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Liefern Roman | Péter-Horváth-Literaturpreis 2026

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8371

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2026

Verlag

Tropen

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,4/15/3,2 cm

Gewicht

491 g

Farbe

Graublau / Schwarz

Auflage

3. DruckAuflage, 2026

Übersetzt von

Anne Birkenhauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50263-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Tomer Gardi ist das Kunststück gelungen, ein sehr gegenwärtiges, global-gesellschaftspolitisches Thema in einen Romanstoff umzuwandeln, der weder belehrt noch moralisiert, der trotzdem unsentimental und deutlich zeigt, wie ein ausbeuterisches System funktioniert, auch, weil es als "normal" hingenommen wird. […] Bei aller Schwere des Stoffs schreibt Tomer Gardi abwechslungsreich, eingängig und mit viel Witz – kein Wunder, dass sein Buch es auf die Longlist des Deutschen Buchpreises 2026 geschafft hat.«Marit Borcherding, Goethe Institut – Rosinenpicker, September 2026 ("Goethe Institut")
»Tomer Gardi erzählt abwechslungsreich. Er wechselt die Perspektiven mit großem Gespür für Sprachwitz und Situationskomik, ohne aber den existenziellen Ernst seiner Geschichten aus dem Blick zu verlieren. […] Das ist mitreißend und berührend, intensiv – und literarisch so gut gemacht, dass man noch mehr solcher Geschichten hören möchte. Und bei der nächsten Essensbestellung dem Lieferanten hoffentlich in die Augen schaut.«Carsten Hueck, Deutschlandfunk, 09. April 2026 ("Deutschlandfunk")
»Tomer Gardis Blick ist weder voyeuristisch noch sozialromantisch, sein Ton ist nüchtern, seine Sprache ist simpel und poetisch, manchmal klingt er wie Sally Rooney. Er gibt seinen Protagonisten Würde.«Maxi Leinkauf, Der Freitag, 09. April 2026 ("der Freitag")
»Lakonisch berichtet Gardi über den Alltag und die Sehnsüchte der Menschen, die Essen bestellen und die, die es täglich liefern. […] Mit seinem Roman gibt Gardi den Ridern eine Stimme und liefert feinfühlige Geschichten aus der Jetztzeit.«Lena Reich, Arte, 08. April 2026 ("Arte")
»Tomer Gardi hat sein Thema in eindrucksvoller Breite und Tiefe recherchiert, das globalisierte System der Unterdrückung und Ausbeutung besonders von Migranten, aber ebenso von politisch Unliebsamen, die sich gegen keine Zumutung wehren können. Noch beeindruckender ist, wie es Gardi gelingt, die vielen naheliegenden Fallen zu vermeiden. ›Liefern‹ ist alles andere als ein Elendsporno, keine sozialpolitische Anklageschrift, sondern eine witzig-rasante Reise an geografische, vor allem aber an gesellschaftliche Orte, die die meisten seiner Leser kaum je erblicken werden.«Eva Menasse, Die Zeit, 26. Februar 2026 ("Die Zeit")
»[Gardi überträgt] das heutzutage global allumfassende Dienstleistungsprinzip, von dem dieser Quasi-Roman handelt, auch auf dessen eigene Form und Funktionalität. Man könnte auch sagen: Er hat geliefert.«Katharina Granzin, Wochentaz, 21.-27. Februar 2026 ("Wochentaz")
»›Liefern‹ ist tiefgründig und schelmisch-witzig zugleich. Er spielt mit dem Genre Autofiktion, mit der Leseerwartung und der erzählten Zeit. Ein Gegenwartsroman, im besten Sinne: politisch, aber nicht platt; global, aber nah an einzelnen Schicksalen.«Corinne Orlowski, SWR Kultur, 20. Februar 2026 ("SWR Kultur")
»[Das Thema Lieferdienst wirkt eher einfach und banal], aber die Geschichten, die Schicksale der Menschen dahinter, das hat wirklich etwas zutiefst Berührendes gehabt und es geht um Familie, […] es geht um die Liebe, die uns antreibt, die Sehnsucht ein anderes, ein besseres Leben führen zu dürfen […]. Es geht aber auch um Ausgrenzung, es geht um Chancengleichheit, das Streben nach Glück und das Ganze wird mit einer Leichtigkeit erzählt, das war wirklich eine interessante Lektüre.«Ziphora Robina, Bremen Zwei, 16. Februar 2026 ("Bremen Zwei")
»›Liefern‹ ist ein fiebriger, hin- und mitreißender Gegenwartsroman - von einem wachen Geschichtenfinder, der die Menschen sieht. Auch die, die nur vorbeirauschen.«Juliane Bergmann, NDR Kultur, 16. Februar 2026 ("NDR Kultur")
»›Liefern‹ schafft, woran sich Wenige versucht haben. Gardis Buch macht die oft brutalen Bedingungen, unter denen überall ein neues Subproletariat arbeitet, anschaulich. […] [Er bringt] viel Sympathie für seine Figuren mit, aber auch einen geradezu herzerwärmenden Humor […].«Mladen Gladić, Die Welt, 13. Februar 2026 ("Die Welt")

