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Red Ein kurioses Cold-Case-Comic-Kriminalstück

6

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46846

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Kibitz Verlag

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

23,5/17,9/3,6 cm

Gewicht

876 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948690-46-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46846

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Kibitz Verlag

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

23,5/17,9/3,6 cm

Gewicht

876 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948690-46-5

Herstelleradresse

Kibitz Verlag
Moorfuhrtweg 9 d
22301 Hamburg
DE

Email: info@kibitz-verlag.de

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  • LeLiPä

    5/5

    29.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toller Comic

    Ein Dreierteam aus Polizisten und Ärzten finden eine Leiche im Wald. So zu sehen im Intro dieses Comics. Es folgt die Geschichte über die verbitterte, ältere Dame Rosa McMill, die vor Jahren ihren geliebten Mann Red verlor. Angeblich durch einen Unfall, bei dem er alkoholisiert gewesen sein soll. Er, der niemals Alkohol trank. Rosa hatte schon immer Zweifel an der Wahrheit der angeblichen Tatsachen. Sie gibt auf, verkriecht sich in ihrem Haus und vergräbt sich in Gram und Einsamkeit. Bis eines Tages ein kleiner Streuner bei ihr Zuflucht sucht. Der Hund sucht Schutz vor zwei Waschbären, die ihm an den Kragen wollen. Erst wider- dann bereitwillig nimmt sie den kleinen bei sich auf. Eine gute Entscheidung wie sich später herausstellen soll, denn der Hund erschnüffelt Reste menschlichen Blutes am Oberhemd von Red, das Rosa immer noch im Schrank hängen hat. Sie nimmt sich des Falles wieder an und geht an der Seite des Hundes auf Recherche. Irgendwas stinkt an den Obduktionsergebnissen, an dem gesamten Fall. Nach und nach nimmt sie Kontakt zum damaligen Arzt, zum Polizisten und der Künstlerin Hazel auf. Aber was ist damals passiert? Das ungleiche Duo aus Mensch und Hund wächst zusammen, und gemeinsam decken sie den Fall auf. In einer Parallelstory wird die Vergangenheit aufgerollt und erklärt, wieso Robert McMill – alias Red – tatsächlich noch lebt. Dabei wollte Rosa doch lediglich ein schönes Leben führen. Gemeinsam mit ihrem Mann. Der Comicroman ist grob in fünf Kapitel eingeteilt, schwankt zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Zwischendurch ist Vorsicht geboten, den roten Faden nicht zu verlieren. Am Ende ein weiterer, gelungener Comic aus der Feder Josephine Marks.

  • CorniHolmes

    5/5

    31.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitlos gute Krimi-Comic-Unterhaltung vom Feinsten!

