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Band 2 Neu

Eldritch Einzigartig atmosphärische Horror Dark Fantasy mit Slow Burn und morally gray Helden

Aus der Reihe The Eating Woods
2

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

75

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.11.2026

Verlag

LYX

Seitenzahl

880

Maße (L/B/H)

21,7/13,7/5,2 cm

Gewicht

698 g

Farbe

Bordeaux / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage 2026

Übersetzt von

Sabrina Engelking

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7363-2706-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

75

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.11.2026

Verlag

LYX

Seitenzahl

880

Maße (L/B/H)

21,7/13,7/5,2 cm

Gewicht

698 g

Farbe

Bordeaux / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage 2026

Übersetzt von

Sabrina Engelking

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7363-2706-1

Herstelleradresse

LYX
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.d

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  • Bewertung

    aus Hamburg

    4/5

    01.11.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine noch düsterere Rückkehr in die Eating Woods

    Nach „Anathema“ von Keri Lake habe ich mich wirklich unglaublich auf „Eldritch“ gefreut. Band 1 habe ich sehr geliebt – vor allem diese düstere, morbide Welt, die Mischung aus Gothic Fantasy, Horror und Romance und natürlich Maevyth und Zevander. Umso gespannter war ich, wie es nach den Ereignissen aus dem ersten Band weitergeht. „Eldritch“ ist Band 2 der Reihe und die Geschichte ist als Trilogie angelegt. Nach Anathema und Eldritch folgt also noch ein dritter Band. Was ich an Keri Lakes Schreibstil schon in Band 1 geliebt habe, funktioniert auch hier wieder unglaublich gut. Sie schreibt sehr atmosphärisch, bildgewaltig und gleichzeitig morbide, sodass man sich wirklich mitten in dieser Welt fühlt. Allerdings empfand ich den Stil in Eldritch noch einmal etwas schwerer und bedrückender als in Anathema. Während Band 1 für mich stärker von diesem faszinierenden Entdecken der Welt und der Spannung zwischen den Figuren gelebt hat, ist Band 2 deutlich charakter- und vergangenheitsorientierter. Es gibt mehr Rückblicke, mehr Einblicke in die Vergangenheit und man bekommt ein viel tieferes Verständnis dafür, warum die Figuren so sind, wie sie sind. Und düsterer ist wirklich das richtige Wort. Eldritch geht teilweise noch einmal eine ganze Ecke weiter als Band 1. Die Atmosphäre ist beklemmender, die Gewalt und die traumatischen Elemente sind intensiver und gerade Zevanders Vergangenheit ist stellenweise wirklich schwer auszuhalten. Ich habe mich beim Lesen teilweise richtig beklommen und unwohl gefühlt – aber auf eine Art, die für diese Geschichte unglaublich gut funktioniert hat. Und genau diese Welt habe ich wieder sehr, sehr geliebt. Ich war erstaunlich schnell wieder drin. Obwohl Eldritch neue Informationen liefert und die Geschichte noch einmal deutlich erweitert, hatte ich nie das Gefühl, dass ich mich erst wieder komplett in diese Welt hineinfinden musste. Diese Mischung aus Magie, Göttern, Flüchen, Monstern und düsteren Wäldern ist einfach genau mein Ding. Maevyth macht in diesem Band eine interessante Entwicklung durch. Während sie in Anathema noch sehr stark damit beschäftigt war, überhaupt zu verstehen, was mit ihr passiert und welchen Platz sie in dieser Welt einnimmt, muss sie sich in Eldritch viel stärker mit ihrer eigenen Vergangenheit, ihren Kräften und ihrer Bestimmung