Produktdetails

Verkaufsrang

8371

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2026

Verlag

Tropen

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,4/15/3,2 cm

Gewicht

491 g

Farbe

Graublau / Schwarz

Auflage

3. DruckAuflage, 2026

Übersetzt von

Anne Birkenhauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50263-3

Herstelleradresse

Tropen
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    03.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krass

    LIEFERN Tomer Gardi ET: 14.02.26 Tomer Gardi nimmt uns mit in die unterschiedlichsten Städte: nach Delhi, Tel Aviv, Berlin, Istanbul und Buenos Aires. Überall begegnen wir sogenannten „Riders“, Essenslieferanten, die unter enormem Zeitdruck durch die Straßen fahren. Ihre Arbeit wird von Bewertungen bestimmt, von denen nicht selten ihre Existenz abhängt. Ein Unfall, Stau oder ein defektes Fahrrad kann schnell zum Problem werden. In sechs Episoden erzählt Gardi von ganz unterschiedlichen Menschen, bei denen man zunächst kaum vermutet, was sie miteinander verbindet. Da ist Filmon, der aus Eritrea nach Tel Aviv geflüchtet ist und als Lieferant arbeitet, um Geld für seine Frau und Tochter zu verdienen. In Berlin lernen die beiden Deutsch bei Nina, die für ein Austauschsemester nach Delhi reist und sich dort in den Argentinier Ramón verliebt. Und auch Istanbul und Buenos Aires werden Teil dieses großen Netzes aus Geschichten und Schicksalen. Fein spinnt Gardi seine Fäden und verknüpft die einzelnen Lebensgeschichten immer weiter miteinander. Dabei erzählt er von Migration, Ausbeutung und Rassismus, aber auch von Liebe, Familie und der Sehnsucht nach einem besseren Leben. Ein rasanter Roman über Menschen, die in einem globalisierten System ständig gegen die Zeit und um ihre Existenz kämpfen. Fazit: Tomer Gardi hat mit LIEFERN einen großartigen zeitgenössischen Roman geschrieben. Besonders gefallen hat mir, wie er die einzelnen Geschichten miteinander verwoben und erst nach und nach sichtbar gemacht hat, wie eng die Schicksale zusammenhängen. Mir wird dieses Buch bestimmt lange in Erinnerung bleiben und für mich völlig verdient auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2026.

  • Eva

    5/5

    11.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Epos der Gegenwart über globale Ausbeutung und Menschlichkeit

    In Liefern schickt Tomer Gardi seine Held*innen auf zwei Rädern durch ein globalisiertes Ausbeutungssystem. Er entwirft ein anspruchsvolles, globales Netz aus Personen und Schauplätzen. Berlin, Tel Aviv, Istanbul, Delhi, Naivasha, Buenos Aires. Menschen in prekären Lebenssituationen. Da ist Filmon, er flüchtet aus Eritrea nach Tel Aviv. Ohne Arbeitserlaubnis arbeitet er unter falschem Namen als Lieferant. So geht es weltweit vielen. Angestellt von mafiösen Zwischenhändlern fahren sie in Delhi oder Berlin gegen die Zeit, die schlechten Online-Bewertungen, den Algorithmus. Sie sind überall, und sie werden kalkuliert ignoriert, entlarven den Komfort der Wohlstandsgesellschaft. Sie leuchten in Neonfarben, tragen den Globus als Kubus auf dem Rücken, arbeiten für Ratzfatz, Go Go, Şipşak, Foodiesya und IndieGo. Der Job ist hart und lebensgefährlich. Sie bilden Netzwerke, organisieren sich und können doch nichts ausrichten gegen das skrupellosen System, gegen die Online-Bewertungen, gegen die mitleidlose Ökonomie der digitalen Plattformen. Angestellt von erpresserischen Zwischenhändlern müssen die Boten in Delhi oder Istanbul immer gegen die Zeit fahren Tomer Gardis Stil ist einzigartig. Die Sprache ist direkt und klar, angereichert mit den multilingualen Biegungen seiner Protagonist*innen, poetisch, intelligent, witzig, kreativ und eigenwillig brüchig. Der Text lebt, vibriert wie die Straßen der Metropolen, spiegelt die blanke Ungerechtigkeit hinter Firmen, die sich an Migration und dem verletzlichen Status emigrierter Menschen bereichern. Ein auf hebräisch verfasster Texttteil in der Mitte des Romas wurde von Anne Birkenhauer übersetzt. Tomer Gardi wollte Geschichten erzählen. Er hat für seinen Roman in allen Städten Lieferant*innen interviewt, ihre Erzählungen in sein Gegenwartsepos einfließen lassen. Organisch, komisch, und herzzerreißend menschlich gelingen die vielfältigen Charaktere, kommen beim Lesen ganz nah, werden zu überraschend realen Figuren. Sie alle haben Ängste und Sorgen, erleben Peinliches und Absurdes, krümmen sich unter langen Arbeitstagen, lachen, sinnieren und helfen einander. Liefern spielt mit Leseerwartungen und Erzählperspektiven. Es ist kosmopolitisch und dabei sehr nah am Individuum. Es erzählt von Einsamkeit und dem Wunsch, anzukommen, fängt gegenwärtige politische Miseren und macht daraus eine brandaktuelle, leichtfüßige und tiefsinnige globale Erzählung. Das ist brillant.

