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Haltet euch fest Um zu schreiben wie Mareike Fallwickl, braucht es Mut.

8

25,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

74

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.10.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3,6 cm

Gewicht

471 g

Farbe

Messing / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00712-6

Beschreibung

Rezension

Der Roman fesselt mit seiner Frische, seiner Vielfältigkeit und Doppelbödigkeit. Wenn am Ende alle anpacken, um das Haus zu retten, dann möchte man fast mithelfen. Damit das Einzigartige, das selbstverständlich ist, nicht stirbt. ("NDR Kultur "Neue Bücher"")
Der Roman rüttelt an unseren Normen, und an unseren Vorurteilen. Öffnet den Blick dafür, dass Familie manchmal einfach nur heißt, jemanden zu haben, der einem immer die Tür aufmacht. ("3Sat "Kulturzeit"")
Fallwickl schreibt Literatur, die sich nicht abgrenzt, sondern nah bleibt an den Debatten, die gerade passieren – und die dafür auch Kritik erntet: zu explizit, zu didaktisch, lautet der Vorwurf mancher Rezensenten.
Sie ist fast so was wie ein Popstar der österreichischen Autorinnen. Ihre Themen treffen den Nerv der Zeit und regen zum Diskutieren an. ("ORF Radio")

Produktdetails

Verkaufsrang

74

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.10.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3,6 cm

Gewicht

471 g

Farbe

Messing / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00712-6

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • h

    5/5

    23.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Irgendwie traumhaft.

    Für mich persönlich trifft Mareike Fallwickl mit diesem Buch alles: Sprache, Inhalte, Charaktere. Die Sprache ist so toll und zugänglich, es fühlt sich an, als würde man mitten in die Geschichte hereingezogen. Die Inhalte sind einerseits so relevant und andererseits so über die bestehenden Konzepte hinausgedacht und das nicht nur schemenhaft, sondern konzeptuell, sodass man nur wünschen kann, dass das Leben und die Liebe genau so etabliert wären. Die Charaktere sind ganz toll. Während sie einerseits sehr wholesome sind, werden auch Probleme oder Dysfunktionen innerhalb der Persönlichkeiten oder Beziehungen nicht beschönigt. So hat die Geschichte realistischen Grip, lässt mich mit großen Träumen für die Zukunft und das Leben zurück und kann durchaus Mut verleihen. Für mich mindestens ein Jahreshighlight <3

  • Bewertung

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach nur WOW

    Ich bin generell ein großer Fan von Mareike Fallwickl, habe jedes ihrer Bücher gelesen und auch schon einige Lesungen besucht. Dieses Buch ist für mich ein weiterer Entwicklungsschritt in der Reihe ihrer bisherigen Romane. Ich liebe es, wenn sich beim Lesen neue Horizonte auftun – und wenn man selbst dann, wenn man sich für tolerant hält, über die eigenen Grenzen im Kopf stolpert und deren Berechtigung aufs Neue hinterfragen muss. Für mich war dieses Buch wieder ein absolutes Highlight meines literarischen Jahres. Es hat die Grenzen dessen, was ich als „normal“ empfinde, erweitert und in mir Raum für vielfältigere Vorstellungen von Liebe geschaffen. Ein Satz wird mir ganz besonders in Erinnerung bleiben: „Familie ist kein Zustand. Familie ist eine Entscheidung.“

  • Nicole

    5/5

    11.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ja einfach nur JA

    Mareike Fallwickl ist so eine unglaublich gute Autorin. Ich habe so viel gefühlt beim Lesen, ich war total versunken darin. Ich habe es so geliebt. Generell dieses aufbrechen von Stereotypen, dieses Neudenken von Familie. Es ist so wichtig, gerade in der aktuellen Zeit. Danke Mareike, danke für dieses Buch.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    25.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familie ist mehr als ein gemeinsamer Nachname

    Manchmal braucht es einen Roman, um daran zu erinnern, dass Familie nicht automatisch aus Mutter, Vater und Kind besteht. Mareike Fallwickl stellt mit „Haltet euch fest“ solche Gewissheiten auf den Kopf und zeigt eine Wahlfamilie, in der Freundschaft, Liebe und Verantwortung eigene Formen annehmen dürfen. Dieser Gedanke hat bei mir nachgehallt. Luzia und Marle machen die Geschichte nahbar. Ihre Lebenswege zeigen, wie schwer es sein kann, den eigenen Vorstellungen zu folgen, wenn die Welt meint, besser zu wissen, was normal ist. Dazu kommen der Kampf gegen patriarchale Strukturen und die Frage, was Gemeinschaft wert ist, wenn sie plötzlich auf eine harte Probe gestellt wird. Das ist emotional und alles andere als belanglos. Ganz reibungslos hat mich der Roman nicht mitgenommen. Die vielen Themen und Perspektiven wirken stellenweise etwas überladen, und nicht jeder Gedanke bekommt für mich so viel Raum, wie er verdient hätte. Trotzdem steckt in diesem Buch eine starke, hoffnungsvolle Idee: Wir dürfen Zusammenleben neu denken und füreinander da sein, ohne uns an alte Schablonen zu klammern. Ein Roman, der nicht jede Antwort liefert, aber wichtige Fragen im Kopf zurücklässt.