auseinandersetzen. Sie bleibt dabei unglaublich empathisch und loyal, aber gleichzeitig merkt man, dass sie immer mehr gezwungen wird, über sich selbst hinauszuwachsen. Besonders schön fand ich, dass ihre Entwicklung nicht einfach darin besteht, plötzlich eine komplett andere Person zu sein. Sie bleibt Maevyth – nur mit deutlich mehr Wissen, mehr Verantwortung und mehr Dunkelheit, mit der sie umgehen muss. Und dann natürlich Zevander. Ich glaube, Eldritch ist vor allem sein Band. Während wir in Anathema schon einige Facetten von ihm kennengelernt haben, bekommen wir hier einen wesentlich tieferen Einblick in seine Vergangenheit und in die Dinge, die ihn geprägt und gebrochen haben. Seine Geschichte ist teilweise wirklich brutal und emotional. Gleichzeitig versteht man dadurch seine Handlungen, seine Distanz und seine Art, mit Maevyth umzugehen, wesentlich besser. Ich fand gerade diesen Aspekt unglaublich interessant, weil Zevander dadurch nicht einfach nur der typische düstere, geheimnisvolle Book-Boyfriend bleibt. Er wird verletzlicher, komplexer und greifbarer. Auch die Romance zwischen Maevyth und Zevander entwickelt sich weiter. Sie fühlt sich für mich in Band 2 weniger nach dem reinen „Werden sie sich endlich näherkommen?“ aus Band 1 an, sondern viel stärker nach einer Beziehung, die bereits gewachsen ist und jetzt durch äußere Gefahren, Traumata und Schicksal auf die Probe gestellt wird. Ihre Verbindung ist weiterhin sehr intensiv und emotional und bekommt durch Zevanders Vergangenheit noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Für mich war Anathema das stärkere Buch, wenn es um Entdeckung, Atmosphäre, Spannung und dieses ganz besondere „Was zur Hölle passiert hier gerade?“-Gefühl ging. „Eldritch“ dagegen ist stärker auf Charakterentwicklung, Vergangenheit, Trauma, Weltaufbau und die größeren Zusammenhänge konzentriert. Dadurch fühlt es sich stellenweise etwas langsamer an und ist auch komplexer. Aber genau dadurch bekommt die Geschichte mehr Tiefe. Besonders gefallen haben mir die Einblicke in Zevanders Vergangenheit, die Erweiterung der Mythologie und die Tatsache, dass man immer mehr versteht, wie eng Schicksal, Magie und die Geschichte der Charaktere miteinander verbunden sind. Außerdem fand ich es spannend, dass Maevyth immer mehr mit ihrer eigenen Macht und ihrer Bestimmung konfrontiert wird. Und natürlich darf man bei Keri Lake nicht vergessen: Es bleibt eine sehr dunkle Geschichte. Es gibt einige wirklich harte Themen, weshalb ich die Triggerwarnungen definitiv empfehlen würde, wenn man bei solchen Inhalten empfindlich ist. Eldritch war für mich eine richtig tolle Fortsetzung, auch wenn ich Band 1 insgesamt noch ein kleines bisschen stärker fand. Ich liebe diese Welt einfach und war sofort wieder völlig darin versunken. Die Geschichte ist düsterer, schwerer und teilweise beklemmender als Anathema, gleichzeitig bekommt man unglaublich viel mehr Hintergrund zu den Charakteren und der Welt. Vor allem Maevyth und Zevander haben mir wieder sehr gefallen und ich mochte es, ihre Entwicklung mitzuerleben. Gerade Zevanders Vergangenheit hat dem Charakter für mich noch einmal eine ganz andere Tiefe gegeben. Und dieses Ende?! Wer „Anathema“ geliebt hat, sollte „Eldritch“ definitiv lesen. Man sollte sich nur darauf einstellen, dass Band 2 etwas anders funktioniert: weniger reines Abenteuer und Entdecken, dafür mehr Vergangenheit, Charaktertiefe, Trauma und düstere Enthüllungen. Für mich trotzdem eine absolut gelungene Fortsetzung und eine Reihe, deren Welt ich einfach nicht mehr loslassen wollte.