  • Bewertung

    5/5

    03.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wow!

    Tomer Gardis Roman „Liefern“ ist ein vielstimmiges, hochaktuelles und zugleich überraschend leichtfüßiges Werk, das die unscheinbaren Figuren unseres Alltags ins Zentrum rückt: Essenslieferanten, Migrant:innen, Reisende zwischen den Welten. Ausgehend von Filmon, einem aus Eritrea geflüchteten Lieferanten in Tel Aviv, entfaltet sich ein literarisches Netzwerk, das Delhi, Buenos Aires, Istanbul und Berlin miteinander verbindet. Dem Autor gelingt es auf eine elegante Art und Weise globale Ungleichheiten, prekäre Arbeitsverhältnisse und institutionellen Rassismus sichtbar zu machen, ohne je in platte Anklage oder moralische Vereinfachung zu verfallen. Besonders eindrucksvoll ist die Art, wie persönliche Sehnsüchte – nach Familie, Liebe, Sicherheit und Zugehörigkeit – mit politischen Realitäten verwoben werden. Die Figuren sind keine bloßen Träger von Botschaften, sondern lebendige, widersprüchliche Menschen. Die verwendete Sprache ist verspielt, ironisch und zugleich von großer emotionaler Tiefe. Humor und Ernst, Reflexion und Erzählfreude stehen in einem produktiven Spannungsverhältnis. „Liefern“ ist weniger ein klassischer Roman als ein literarisches Epos der Gegenwart: fragmentarisch, polyphon und bewusst grenzüberschreitend. Gerade darin liegt seine Stärke. Das Buch fordert Aufmerksamkeit, belohnt diese aber mit einer eindringlichen, klugen und berührenden Lektüre.

  • Dominik Alexander

    5/5

    10.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Globale Armut. Hoffnungsvoll

    Tomer Gardis Roman "Liefern" hat mich positiv überrascht. Im Grunde sind es sechs Erzählungen, die ineinander verwoben sind. Ein Beziehungsgeflecht, das global gespannt wird und von den Hoffnungen ärmerer Menschen berichten. Doch was ist "arm" eigentlich? Vielleicht sind es einfach nur Menschen, die andere Hürden zu überwinden haben, um im Leben weiterzukommen. Sie müssen mit einfacheren Mitteln größere Distanzen überwinden und sind sich doch mit ihren Liebsten scheinbar näher als es Menschen sind, deren Hürden oft nur in ihren Köpfen existieren. Doch worum geht es? Der Titel "Liefern" und auch das Cover mit dem kleinen Motorradfahrer in einem Positionspfeil deutet es sichtbar an: Es geht um Menschen, die Fahrer, Diener, Zulieferer sind, die meist aus Zwang und prekär beschäftigt einen Lebensunterhalt gewählt haben, der kaum eine Wahl war. Sie beliefern die sogenannten Reichen und Schönen mit Essen und schauen dabei täglich, wie sie aus diesem Leben herauskommen können. Der Roman beginnt mit Filmon aus Eriträa, der in Tel Aviv gestrandet ist. Auf der Flucht mit seiner Frau hat er sie geschwängert. Sie lebt mittlerweile mit der Tochter Israel in Deutschland. Bereits seit acht Jahren sind sie getrennt. Dennoch lebt Filmon noch immer mit der Hoffnung, dass er als Lieferant einmal etwas zur deutschen Botschaft liefern muss, dort dann auf Anhieb einen guten Eindruck hinterlässt und damit seine Ausreise nach Deutschland beschleunigen kann. Es sind naive Gedanken und doch spürt man beim Lesen, dass Filmon es schaffen kann. Tomer Gardi schreibt in einem wahrhaft unnachahmlichen Stil: humorvoll, tiefgründig, warmherzig, derb. Es ist eine gesunde Mischung, die nie ins Banale, Alberne oder Unrealistische abgleitet. Es gibt auch kein Gefühl der Fremdscham, wie ich es zuweilen bei derartigen Themen erlebe. Man merkt dem Autor an, dass er wirklich da war und eingetaucht ist in die Lebenswirklichkeiten der prekär Beschäftigten und Lebenden. Ein großartiger Roman, den ich jedem empfehle, der Alltagsrassismen und Vorurteile gegen arme Menschen hegt.

