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Produktbild: Prinzessin Floradora. Verflixt, verwünscht und voll verflucht

Prinzessin Floradora. Verflixt, verwünscht und voll verflucht Moderne, witzige Märchen-Fantasy ab 10 Jahren I Gewinner des Vielfalter-Preises für Diversität 2025

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.09.2026

Illustriert von

Laura Rosendorfer

Verlag

Arena

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20,8/14,3/2,9 cm

Gewicht

433 g

Farbe

Seidengrau / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-401-60879-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.09.2026

Illustriert von

Laura Rosendorfer

Verlag

Arena

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20,8/14,3/2,9 cm

Gewicht

433 g

Farbe

Seidengrau / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-401-60879-2

Herstelleradresse

Arena Verlag GmbH
Rottendorfer Str. 16
97074 Würzburg
DE

Email: arena-service@westermanngruppe.de

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  • CorniHolmes

    4/5

    26.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares Märchen über das Anderssein, Mut und Freundschaft.

    Die 13-jährige Floradora ist eine ganz gewöhnliche Prinzessin. Sie hat einen Schrank voller schöner Kleider und eine goldene Kugel (bei der sie allerdings nicht weiß, was sie eigentlich damit anfangen soll). Also wirklich alles ganz normal – bis zu dem Tag, als plötzlich die Böse Fee in ihrem Zimmer auftaucht und sie mit einem Fluch belegt. Auf einmal wachsen Floradora zwei Widderhörner aus dem Kopf und mit ihrem langweiligen Leben ist es auf einen Schlag vorbei. Eigentlich findet sie ihre neuen Hörner gar nicht so schlecht. So einen Kopfschmuck trägt schließlich sonst keiner und man kann damit Türen einrennen. Leider sehen ihre entsetzten Eltern das anders und rufen die Gute Fee zur Hilfe. Da diese den Fluch nicht umkehren kann, schicken der König und die Königin ihre Tochter kurzerhand in das Dunkelwald-Internat, damit niemand von ihrer Verfluchung erfährt. Doch das Internat entpuppt sich als eine Art Gefängnis für verfluchte Königskinder. Hier leben Prinzessinnen mit Schweinsnasen und Hasenzähnen, Prinzen mit Eselsohren und einem Rabenschnabel. Das Leben an diesem trostlosen, grauen Ort ist absolut schrecklich und die Kinder planen gemeinsam ihre Flucht. Aber wo sollen sie hin? Mit ihrem entstellten Aussehen können sie sich doch nirgendwo blicken lassen. Doch dank der selbstbewussten Floradora lernen die anderen Königskinder ihre verfluchen tierischen Eigenschaften zu akzeptieren und merken, dass sie sogar sehr nützlich sein können. Aber werden ihre Familien ebenfalls erkennen, was wirklich in ihren Kindern steckt? Ich liebe märchenhafte Geschichten und Kinderbücher mit starken Botschaften. Ihr auch? Dann solltet ihr euch „Prinzessin Floradora“ unbedingt mal genauer anschauen. Schon das Cover ist überaus liebevoll gestaltet und genauso ist auch die Geschichte dahinter. Maja Ilisch präsentiert hier ein bezauberndes Fantasyabenteuer, welches klassische Märchenmotive mit viel Humor gehörig auf den Kopf stellt und gleichzeitig Mut macht, man selbst zu sein. Die Geschichte ist eine Art Parodie auf die meist sehr stereotype Märchenwelt, hinterfragt Klischees und Rollenbilder und begeistert mit vielen witzigen Anspielungen. So liest man von einem Prinzen, der lieber eine Prinzessin sein möchte, und verfluchten Königskindern, die ihre Rettung selbst in die Hand nehmen. Um die feine Ironie richtig zu genießen, sollten die verschiedenen Märchen, die hier umkrempelt werden, natürlich bekannt sein, aber auch ohne dieses Vorwissen macht dieses Buch einfach Spaß zu lesen. Die Story ist herrlich fantasievoll und skurril (für meinen Geschmack bisweilen schon ein klein wenig zu skurril) und wohlig-düster und voller Wärme zugleich. Es ist großartig mitzuerleben, wie sich Floradora mit ihrer Verfluchung arrangiert und sie sogar lieben lernt und wie sie die anderen Prinzen und Prinzessinnen darin bestärkt, sich ebenfalls so zu akzeptieren wie sie sind. Gemeinsam wachsen die verfluchten Königskinder über sich hinaus, bilden ein unschlagbares Team und zeigen uns, dass Anderssein nichts ist, für das man sich zu schämen braucht oder das versteckt werden muss. Im Gegenteil, vermeintliche Schwächen und Makel können eine echte Stärke sein und sind gerade das, was uns besonders macht. Dieses Buch ist eine Ode an das Anderssein und definitiv nicht nur für junge Leser*innen eine wertvolle Lektüre. Die wunderhübschen schwarz-weiß Illustrationen von Laura Rosendorfer fangen die Magie der Erzählung gekonnt ein und das Ende, das überraschenderweise kein typisches Märchen-Happy-End ist, rundet das Ganze perfekt ab. Fazit: „Prinzessin Floradora – Verflixt, verwünscht und voll verflucht“ ist ein warmherziges und augenzwinkerndes Märchen, das die Diversität feiert und dazu ermutigt, zu sich selbst zu stehen. Ein wunderbares Kinderbuch ab 10 Jahren über das Anderssein, Mut und Freundschaft. Mir hat dieses Buch sehr viel Freude bereitet, ich kann es nur wärmstens empfehlen. Von mir gibt es sehr gute 4 von 5 Sternen.

