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Ich bin deine Tochter, nicht deine Ehre Mein Aufwachsen mit Missbrauch, Scham und Schuldgefühlen von Rey Mani

28

21,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7319

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Verlag

Grau

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,5/15/3 cm

Gewicht

414 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

2. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8189-0029-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7319

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Verlag

Grau

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,5/15/3 cm

Gewicht

414 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

2. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8189-0029-8

Herstelleradresse

GRAU
Weyerstraße 88-90
50676 Köln
DE

Email: produktsicherheit@community-editions.de

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  • minnysbookworld

    5/5

    27.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine starke Frau befreit sich

    Rey Manis Geschichte hat mich auf eine Weise erreicht, wie es schon lange kein Buch mehr geschafft hat. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst ein toxisches Familienumfeld kenne und ein schwieriges Verhältnis zu meiner Mutter habe. Ich möchte ihre Erfahrungen dennoch nicht mit meinen vergleichen, denn das wäre nicht gerecht! Trotzdem weiß ich, wie tief solche Verletzungen reichen können. Das, was Rey Mani erlebt hat, sollte keinem Kind passieren, auch wenn es leider bis heute Realität ist. Uns fehlt oft der Mut und das System lässt Menschen wie sie an vielen Stellen allein. Ich kann kaum beschreiben, wie viel ich gleichzeitig gefühlt habe, während ich gelesen habe. Dieses Buch ist eine Reise durch Schuld, Scham und Kontrolle und gleichzeitig der lange Weg zur Selbstbestimmung. Ein Weg, auf dem man lernt, sich selbst und die Welt um sich herum endlich klarer zu sehen. Für mich zeigt sich darin vor allem Stärke. Eine Frau, die sich aus den Fesseln ihrer Familie befreit hat, obwohl dieser Weg von Wut, Angst und Kontrollverlust geprägt war. Das ist keine Schwäche. Das ist eine Kraft, die man anerkennen muss. Rey Mani erzählt nicht nur ihre Geschichte. Sie zeigt, wie Überleben aussieht, wie Befreiung klingt und wie viel Mut es braucht, die eigene Wahrheit auszusprechen. Dieses Buch bleibt. Es wirkt nach. Es brennt.

  • Nur Bunte Wolle im Kopf

    aus München

    5/5

    18.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Lebensgeschichte die Spuren hinterlässt

    Eine Lebensgeschichte, die Spuren hinterlässt Rey Mani erzählt ihre Geschichte auf eine ganz eigene Art. Als ich das Vorwort gelesen habe, dachte ich: Ach, du sch…. Wie unsympathisch. Dann fordert sie den Leser regelrecht auf, gar nicht erst weiter zu lesen. Aber das Buch ist ja nicht grundlos eingezogen, und natürlich dachte ich: Schauen wir mal. Jetzt könnte ich sagen, dass alles heftig und schwer zu verarbeiten ist, aber ehrlich gesagt, ich kann es mir nicht vorstellen, so aufzuwachsen. Wir alle erleben positive und negative Momente in unserer Kindheit, aber das, was ich hier gelesen habe, sprengt meine Vorstellungskraft. Rey erzählt alles aus ihrer Perspektive und nur so, wie sie sich erinnert. Sie weist darauf hin, dass Erinnerungen falsch und unvollständig sind und dass natürlich nur ihre Perspektive Platz findet. Das macht sie für mich sehr sympathisch, weil sie den Raum schafft, damit sich die Leser:innen eine eigene Meinung bilden. Ich möchte gar nicht alles aufzählen, was sie erlebt hat, lest das Buch, wenn ihr mehr wissen möchtet. Für mich war es ein interessanter Einblick in die Welt, in der viele junge Muslime:innen aufwachsen. Sie beschreibt, was sie von Zuhause übermittelt bekommt und bewertet ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse ohne gleich für und über alle zu urteilen. Stück für Stück traut sie sich aus dem Netz aus Angst, Schlechtem Gewissen und psychischem Druck zu befreien. Der Weg ist alles andere als einfach und wird wohl in einem lebenslangen Prozess übergehen. Unabhängig, was wir für Erfahrungen gesammelt haben, zeigt uns ein Mensch wie Rey Mani, dass es sich immer lohnt, für das selbstbestimmte Leben zu kämpfen. Leider ist noch für viel zu viele Menschen die Wirkung nach außen wichtiger als das Glück jedes einzelnen. Vielleicht sollte es uns weniger interessieren, was andere denken. Vielleicht sollten wir nicht über andere schlecht reden, um unsere „Schwächen“ zu verstecken. Bitte beachtet beim Lesen die Triggerwarnungen, hier werden viele schwere Themen angesprochen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    13.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen es hat mein Herz gebrochen und gleichzeitig so viel geheilt.

