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Produktbild: Das Weigel-Paradoxon
Band 4

Das Weigel-Paradoxon Ein unmögliches Verbrechen – ein Täter, der das Verhalten seines Opfers vorhersieht – Thüringen Krimi

Aus der Reihe Jonas Wiesenburg
2

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.09.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/4,3 cm

Gewicht

498 g

Farbe

Lichtgrau / Graublau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2947-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.09.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/4,3 cm

Gewicht

498 g

Farbe

Lichtgrau / Graublau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2947-6

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Jürg K.

    5/5

    22.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr guter Lokalkrimi

    Dieser Lokalkrimi hat mich von der ersten Seite an in einen seltsamen Sog gezogen. Nicht nur ein Krimi, sondern ein leises Nachdenken über Zeit, Wissen und die Schatten, die Vergangenheit auf die Gegenwart wirft. Die Figur des Anton Fröbe ist so liebevoll skizziert, dass sein Tod nicht nur ein Plotpunkt, sondern ein Verlust wirkt. Die Bedrohung durch einen Täter, der Entscheidungen vorherzusehen scheint, erzeugt eine beklemmende Intimität, die mich lange nach dem Lesen nicht losliess. Besonders gelungen finde ich die Verknüpfung von akribischer Ermittlungsarbeit und historischem Rätsel. Jonas Wiesenburgs Archivreisen sind keine blossen Exkurse, sie geben dem Fall Tiefe und Melancholie. Sakulowski versteht es, Thüringer Orte und Atmosphären als eigenständige Figuren auftreten zu lassen; die Landschaften tragen Erinnerung, die Archive flüstern Geheimnisse. Stilistisch ist das Buch präzise, ohne kühl zu werden; die Spannung entsteht weniger durch Effekthascherei als durch das schrittweise Entfalten eines Paradoxons, das an die Grenzen von Logik und Obsession rührt. Für mich ist das Werk ein stiller, kluger Krimi: unterhaltsam, nachdenklich und mit einer feinen, fast traurigen Ahnung davon, dass Wissen manchmal gefährlicher ist als Unwissen.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    28.10.2026

    eBook (ePUB 3)

    Fesselnd bis zur letzten Seite

    Dieser 4. Fall für den Historiker Jonas Wiesenburg, der uns in das Jena des 17. Jahrhunderts sowie in das der Gegenwart entführt, entwickelt eine Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann. Das Buch beginnt mit der Ermordung von Elisabeth Weigel, der Frau des Mathematikers, Astronomen, Pädagogen, Philosophen und Erfinders Erhard Weigel (1625-1699), um dann den großen Sprung in die Gegenwart zu machen, in der der pensionierte Uhrmacher Anton Fröbe von einem Unbekannten bedroht wird, weshalb er sich an KHK Anne Vareel vom LKA Thüringen wendet. Als Fröbe, der als verschrobener Eigenbrötler gilt verschwindet und seine Wohnung aufgebrochen wird, holt Vareel den Historiker Jonas Wiesenburg in die SOKO. Gemeinsam gehen sie den wenigen Spuren, die Fröbe hinterlassen hat, nach und finden ihn ermordet in einer Schutzhütte. Der sterbende Fröbe hat ihnen, mit seinem eigenen Blut geschrieben, einen letzten Hinweis hinterlassen, der auf eine mögliche Erfindung von Erhard Weigel deutet. Nun beginnt Jonas‘ Jagd auf diese Erfindung durch zahlreiche Archive und Bibliotheken. Doch jedes Mal scheint ein anderer vor ihm da gewesen zu sein und mögliche Hinweise entwendet zu haben. Wie kann das sein? Denn seitens LKA Thüringen ist eine absolute Nachrichtensperre verhängt worden. Gibt es einen Maulwurf im Bereich der Ermittler? Meine Meinung: Von Rolf Sakulowski habe ich „Die Atompriester“ gelesen, ein spannender wie gruseliger Krimi. Auch dieser Krimi hat mich, wenn auch auf andere Weise, bis zur letzten Seite gefesselt. Zum einen bringt uns der Autor die thüringische Städte wie Jena oder Erfurt näher und zum anderen befasst er sich mit einem Thema, das die Menschheit schon lange beschäftigt: Sind Zeitreisen möglich? Dazu bedient sich Sakulowski der Bemühungen des realen Erhard Weigel, den Gregorianischen und Julianischen Kalender, die um zehn Tage auseinander klaffen, zu vereinheitlichen, während der fiktive Weigel dieses Zeitloch für Experimente heranzieht, in den Lauf der Geschichte einzugreifen - mit durchaus fatalen Folgen, so dass er das Geheimnis seiner Forschungen für immer begraben wissen will. Man sollte meinen, dass das völlig egal sein könnte. Es gibt ja auch den jüdischen oder islamischen Kalender. Ist es aber nicht! Denn jene Fürstentümer Deutschlands, die damals protestantisch sind, verwenden den Julianischen Kalender, die katholischen den Gregorianischen. Diese unterschiedlichen Kalender innerhalb weniger Kilometer führen zu umständlichen Umrechnungstabellen, die Kaufleute und Reisende bei ihren Reisen durch die deutschen Lande beherzigen müssen. Man erinnere sich an die unterschiedlichen Längen- oder Hohlmaße, die den Handel zwischen den deutschen Städten ziemlich kompliziert machen. Rolf Sakulowski lässt uns Leser abwechselnd in die beiden Zeitebenen abtauchen und eigene Ideen verfolgen. Während das Team um Anne Vareel mit allen modernen technischen Methoden nach dem Täter sucht, heftet sich Jonas Wiesenburg auf die Spuren des Erhard Weigel und kommt dem Täter gefährlich nahe. Stilistisch ist dieser Krimi großartig. Die Charaktere sind hervorragend ausgefeilt. So hat man zunächst mit dem eigenbrötlerischen Anton Fröbe ein wenig Mitleid. Doch im Laufe der Ermittlungen scheint er dieses, im Streben nach Weigels Geheimnis, immer weniger verdient zu haben. Am Ende bin ich fast versucht zu sagen: Wissen ist Macht, aber Nicht-Wissen schadet vielleicht manchmal weniger. Dieser Krimi lässt sich sehr gut unabhängig von den drei Vorgängern lesen. Allerdings hat er mich angefixt, weshalb ich diese auch lesen werde. Fazit: Gerne gebe ich diesem Krimi, der sich um den ewigen Wunsch der Menschheit durch Eingriffe in den Lauf der Geschichte selbige verändern zu können, dreht, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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