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Produktbild: Das Geheimnis des Jüdischen Krankenhauses

Das Geheimnis des Jüdischen Krankenhauses Nach den Erinnerungen von Klaus Zwilsky. Graphic Novel

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2026

Abbildungen

durchgehend farbig bebildert

Herausgeber

Charlotte Schallié

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

26,5/19,6/2,2 cm

Gewicht

831 g

Farbe

Graublau / Weiß

Auflage

1

Übersetzt von

Rita Seuss

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84980-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2026

Abbildungen

durchgehend farbig bebildert

Herausgeber

Charlotte Schallié

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

26,5/19,6/2,2 cm

Gewicht

831 g

Farbe

Graublau / Weiß

Auflage

1

Übersetzt von

Rita Seuss

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84980-0

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    26.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ergreifende Graphic Novel mit vielen Hintergrundinfos

    Die Erinnerungen eines Holocaust-Überlebenden in einer Graphic Novel? Was optisch und auch inhaltlich herausfordernd klingt, hat Gilad Seliktar sehr stimmig und überzeugend umgesetzt. Was sicherlich auch daran lag, dass dieses Buch weitaus mehr ist, als der Titel zunächst vermuten lässt. Das Jüdische Krankenhaus in Berlin war während des Nationalsozialismus die einzige jüdische Institution, die nicht geschlossen wurde. Im September 1943 zog die Familie Zwilsky hier ein: der Vater war Apotheker und Verwaltungsdirektor des Krankenhauses, Klaus‘ Mutter Zwangsarbeiterin bei Siemens, der Junge selbst, gerade einmal elf Jahre alt, verbrachte seine Zeit in den Räumlichkeiten beim Spielen, im kleinen Nutzgarten – und im Keller, wo er sich immer wieder vor der Gestapo verstecken musste. Parallel werden in diesem Buch mehrere Geschichten erzählt. Die der kleinen jüdischen Familie Zwilsky, die wie durch ein Wunder mitten in Berlin überlebte; aber auch die der Verwandten, die durch die Nazis ermordet wurden. Dann die Geschichte des Jüdischen Krankenhauses selbst, zeitlich eingeordnet durch den Historiker Aubrey Pomerance. Und zu guter Letzt auch die Geschichte der Entstehung dieses Buches, die inhaltliche und graphische Umsetzung durch den Illustrator - seine Gespräche mit Klaus und seiner Frau in Palm Springs, Recherchen und der Weg bis zur Umsetzung, erläutert von der Herausgeberin Charlotte Schallié. Unerwartet nah gegangen ist mir die graphische, künstlerische Art, mit der Seliktar die Geschehnisse in Berlin umgesetzt hat. Hierzu hat er sich „Monotypien mit weichen, diffusen Texturen“ bedient, die einerseits den bedrückenden, gefährlichen Alltag im Krankenhaus, andererseits aber auch die längst vergangenen Erinnerungen eines alten Mannes sehr einfühlsam und emotional berührend eingefangen haben.

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