweig

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend, tiefgründig, wunderschön!

    Die 33-jährige Biologin Eva Wist nimmt in dem norwegischen Ort Vestfold eine Stelle an, um den als ausgestorben geltenden Eremitenkäfer in den uralten Eichenwäldern zu suchen. Sie nutzt die Zeit auch als Auszeit, um einen schmerzhaften Verlust zu verarbeiten und die Beziehung zu ihrem Partner Eirik zu reflektieren. Vor Ort trifft sie auf die exzentrische 76-jährige Olga, die als Einsiedlerin auf dem Nachbargrundstück wohnt. Ausgerechnet auf ihrem Eichenwaldgrundstück soll bald Larvikit abgebaut werden. Doch für Olga sind die alten Bäume Erinnerung und Schicksal zugleich – verbergen sie doch ein uraltes Geheimnis. Nach und nach schließt Eva Freundschaft mit Olga, und so stellen sich beide Frauen gemeinsam ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft. Die Handlung erstreckt sich von Juni bis August und fängt den skandinavischen Sommer perfekt ein. Erzählt wird eine vielschichtige Geschichte über Verlust, Freundschaft, Erinnerung, Natur und Artenschutz. Die Ereignisse, die diesen kurzen Zeitraum von drei Monaten füllen, sind absolut glaubwürdig, unterhaltsam und nachvollziehbar. Die Autorin Anne Sverdrup-Thygeson hat ihren Protagonistinnen eine tiefgründige und berührende Vita verliehen. Eva ist manchmal etwas schnell in ihren Handlungen, aber durchaus liebenswert und Olga hat das Leben geprägt, eigenwillig aber mit Herz und Verstand. Dank des flüssigen Schreibstils und der kurzen Kapitel ist das Buch eine wunderbare Sommerlektüre. Die tolle Farbgestaltung des Covers bzw. des Einbandes und die spürbare Haptik des Käfers machen es zudem zu einem echten Kleinod, das man gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Meine absolute Leseempfehlung!

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