  • Bewertung

    4/5

    17.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Märchen für große Kinder

    Ich hatte zunächst eine eher kindliche Geschichte erwartet, doch bekommen habe ich ein richtig tolles Märchen für Jugendliche, das mich mit seiner besonderen Atmosphäre und seinen vielseitigen Themen überzeugen konnte. Besonders gut hat mir gefallen, dass auch Themen wie Geschlechterrollen und Diversität ihren Platz in der Geschichte finden. Die Autorin hinterfragt auf eine spannende Weise verschiedene Rollenbilder und zeigt, dass nicht immer alles so sein muss, wie man es aus klassischen Märchen kennt. Genau das hat die Geschichte für mich besonders gemacht und ihr eine schöne Tiefe verliehen. Auch das Ende ist mir positiv in Erinnerung geblieben. Statt eines klassischen Happy Ends bekommt man eine Lösung, die viel besser zur Geschichte und ihren Figuren passt. Ich fand es schön, dass hier nicht einfach auf ein typisches Märchenende hingearbeitet wurde, sondern ein Abschluss gewählt wurde, der sich stimmig anfühlt. Zu Beginn hatte ich allerdings ein paar Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, da man ziemlich unvermittelt in das Geschehen geworfen wird. Doch ungefähr ab Seite 40 hatte mich die Handlung endgültig gepackt. Von diesem Punkt an ließ die Spannung bis zur letzten Seite nicht mehr nach, sodass ich immer weiterlesen wollte. Ein weiteres Highlight war für mich der malerische Schreibstil der Autorin. Ihre Worte erschaffen eine ganz besondere Atmosphäre, die wunderbar zu dieser märchenhaften Geschichte passt. Die Illustrationen waren dabei die perfekte Ergänzung und haben das Leseerlebnis zusätzlich bereichert. Ein außergewöhnliches Märchen für Jugendliche, das klassische Märchenmotive aufgreift, gleichzeitig aber eigene Wege geht. Mit wichtigen Themen, einer besonderen Atmosphäre und einem Ende, das angenehm aus dem Gewohnten ausbricht, konnte mich die Geschichte nach anfänglichen Schwierigkeiten vollkommen überzeugen.

  • Bewertung

    aus Moosburg

    4/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ist Anderssein schlimm?

    Prinzessin Floradora kann es kaum fassen als Puff! plötzlich die Böse Fee in ihrem Zimmer steht und Floradora verflucht. Puff! wachsen der Prinzessin Widderhörner auf dem Kopf. Eine Prinzessin mit Hörnern?! Das geht gar nicht! Aber Moment mal – eigentlich fühlen sich die Hörner ganz gut an und zum Türen-Einrennen eignen sie sich auch prima! Leider sehen das Floradoras Eltern anders und verfrachten sie kurzerhand ins Dunkelwald-Internat, damit niemand sie so zu Gesicht bekommt. Dort trifft Floradora auf andere Prinzen und Prinzessinnen – alle verflucht und weggesperrt. Wer steckt nur hinter all dem? Während sie ihre Flucht planen, lernen die Kinder nicht nur ihre eigenen Stärken kennen, sondern finden auch echte Freundschaft und Hilfe von unverhoffter Seite. Können sich die Kinder von ihren Flüchen befreien - und wollen sie das überhaupt?! Oder zeigen sie lieber dem ganzen Märchenreich, was in ihnen steckt? (Klappentext) Dieses Fantasy-Märchen sollte man unbedingt mit einem Augenzwinkern lesen. Obwohl wichtige Botschaften über Mut, Selbstbestimmung, Freundschaft, Magie und Anderssein vermittelt werden. Der Schreibstil ist gut verständlich, altersgerecht und die Seiten fliegen nur so dahin. Schnell ist man in der Handlung mitten dabei und die Neugierde wird geweckt zu erfahren, was noch alles geschieht, wie es sich weiterentwickelt und vor allem wie es endet. Die verschiedenen Charaktere, jeder ist für sich einmalig und einzigartig, sind gut vorstellbar und entwickeln sich auch entsprechend weiter. Die Handlung ist verständlich und nachvollziehbar, wenn auch an manchen Stellen vorhersehbar. Die eigene Fantasie wird angeregt. Klischees werden eingebaut, aber auch wieder auf den Kopf gestellt. Dieses „Fantasy-Märchen“ macht nachdenklich und wirft auch ein paar Fragen auf..

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