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Der Reisende Georg Forster und die Entdeckung der Menschlichkeit - Mitreißend erzählt und reich bebildert, mit vielen farbigen Abbildungen und Karten - SPIEGEL Bestseller

2

33,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3558

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.09.2026

Abbildungen

2 x 16 Seiten Farbbildteil sowie Karten und zahlreiche s/w-Abbildungen im Text

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/4,7 cm

Gewicht

768 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Originaltitel

The Traveller. The Revolutionary Life of George Forster and his Search for Humanity

Übersetzt von

Andreas Wirthensohn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10558-0

Beschreibung

Rezension

»Für mich eines der Bücher des Jahres.« ("Denis Scheck auf der ARD/ZDF/3sat-Literaturbühne")
»Andrea Wulf hat [...] nicht einfach ein historisches Porträt verfasst. Forsters Denken interessiert sie auch als eine Art Werkzeug für ein besseres Verständnis der Gegenwart.« ("DIE ZEIT")
»Die Lebensgeschichte dieses außergewöhnlichen Mannes liest sich wie ein Abenteuerroman und zeigt eindrücklich, wie die Begegnung mit dem Fremden den Blick auf uns selbst verändern kann.« ("Deutschlandfunk Kultur »Studio 9«")
»Wulf verarbeitet diesen Stoff so kunstvoll, sie schreibt mit solch einem Stilbewusstsein, dass der Leser keine Sekunde lang das Gefühl hat, eine staubtrockene Geschichts-Doktorarbeit zu lesen. [...] Ein echtes Denkmal für einen großen deutschen Humanisten.« ("Münchner Merkur")
»Andrea Wulf verfasst die spannendsten Biografien der Welt. [...] Ein Buch über einen Menschenfreund und Weltreisenden, der einen sich selbst entdecken lässt.« ("Denis Scheck in ARD »druckfrisch«")
»Eine packende Biografie. [...] Mit ihrem neuen Buch entwirft Andrea Wulf eine faszinierende Mischung aus Abenteuerroman und Geistesgeschichte und stellt einen Mann in den Mittelpunkt, der seiner Zeit weit voraus war.« ("Abendzeitung")

Produktdetails

Verkaufsrang

3558

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.09.2026

Abbildungen

2 x 16 Seiten Farbbildteil sowie Karten und zahlreiche s/w-Abbildungen im Text

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/4,7 cm

Gewicht

768 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Originaltitel

The Traveller. The Revolutionary Life of George Forster and his Search for Humanity

Übersetzt von

Andreas Wirthensohn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10558-0

Herstelleradresse

Bertelsmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselndes Porträt – erstaunlich aktuell

    Reisen erweitern bekanntlich unseren Horizont und machen uns toleranter. Auf kaum jemanden trifft das wohl mehr zu als auf Georg Foster. Andrea Wulf erzählt in dieser prallen Biografie dieses Naturforschers, Reiseschriftstellers und Freiheitskämpfers, von dem ich bisher noch nichts gehört hatte. Sein Leben als abenteuerlich und außergewöhnlich zu bezeichnen, wäre weit untertrieben. Als 10-Jähriger reiste er mit seinem Vater nach Russland und sah mit eigenen Augen, wie deutsche Siedler entlang der Wolga von Despoten ausgebeutet wurden. Das war der Funke, der sein Leben prägte. 7 Jahre später, im Jahr 1772, begleitete er als Naturforscher und Zeichner seinen Vater auf der zweiten Weltumsegelung von James Cook. Die Autorin schildert nicht nur die abenteuerlichen Erlebnisse der Crew auf Tahiti, den Osterinseln oder in Neuseeland – sie geht vor allem der Frage nach, welche genauen Beobachtungen und Erlebnisse zu Georgs Überzeugung führten, dass alle Menschen die gleiche Würde besitzen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Kultur. Mit dieser Weltsicht stand er damals allerdings ziemlich allein da. So spannend wie seine Entdeckungsreisen war auch seine intellektuelle Reise durch Stationen wie Göttingen, Kassel und Mainz. Als begabter Autor und Übersetzer zahlreicher Reiseberichte wurde er gefeiert und umworben, diskutierte mit Intellektuellen über seine Ideen und kämpfte zunehmend politisch für Menschlichkeit, Gleichheit und Freiheit. Für sein Privatleben hätte ich ihm ähnliches Glück gewünscht, doch dieses blieb ihm verwehrt. Da ging seine Toleranz wohl doch etwas zu weit. Immerhin gelang es ihm, sich aus den Klauen seines Vaters, von dem er ein Leben lang schamlos ausgenutzt wurde, zu befreien. Auch dieses schwierige Verhältnis wird sehr gut vermittelt. Andrea Wulf hat anhand von Tagebüchern, Briefen und Schriften von Foster eine tolle Mischung aus Biografie, Reiseabenteuer, Wissenschaft und Politik geschaffen. Sie bringt uns einen Vordenker der Menschenrechte und Demokratie nahe, der sich neben Wissbegier und Scharfsinn durch ein großes Herz und hohes Maß an Empathie auszeichnete – das macht diese reich bebilderte Biografie gerade in der heutigen Zeit sehr lesenswert und inspirierend.

  • Manfred Orlick

    aus Halle (Saale)

    5/5

    12.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine sehr interessante und empfehlenswerte Biographie

    Durch den historischen Roman „Forster in Mainz“ von Friedrich Döppe (1922-1987) wurde ich bereits in meiner Jugend auf den Naturforscher und Reiseschriftsteller Georg Forster (1754-1794) aufmerksam. Nun die umfangreiche Biografie der Historikerin Andrea Wulf, die die zu Unrecht vergessene Lebensgeschichte von Forster wieder lebendig werden lässt. Georg Forster war der Sohn des Naturforschers und reformierten Pastors Johann Forster. Beide (Georg mit 17 Jahren) nahmen an der zweiten Weltumsegelung von James Cook teil. Die Expedition machte an zahlreichen Inseln im Pazifik Station und schrieb Geschichte, indem sie zweimal den südlichen Polarkreis überquerte. Georgs Reisebericht „A Voyage Round the World“ (1777) begründete seinen europaweiten Ruhm und die moderne wissenschaftliche Reiseliteratur. Im Anschluss nahm er verschiedene akademische Tätigkeiten in Europa wahr, bevor er 1788 in Mainz, nahe der französischen Grenze, sesshaft wurde. In diesen Jahren schloss Forster Freundschaft mit einigen der führenden Denker der Aufklärung – darunter Johann Gottfried Herder, Georg Christoph Lichtenberg und Alexander von Humboldt. Er brachte unmissverständlich seine Ablehnung von Sklaverei, Enteignung und anderen Formen der Ausbeutung zum Ausdruck. Im März 1793 wurde Mainz zur Republik ausgerufen – sie gilt weithin als der erste demokratische Staat auf deutschem Boden. Doch die Stadt wurde belagert und fiel. Forster hielt sich bei der Einnahme von Mainz in Frankreich auf; seine Gesundheit war jedoch schon lange angeschlagen, und er starb im Januar 1794 im Alter von nur 39 Jahren in Paris. Die Autorin beschreibt aber nicht nur die Ideen und politischen Ansichten von Forster, sondern auch dessen Privatleben. Diese zwischenmenschlichen Beziehungen ergänzen die Schilderung des Lebensweges. Fazit: Eine sehr interessante und empfehlenswerte Biographie.

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