    Als der kleine dreibeinige Hund Friedwart Plüschmann von zwei angriffslustigen Waschbären gejagt wird, flüchtet er zu einem abgelegenen Häuschen am Waldrand. Panisch, patschnass und völlig entkräftet versucht er auf sich aufmerksam zu machen. Eine alte Dame öffnet ihm die Tür und will Friedwart erst abweisen. Doch seinem herzerweichenden Flehen und traurigen Hundeblick kann selbst eine so grimmige Person wie Rosa McMill nicht standhalten. Sie gewährt Friedwart Obdach, aber nur für eine Nacht! Doch als sie den Hund am nächsten Morgen wieder vor die Tür setzen will, kommt diesem seine Spürnase zu Gute. Er wittert Blut, eindeutig Menschenblut. Und es kommt aus einem Wandschrank in Rosas Haus. Dort bewahrt sie ein altes Hemd von ihrem verstorbenen Ehemann Red auf. Vor 30 Jahren hatte er einen tragischen Unfall, aber Rose glaubt bis heute nicht daran, dass es ein Unfall war. Laut Polizeibericht soll ihr Gatte 4,2 Promille im Blut gehabt haben – aber Red hat nie Alkohol getrunken. Dieses Rätsel lässt Rosa bis heute nicht los. Gemeinsam mit Friedwart beginnt sie den Cold Case wieder aufzurollen. Darüber sind einige jedoch alles andere als begeistert, angefangen beim Kommissar über den örtlichen Pathologen (der auch Arzt, Tierarzt und Wissenschaftler ist) bis hin zu einem Varieté-Besitzer und seiner eiskalten Bardame. Rosa und Friedwart wird schnell klar: Die Vier versuchen etwas zu vertuschen. Was ist damals nur geschehen? Ob es dem Duo wohl gelingen wird, den rätselhaften Tod von Rosas großer Liebe aufzuklären? Was habe ich mich auf den neuen Comic von Josephine Mark gefreut! Ihre vorherige Werke habe ich geliebt (wenn ihr sie noch nicht kennt: Unbedingt ändern! Es lohnt sich.) Nach einer Westernparodie und einem Road-Trip legt die mehrfach ausgezeichnete deutsche Künstlerin nun einen Krimi vor. Und wie nicht anders zu war, brilliert sie mal wieder auf ganzer Linie. Schon nach wenigen Seiten ist man mittendrin in der Geschichte. Alles beginnt mit einer verschneiten Nacht und einer splitternackten Leiche. Danach folgt ein Sprung und wir befinden uns mit einem dreibeinigen Hund auf der Flucht vor wilden Waschbären. Als dann auch noch eine mürrische alte Dame auf der Bildfläche erscheint, gibt es erst recht kein Halten mehr. Die Comics von Josephine Mark entfalten immer eine Sogwirkung, der man sich nicht mehr entziehen kann – und das gilt für Jung und Alt gleichermaßen. „Red“ mag ein Comic für junge Leser*innen ab 12 Jahren sein, allerdings hat man auch als Erwachsener seine helle Freude daran. Mark erzählt gewohnt witzig, knackig und voller schwarzem Humor, ihre Dialoge sind pointiert, die Anspielungen originell und es bleibt bis zum Schluss unklar, was damals wirklich passiert ist. Viele falsche Fährten und skurrile Twists halten einen in Atem und durch die clever eingestreuten Rückblenden ergibt sich erst nach und nach ein genaues Bild der Ereignisse. Krimifans kommen hier ganz auf ihre Kosten, genauso wie Liebhaber*innen von schrulligen Charakteren. Für letzteres hat Josephine Mark zweifellos ein wahres Händchen, was sie hier mal wieder unter Beweis stellt. Wie bereits in „Trip mit Tropf“ könnten die beiden Hauptpersonen auch dieses Mal unterschiedlicher kaum sein: Während Friedwart ein herziges und quirliges kleines Plappermaul ist, ist Rosa schroff und abweisend. Im Laufe ihrer detektivischen Ermittlungen werden die beiden jedoch zu einem eingespielten Team und die verbitterte alte Frau taut langsam auf. Dieser Comic ist nicht nur eine Mischung aus mitreißender Detektivarbeit und köstlich kauziger Gestalten – er bietet auch berührende Einblicke in die Vergangenheit und zeigt, was Einsamkeit mit Menschen machen kann. Optisch ist auch dieses Werk von Josephine Mark ein ganz besonderer Genuss. Ihre Figuren sind gewohnt recht simpel gezeichnet und auf das Wenigste reduziert. So besteht die grimmige Mimik von Rosa meist nur aus zwei schwungvollen waagerechten Linien. Trotz aller Einfachheit sind die Zeichnungen aber enorm ausdrucksstark, hier sitzt jeder Strich und jedes Panel. Viele Worte sind meist gar nicht vonnöten, einige Szenen kommen sogar ganz ohne Text aus. Hier gilt definitiv der Spruch, weniger ist oft mehr. Der Stil von Mark ist einfach unverwechselbar und besitzt jede Menge Charme. Fazit: „Red“ ist ein urkomischer und tragischer Krimi ab 12 Jahren voller spannender Wendungen und herrlich schräger Figuren. Zeitlos gute Krimi-Comic-Unterhaltung vom Feinsten mit einem ungleichen Duo, das man sofort ins Herz schließt. Fesselnd und raffiniert erzählt, liebevoll gezeichnet, sehr gerne mehr davon! Josephine Mark hat hier mal wieder einen echten Volltreffer gelandet! Ich bin begeistert und vergebe gerne 5 von 5 Sternen.

  • Bewertung

    5/5

    28.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lachen, weinen und eine menge lernen. Alles möglich mit RED

    So schnell auch auch mit RED durch war, so lange blieb es mir doch im Kopf. Immer wieder ertappe ich mich dabei, meine "Kommunikation" und meine angeblichen Prioritäten zu durchforsten. "Wir haben doch eigentlich alles was wir brauchen", sollte man sich immer mal wieder bewusst werden. Für Glück braucht es eben manchmal keine roten Steine, sondern nur ein warmherziges weises Buch :-D Ein wunderbares Buch für groß und klein!