  • Kwinsu

    aus Salzburg

    5/5

    08.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liefert im Nachgang

    Wie ich sie verfluch(t)e: mit leisen Elektrorollern fahren sie auf Radwegen und über Fußgängerbrücken, schneiden eine im Überholen von links und von rechts und bescheren damit mehrere Schrecksekunden - Essenslieferanten. Zwar war mir klar, dass sie in prekären Lebensumständen leben, trotzdem waren sie mir ehrlichgestanden des Öfteren ein Ärgernis. Tomer Gardi hat dem Abhilfe verschaffen und liefert mit "Liefern" ein eindringliches Bild von den Menschen, die durch unsere Bequemlichkeit nicht nur prekär, sondern fast schon versklavt leben müssen. Wir folgen im gesamten Buch, das sich aus mehreren Erzählungen zusammensetzt, schier zahllosen Schicksalen von Menschen, die liefern. Die ihr Glück in einem anderen Land oder einer anderen Stadt suchen und egal was ihr Hintergrund ist, sie finden sich zu dieser undankbaren Arbeit, die ihnen vor allem eines beschert: Stress. Und kaum Verdienst. Sie müssen kämpfen, um ihren Online-Status nach oben zu treiben, den jede schlechte Bewertung könnte ihnen zum Verhängnis werden und ihnen ihre Lebensgrundlage entziehen. Aber wer glaubt, Gardi tut das mit erhobenen Zeigenfinger, der irrt. Die meisten Einzelschicksale werden humorig erzählt, wir lernen Lieferanten und Lieferantinnen aus und auf der ganzen Welt kennen, erfahren Momentaufnahmen aus ihrer Biographie, hetzen mit ihnen von Auftrag zu Auftrag, verweilen mit ihnen beim Fischen und beim Erzählen über ihr Leben, lernen andere Personen kennen, die die ein oder andere Berührung mit ihnen hatten, staunen über Absurdes und darüber, dass eine Geschichte dann plötzlich abbricht. Die Figuren, die Gardi schildert, sind nicht zwangsläufig sympathisch, oft nerven sie sogar gewaltig - besonders zu Beginn, im ersten Kapitel "Indie-Go", in dem wir Filmon als Lieferant in Israel begleiten, dachte ich mir manchmal: ich werde dieses Buch nicht beenden können, die Art und Weise dieses Typen ist einfach nur nervig. Nächste Szene, nächste Protagonist*innen und es wurde besser. Ich kann nicht leugnen, dass das Buch bis zum Schluss ein kleiner Lesekampf war, teilweise war es etwas schwer, die Zusammenhänge zusammenzubekommen, ABER: das Buch hallt nach und erst nach Beendigung fand bei mir der Prozess der Begeisterung statt. Langsam dämmerte mir, wie genial der Autor die Zusammenhänge der Figuren global zusammenführt. Und wie gesellschaftskritisch er dabei agiert, unterschwellig, denn es muss erst sickern. Es gibt viele Leerstellen, Geschichten die begonnen und nicht fertig erzählt werden, aber die Lebensgeschichten, über die wir lesen, sind nur Einzelaufnahmen und alle teilen sie das selbe Schicksal: sie sind dem kapitalistischen System ausgeliefert. Mein Fazit: "Liefern" ist ein rasanter Roman in Episoden, der es weiß, die unterschiedlichen Protagonist*innen fein miteinander zu verweben und ihre Gemeinsamkeiten unterschwellig herauszuarbeiten. Es ist ein kritisches Buch, dass erst verdaut werden muss, ehe es seine vollkommene Wirkkraft entfaltet. Eine klare Leseempfehlung, die aber Durchhaltevermögen voraussetzt.

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