    Ich weiß ehrlich gesagt kaum, wo ich anfangen soll. Dieses Buch ist keine einfache Lektüre für zwischendurch es ist ein Beben. Als Tochter habe ich mich in so unglaublich vielen Zeilen, Gesten und stummen Schmerzen wiedererkannt, dass es wehgetan hat. ​„Ich bin deine Tochter und nicht deine Ehre.“ Dieser Satz bringt den Kern des Buches auf eine so gewaltige Weise auf den Punkt, dass man kurz innehalten und durchatmen muss. Wie oft wird von Töchtern erwartet, als Schild, als Aushängeschild oder als Lastträgerin für die Erwartungen und den Stolz anderer zu fungieren? Wie oft wird vergessen, dass da ein eigenständiger Mensch mit Gefühlen, Träumen und Ängsten sitzt? ​Das Schicksal der Protagonistin geht unter die Haut. Man fühlt von der ersten Seite an ein tiefes, fast lähmendes Mitleid nicht nur, weil das, was sie erlebt, extrem unfair und schmerzhaft ist, sondern weil die Hilflosigkeit so spürbar nah ist. Man möchte sie beim Lesen am liebsten an die Hand nehmen, sie aus der Situation herausholen und ihr zurufen: „Du bist genug. Du musst niemandes Ehre tragen.“

  • Bewertung

    5/5

    12.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Autobiographie über eine verlorene Kindheit

    Rey Mani erzählt mit einem ziemlich guten Schreibstil über Ihr Leben. Sie berichtet aus der ich-Perspektive, wie die ersten Jahre im Ausland und dann in Deutschland für sie waren. Gemeinsam mit ihren biologischen Erzeugern und ihren vier Brüdern zusammenlebend, erlebte sie Narzissmus und Missbrauch in ihrer "schönsten" Form und schreibt chronologisch bis in die Gegenwart. Daher macht Rey auch über die psychischen Spätfolgen indirekt aufmerksam. Ich war von dem Schreibstil sehr überrascht und muss Rey noch einmal googlen, ob sie nicht schon mehrere Bücher geschrieben hat. Außerdem bin ich sehr beruhigt über die chronologische, verständliche Abfolge. Das Buch ist modern geschrieben und gleichzeitig auch zutiefst beklemmend. Am Ende kam es mir zwar so vor, als wäre die Luft etwas raus und man müsse die Seiten noch füllen. Insgesamt fand ich die Geschichte aber so fesselnd und berührend, dass es insgesamt keine Schmäh war. Wer schnell psychisch an seine Grenzen stößt oder etwas Ähnliches erlebt hat, sollte dieses Buch mit Vorsicht genießen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Familie kann eine große Last sein

    Werbung | Rezensionsexemplar ⚠️ Triggerwarnung: Gewalt, sexualisierte Gewalt und Missbrauch, Selbstverletzung, Suizidversuche, Sucht. Eine ausführliche Content Note findet ihr am Anfang des Buches. Bitte achtet beim Lesen gut auf euch. Familie kann eine große Last sein Kontrolle. Gehorsam. Selbstbestimmung. Dieses Buch hat einfach nur unglaublich wehgetan. Mit Ich Bin Deine Tochter, Nicht Deine Ehre hat Rey Mani einen schonungslos ehrlichen Erfahrungsbericht über ihr Aufwachsen in einer stark patriarchal geprägten Familie geschrieben, in der aber auch die Mutter eine entscheidende Rolle spielt. Ich muss ganz ehrlich sein, es war wirklich schwer auszuhalten. Allen voran ist in dieser Familie der Schein nach außen extrem wichtig. Die Tochter muss parieren, sich kümmern und Aufgaben übernehmen. Ihr Körper wird ständig thematisiert, kritisiert und ist Übergriffen ausgesetzt. Benimmt sie sich nicht artig, hat sie Strafen zu erwarten. Emotionale Erpressung durch die Mutter ist an der Tagesordnung. Und über allem steht nur der Wunsch, gesehen, verstanden, angenommen und geliebt zu werden. Die Atmosphäre in diesem Buch ist durchwegs toxisch. Je älter Rey Mani wird, desto klarer wird auch die Gefahr, selbst Macht über ihre kleinen Geschwister oder ihre eigenen Kinder auszuüben. Auf der Suche nach Halt verliert sie sich in religiöser und feministischer Radikalisierung, in Sucht und toxischen Beziehungen. Irgendwann schafft sie den Absprung. Doch alle, die toxische Bindungen kennen, wissen, wie schwierig es ist, solche Abhängigkeiten aufzulösen. Gerade Traumabindungen verhalten sich oft wie Superkleber. Rey Mani schreibt direkt, ungeschönt, sehr persönlich und sehr ehrlich, aber auch brutal. Denn die Realität, die sie schildert, ist einfach brutal und kaum zu ertragen. Unter Berücksichtigung der Triggerwarnung kann ich dieses Buch allen empfehlen, die schwierige Themen in Büchern mögen und sich damit auseinandersetzen wollen. Gerade in Bezug auf toxische Familiensysteme ist es sehr lesenswert. Vielen lieben Dank an LovelyBooks und den Grau Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst

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