  • Bücherhausen

    aus Falkensee

    5/5

    09.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kurzweiliger Krimi mit Herz und Humor

    In letzter Zeit entdecke ich immer mehr Comics und Graphic Novels für mich – ein völlig neues Leseerlebnis, das anders ist als klassische Bücher. Die Kombination aus Text, Bild und oft auch Humor oder Spannung macht das Lesen besonders lebendig und intensiv. "Red" von Josephine Mark ist für mich genau so ein Erlebnis: spannend, witzig und gleichzeitig ein bisschen rätselhaft, sodass ich ganz schön viele Vermutungen während des Lesens aufgestellt habe. Nach "Trip mit Tropf" ist dies nun mein zweites Buch der Autorin und es werden sicherlich weitere folgen. Die Autorin und Illustratorin: Josephine Mark (geboren 1981) studierte Kultur- und Medienpädagogik und gestaltete parallel Plattencover, Plakate und Flyer. Sie ist Illustratorin, Comiczeichnerin und Grafikdesignerin. Seit 2004 veröffentlicht sie eigene Comics und Cartoons sowohl auf ihrem Blog puvoproductions Punkt com als auch als Printexemplar. "Tiere sind auch nur Menschen", eine Sammlung ihrer Cartoons, erschien im Verlag Pattloch. Ihr Debütcomic "Murr" wurde 2021 bei Zwerchfell veröffentlicht. 2022 erschien ihr preisgekrönter Comic-Roadmovie "Trip mit Tropf", sowie ihre Comic-Adaption "Bärbeiß" zusammen mit Annette Pehnt und Jutta Baue. In ihren Werken beschäftigt sie sich meist auf humorvolle Weise mit Alltagsdingen und gesellschaftlichen Themen. Josephine Mark lebt und arbeitet in Leipzig. Inhalt: In der Geschichte taucht der dreibeinige Hund Friedwart während eines Gewitters bei Rosa auf und versucht sich seinen Platz in ihrem Haus zu sichern. Als Rosa ihn vor die Tür setzen will, macht er eine ungewöhnliche Entdeckung, die ihre Aufmerksamkeit weckt. Zusammen stoßen sie auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit, das noch immer Fragen aufwirft. Gedanken zum Comic: Das Cover ist sofort ein Hingucker: es vermittelt Spannung, Neugier und einen Hauch Humor – man will sofort wissen, was es mit den roten Buchstaben im Schnee auf sich hat. Die Comiczeichnungen im Inneren passen perfekt dazu: klar und detailreich, mit ausdrucksstarken Figuren, die ihre Charakterzüge sofort erkennen lassen. Kleine humorvolle Details, etwa in der Mimik, lockern die Szenen auf und machen das Lesen zu einem richtig lebendigen Erlebnis. Der Stil ist dabei zugänglich und passt sowohl zu den spannenden als auch zu den witzigen Momenten der Geschichte. Der Einstieg in die Geschichte hat mich sofort gepackt – spannend und dabei richtig humorvoll. Anfangs war es ein bisschen knifflig, den Zeitsprüngen zu folgen, aber das macht die Story auch irgendwie lebendig. Die Figuren sind super unterschiedlich gezeichnet: Doc mit seinen kreisrunden Augen. Rosa, die früher freundlich war und jetzt verbittert wirkt. Sowie all die anderen – jeder mit seinen Ecken und Kanten, teils stereotypen Züge, aber genau deshalb auch charmant. Der kleine Krimi hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht, ohne dass er die Spannung verliert. Man bekommt nur Häppchenweise Infos und will ständig wissen, was dahintersteckt. Die Illustrationen daneben sind richtig schön bunt sowie klar gezeichnet, mit kleinen Details versehen. Das Ende ist nicht ganz abgeschlossen, ein richtiges Happy End gibt es nicht, aber genau das gefällt mir gut. Denn nicht immer bringen Lösungen von Unklarheiten eine heile Welt mit sich. Fazit: "Red" war eine kurzweilige und mitreißende Geschichte, die mir richtig Lust auf mehr Bücher der Autorin bzw. Illustratorin gemacht hat. Es ist für mich ein absolut lohnenswertes Leseerlebnis innerhalb der noch neuen Welt der Comics und Graphic Novels, die ich für mich entdecke. Die Mischung aus Krimi, Spannung und Humor funktioniert wunderbar. Die Geschichte um die schrulligen Figur Rosa und ihren kleinen Begleiter lässt schleicht sich schnell ins Leser:innenherz.