  • seitenmusik

    3/5

    10.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahlfamilie, Freund*innenschaft und die Grenzen einer literarischen Utopie

    Wie wollen wir miteinander leben, wenn wir uns von patriarchalen Vorstellungen von Liebe, Familie und Zusammenhalt lösen? In "Haltet euch fest" entwirft Mareike Fallwickl eine Gemeinschaft, in der queere und platonische Liebe, Wahlfamilien und geteilte Elternschaft selbstverständlich sind. Luzia kämpft als Theaterregisseurin gegen patriarchale Strukturen, während ihre Jugendfreundin Marle ihren Kinderwunsch unabhängig von einer romantischen Beziehung mit einem Mann verwirklichen möchte. Die Grundidee hat mich diiiiirekt angesprochen. Vor allem die Vorstellung, dass Freund*innenschaften einen zentralen Platz einnehmen und Liebe nicht automatisch romantisch sein muss, finde ich super wichtig. Auch das Thema Wahlmutterschaft hat mir neue Perspektiven eröffnet. Dazu kommen spannende Einblicke in die Theaterwelt und wunderschöne sprachliche Passagen wie: „In der Verweigerung liegt eine große Kraft.“ (S. 134) Nachdem mich "Und alle so still", "Die Wut, die bleibt" und "Das Pen!smuseum sehr (!) begeistert haben, waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Leider konnte mich der Roman diesmal nicht so überzeugen wie erhofft. Einer meiner Kritikpunkte betrifft den Umgang mit Vielfalt. Bei Somi mit koreanischem Vater und Marle mit kolumbianischer Mutter hat sich mir nicht erschlossen, welche Bedeutung diese Hintergründe für die Handlung oder die Figurenentwicklung haben. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass Vielfalt sichtbar gemacht wird, ohne wirklich relevant für die Erzählung zu werden (Tokenism). Auch die Aussage „Wer anders ist, muss vorsichtig sein. Aber wer anders ist, hat jene an der Seite, die auch anders sind.“ (S. 180) empfinde ich als zu pauschal. Menschen, die Diskriminierung erfahren, sind nicht automatisch solidarisch miteinander. Eine intersektionale Utopie sollte zeigen, wie Solidarität aktiv gelebt und immer wieder ausgehandelt werden muss. Zudem hatte ich stellenweise das Gefühl, ein Sachbuch in Romanform zu lesen: Viele wichtige gesellschaftliche Themen stehen nebeneinander, ohne sich für mich immer organisch aus den Figuren und ihren Konflikten zu entwickeln. Die zahlreichen Personen, Perspektiven und Zeitsprünge haben es mir außerdem schwer gemacht, eine Beziehung zu den Figuren aufzubauen. Besonders von Sigrid und Frieda hätte ich gern noch mehr erfahren. Über zwei weitere Aspekte habe ich noch länger nachgedacht: 1. Reicht es, patriarchale Märchen umzudrehen, oder sollten wir lieber ganz neue Geschichten erfinden, die andere Lebensentwürfe selbstverständlich machen? Und 2. die Verwendung des Begriffs „Missbrauch“. Darin schwingt für mich die Vorstellung eines vermeintlich legitimen „Gebrauchs“ (Gegenteil von Missbrauch) von Menschen mit, was durchaus problematisch ist (= Objektivierung). Trotzdem möchte ich die Stärken nicht kleinreden. Fallwickl stellt wichtige Fragen zu Freund*innenschaften, Selbstbestimmung, Familie und alternativen Formen des Zusammenlebens. Die wunderschöne Gestaltung des Covers, viele sprachlich wunderschöne Passagen und vor allem die Idee einer Wahlfamilie, in der Menschen ihre Beziehungen freier gestalten dürfen, bleiben mir in Erinnerung. Vielleicht bin ich in manchen feministischen Themen schon einfach sehr tief drin und hätte mir deshalb mehr erzählerische Tiefe statt thematischer Breite gewünscht. Für andere Leser*innen können gerade diese Perspektiven aber genau das Richtige sein. Nach den Büchern von Mareike Fallwickl, die ich weiterhin sehr gerne empfehle, bin ich einerseits froh, "Haltet euch fest" gelesen zu haben. Ob ich es wegen der Umsetzung noch einmal lesen würde? Eher nicht. Die Vision dahinter finde ich aber umso wichtiger: „Familie ist kein Zustand. Familie ist eine Entscheidung.“ (S. 351)

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    Elin K.

    Thalia Ried – Weberzeile

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    5/5

    29.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gesellschaft neu denken

    Eine Art Feelgood-Roman für Menschen, die sich im patriarchalen System von heute nicht wohlfühlen. Im Mittelpunkt der Erzählung steht eine Wohngemeinschaft, entstanden als Antwort auf häusliche Gewalt. Hier werden Kinder gemeinsam erzogen, von Freundinnen und queeren Personen, und Lebensthemen gemeinsam gemeistert. Erzählt wird auf unterschiedlichen Zeitebenen, auch von den erwachsen gewordenen Kinder dieser Wohngemeinschaft. Fallwickl fängt gekonnt die Lebenswirklichkeit der aus der Gesellschaft ausgegrenzten (queeren) Menschen im Spiegel der jeweiligen Zeiten ein. Echt, authentisch und ungeschönt, dabei nicht ohne Probleme zu benennen. Ein Pageturner mit Herz, Mut und gedankenanregenden Themen.

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