  • Aarany

    aus Berlin

    4/5

    02.11.2026

    eBook (ePUB)

    Caligorya

    Cover & Klappentext Das Cover von Band zwei ist sehr ähnlich zu dem von Band eins. Nur Kleinigkeiten weichen davon ab und natürlich die Farbgebung. Es gefällt mir nach wie vor, denn es spiegelt die Stimmung des Buches wider. Auch der Klappentext überzeugt. Nachdem ich den ersten Teil regelrecht verschlungen habe, konnte ich die Fortsetzung nicht erwarten. Meinung Auch hier gilt: Zartbesaitete sollten sich auf etwas gefasst machen. Denn diese Story ist keineswegs nur düster, sondern dunkel wie die schwärzeste Nacht, schonungslos und zeitweise regelrecht brutal. Wer hier Sanftheit sucht, die Trost spendet, wird kaum fündig. Wer allerdings einen Blick in den Abgrund wagt, auch wenn er droht hinabzufallen, ist genau richtig. Alles auf Anfang. Maevyth ist zurück in Mortasia, nach wie vor auf der Suche nach ihrer Schwester, doch dort ist nichts mehr so, wie es war. Es ist deutlich mehr Zeit vergangen. Die meisten Bewohner haben sich in Monster verwandelt, die alles jagen, was ein wenig Leben in sich trägt. Aber Maeve ist nicht allein. Zevander, der tödliche Assassine, ist ihr gefolgt. Und nun sitzen sie an einem Ort fest, der nur Tod und Verwüstung bereithält, während Zevander die Zeit davonläuft. Ohne das lebenserhaltende Vivicantem verliert er nach und nach die Kontrolle über seine verfluchte Blutmagie. Wenn Maeve Zevander retten will, müssen sie zurück nach Aethyrien, erneut durch die Eating Woods, was eine schicksalhafte Entscheidung von ihr fordert. Wen will sie retten? Den Mann, den sie über alles liebt, oder ihre Schwester? Aus der Sicht von Maeve wird man durch das Geschehen geführt, ergänzt von Kapiteln in der personalen Erzählweise, die sich um Zevander und Kazhimyr drehen. Um wieder komplett in das Geschehen zu finden, habe ich mir zur Erinnerung das Hörbuch von Band eins angehört, was ich im Übrigen durchaus empfehlen kann. Die Sprecher machen einen tollen Job. Im Prinzip geht es nahtlos weiter. Ich weiß nicht, ob mir der Einstieg leichtgefallen wäre, wenn ich mich nicht auf den neuesten Stand gebracht hätte, denn die Story ist ziemlich komplex. Es gibt zwar einige kleine Hinweise, aber ob die ausreichen, jede Kleinigkeit auf dem Schirm zu haben, wage ich zu bezweifeln. In der Fortsetzung setzt die Autorin auf viele Rückblenden. Das hat mich anfangs ein wenig verunsichert. Es ist das eine, wenn diese Art von Missbrauch und Folter kurz erwähnt wird, aber was ganz anderes, wenn es in einzelnen Szenen plastisch dargestellt wird. Hier verweise ich auf die Warnung weiter oben. Normalerweise gehöre ich zu der Fraktion, die es schonungslos und direkt mag, doch hier musste ich das ein oder andere Mal schlucken. Im Verlauf konnte ich allmählich damit umgehen, denn die Vergangenheit beider Hauptprotagonisten ist wichtig. Wichtiger als anfangs angenommen. Zudem sorgen die Rückblenden für mehr Abwechslung. Die Zeit in Mortasia ist schon recht eintönig. Es passiert gelegentlich etwas, aber der Schwerpunkt liegt auf der Beziehung von Maeve und Zevander. Die Vergangenheit hat beide nachhaltig geprägt, da ist es nicht einfach, sich auf jemanden einzulassen, geschweige denn, dem Gegenüber zu vertrauen. Diese Szenen sind teilweise schön gelungen, weil sie beide Charaktere voranbringen. Natürlich immer unterbrochen von kleinen Spannungsspitzen und Schwierigkeiten. Auch hier überzeugt die Autorin mit ihrem außergewöhnlichen Schreibstil, der was eigenes an sich hat. Irgendwie stellt er die passende Ergänzung zu der einzigartigen Geschichte dar. Die Wortwahl und die Satzstrukturen verweben sich zu einem geschmeidigen Text, der das Verständnis erleichtert, insbesondere da die Stolperstellen deutlich reduziert wurden. Zwar gibt es immer noch genug Schachtelsätze, diese laufen aber nicht mehr so oft ins Leere. Wenn man das Tempo etwas angezogen hätte, dann wäre das Lesen ein wahres Vergnügen gewesen. So kam es leider immer wieder zu diversen Längen. Die Geschichte bleibt grausam, brutal und unbarmherzig. Doch in dieser Welt finden zwei auf den ersten Blick unterschiedliche Charaktere langsam zueinander. Das könnte ihre Rettung sein, wenn sie es schaffen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Leider lassen sich das Schicksal und die Götter nicht betrügen, weshalb der Weg mit Tod und Verzweiflung gepflastert ist. Und das ändert sich wohl auch in Band drei nicht, wenn man das Ende bedenkt. Es scheint, als würden die beiden Hauptprotagonisten die Rollen tauschen. Ich kann es einerseits nicht erwarten zu erfahren, wie es weitergeht, und andererseits bin ich etwas eingeschüchtert. Fazit Auch in der Fortsetzung zeigt die Autorin ihr unnachahmliches Talent, widersprüchliche Emotionen zu kombinieren, sodass man sich hin- und hergerissen fühlt, in Anbetracht der Düsternis, die vorherrscht. Für alle, die sich nicht vom Abgrund fernhalten können und gern mit dem Feuer spielen: Willkommen in den Eating Woods! Obwohl ich die Fortsetzung als etwas schwächer als Band eins empfinde, bleibt es bei vier von fünf Sternen sowie einer klaren Leseempfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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