  • lesenmitausblick

    5/5

    29.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandiose Comickunst!

    Ich habe meine Liebe zu Comics erst spät entdeckt. Spätestens seit „Trip mit Tropf“ von Josephine Mark bin ich jedoch echter Fan. Nun gibt es Neues aus ihrer Feder/ihrem Pinsel: „RED“, erschienen im Kibitz Verlag. Dabei handelt es sich um einen Krimi, der ab 12 Jahren empfohlen wird. Die Lesenden werden sofort mitten ins Geschehen gezogen. Los geht’s mit Sirenengeheul und der vermeintlichen Leiche im Schnee. Zitat des Kommissars: „Was für ein Tatort! Dieses Licht! Die Details! Einfach wunderschön…“ Bei der Leiche handelt es sich um Red, dem Mann von Rosa, die nun schon seit 30 Jahren nicht über den Verlust hinwegkommt und recht einsam und verbittert im Wald lebt. Rosa lernen wir durch Friedwart Plüschmann kennen, einem kleinen herrenlosen Hund, der auf der Flucht vor fiesen Waschbären vor Rosas Tür landet und um Einlass fleht. Diese Szenen! Herrlich! Es bleibt nicht bei einer Nacht, Friedwart lässt keinen Versuch aus, sich unverzichtbar zu machen. Zuckersüß, wie sich Rosa und der Hund langsam annähern, denn man ahnt, dass hinter Rosas harter Fassade ein verletztes, weiches Herz schlummert. Friedwarts gute Nase rettet ihn, denn er riecht Blut am Hemd des Verstorbenen. Dies bestätigt Rosas Verdacht, sie rollt die alte Geschichte neu auf und macht sich mit ihrem vierbeinigen Begleiter auf Spurensuche…. Wo soll ich anfangen? Ich liebe den Witz und Humor, der zwischen den Dialogen mitschwingt. Details, Szenenabfolgen, die teilweise minutiös in Bildern dargestellt werden, dann wieder temporeiche actiongeladene Szenen, in denen Abfolgen von Bewegungen in einem Bild verschmelzen. Josephine Mark nutzt Lautmalereien ganz gekonnt, um allein mit dem Geräusch Aussagen zu treffen, Gefühle zu vermitteln. Aber am grandiosesten finde ich immer wieder, wie sie es schafft, allein mit einem Strich im Gesicht eines Charakters seine Stimmung darzustellen. Die Mimik der Charaktere spricht Bände, obwohl die Künstlerin hier nur zwei, manchmal tatsächlich nur einen Strich ins Gesicht setzt. Das ist ihr ganz eigener Stil, der für mich die Lebendigkeit und Aussagekraft der Bilder ausmacht. Ich lese Josephine Marks Comics immer auch mit einem Staunen über die Möglichkeiten, die ein Comic in seiner Erzählweise bietet und wie sie mit diesen Möglichkeiten gekonnt spielt und sie einsetzt. Szenenwechsel, Arbeit mit Perspektiven, Mimik und Gestik, Speedlines, Geräusche, schnelle Abfolgen stehen ganz ruhigen Gegenüber. Und dieser liebenswerte Hund! Wer einmal einen Hund hatte, kennt all die hundetypischen Verhaltensmuster und hat seine wahre Freude. Hier merkt man Josephine Mark genau an, dass sie sich mit Hunden super auskennt. Ebenso mit schrulligen Figuren. Ob Rosa, Friedwart Plüschmann oder die in Verdacht geratenen Freunde von Red, einschließlich Red, sie alle haben ihre Eigenheiten und Schrullen, die die Comickünstlerin sehr gekonnt einfängt und in Szene setzt. Eines sei verraten, es gibt eine überraschende Wende in der Geschichte. Ob das auch bedeutet, dass es ein Happy Ende gibt, sei dahingestellt. So oder so, „RED“ hat mich ein weiteres Mal davon überzeugt, dass es genau richtig ist, Fan von Josephine Mark zu sein. Was man mit Bildern und Sprechblasen alles erzählen kann, hätte ich mir früher gar nicht ausmalen können. Zum Glück habe ich Comics noch für mich entdeckt. Ich habe eine wahre Freude an dieser Erzählweise. Sehr empfehlenswert!

Kundinnen und Kunden meinen

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