Im 23. Jahrhundert ist die Erde größtenteils unbewohnbar. Reiche Überlebende auf dem Trockenen streiten sich mit den Bewohnern schwimmender Inseln um die letzten Ressourcen. Ein Kolonisten-Raumschiff soll die Menschheit retten. Doch dann entdeckt eine Sonde ein außerirdisches Artefakt im Kuipergürtel. Darin: ein Humanoide im Kryoschlaf - Millionen von Jahren alt! Paläontologin Lea Lehora sucht mithilfe einer Quantenintelligenz nach der Lösung für ein Rätsel, das die Menschheit für immer verändern wird.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
4/5
17.09.2025
eBook (ePUB)
Großartig aber zu Kurz
Ein fantastisches Buch mit einer spannenden Geschichte, viel kreative Technologie und eine Zukunft mit nachvollziehbaren Kontext...typisch Brandhorst, das sofort Lust auf mehr macht. Enttäuschend ist jedoch, dass die E-Book-Version offiziell 380 Seiten umfasst, die eigentliche Handlung aber bereits bei Seite 309 endet, worauf nur noch Glossar und eine Leseprobe von Der Riss folgen. Dadurch wirkt das Buch deutlich kürzer als erwartet, was sehr unbefriedigend war. Leseproben in E-Books empfinde ich zudem als unnötige Bloatware, fast schon wie Spam, und wünsche mir, dass so etwas künftig gar nicht mehr integriert wird. Dennoch bleibt die Geschichte selbst großartig und absolut lesenswert.
hallobuch, Silke Schröder
aus Hannover
5/5
16.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Spannende Science Fiction
Andreas Brandhorst beschäftigt sich in dem ersten Teil seiner Science Fiction Story “Origin – Die Entdeckung” mit dem Ursprung der Menschheit. Und mit dem Leben der Menschen, die in der Zukunft immer weniger Platz auf der Erde haben werden. Denn die Ozeane haben sich den größten Teil des Planeten zurückerobert. Im Mittelpunkt steht die Paläontologin Lea Lehora, die nicht nur die Menschheit retten, sondern auch herausfinden will, warum ihre Mutter bei dem großen Brand auf einer der Schwimmstädte ums Leben gekommen ist. “Origin – Die Entdeckung” ist ungemein spannend erzählt, und Andreas Brandhorst schafft es spielerisch, die Story auf hohem Tempo zu halten und mit seinem grandiosen Plot bis zum letzten Satz zu überzeugen. Bestens gelesen von Mark Bremer. Bezieht sich auf die Hörbuchfassung.
Bewertung
4/5
18.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Zu viel dunkle Zukunft - Dystopie a la Germany
Eigentlich ist die Geschichte spannend geschrieben. Wären da nicht zu viele negative Abläufe. Immer alles negativ erzählt, passt irgendwie in das deutsche Bild.
Ich habe mir dann auch noch die weiteren Bände dieser Trilogie durch gelesen, aber wird nicht besser.
Der erste Band ist definitiv der Beste.
miss.amanogawa
aus Berlin
3/5
27.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Solide Unterhaltung mit einigen Mankos
Kommen wir zuallererst zu den positiven Aspekten des Buches:
Die Handlung klingt nachvollziehbar, ebenso die Motivation der Charaktere.
Artefakte desselben Materials, gefunden an völlig willkürlichen Orten im Weltall. Ein Wesen, das zu fast einhundert Prozent der menschlichen Spezies ähnelt - mehrere Millionen Jahre alt und somit älter als die Menschheit selbst.
Der Forschungsdrang unserer Spezies wird geweckt. Was hat es hiermit auf sich? Lässt sich der wahre Ursprung der Menschen klären? Kann der Humanoide all die offenen Fragen klären?
The game is on.
Forscherin gegen Forscher. Wer kann die Entdeckung sein Eigen nennen, seine Karriere pushen, weitere finanzielle Mittel einheimsen, um Teil der Crew des legendären Forschungsschiff zu werden?
Was mich nervt?
Auch in diesem Buch bekleckern sich unsere Nachfahren nicht gerade mit Ruhm. Korruption, Manipulation, Terrorismus, jeder und jede verfolgt ein genaues Ziel, will mit allen Mitteln eine Ideologie vorantreiben. Mir stößt das einfach immer sauer auf.
Welt kaputt, Menschen in zwei „Kasten“ aufgeteilt, soziale Ungerechtigkeit: Menschen, die auf dem alten Festland leben, die Trockenen, und Menschen auf künstlich geschaffenen Inseln, die Nassen. Kann nicht einmal gemeinsam daran gearbeitet werden, dass man das Beste aus dem überfluteten Planeten macht und an einem Strang zieht? Das wäre tatsächlich sehr erfrischend zu lesen.
Dann werden recht viele Sequenzen und Gedanken wiederholt, sodass man selbst in Momenten der größten Langeweile oder Unachtsamkeit daran erinnert wird, wer das größte A-Loch unter den Protagonisten ist oder wie unfair unsere junge Forscherin behandelt wird.
Hinzu kommt noch der pseudo-philosophisch-mystische Nebenstrang.
Warum diese Person? Weshalb wurde sie auserwählt, um das Erbe der ersten Menschen zu bewahren? Wegen ihrer Aufopferung, ihres Selbstmords? Aufgrund dieses Märtyrertums? Oder gab es bereits vorher eine unergründete tiefere Verbindung?
Keine Ahnung, wird nicht weiter beleuchtet, muss so hingenommen werden.
Hmm, nun gut.
Da dieser Roman für mich in sich abgeschlossen erschien, weiß ich nicht, ob ich mir die anderen beiden Bände der Trilogie geben will. Vielleicht siegt meine Neugier? Wer weiß…
ORIGIN - Die Entdeckung liefert eine solide, unterhaltsame Science-Fiction-Idee, die mich aber nicht komplett begeistern konnte.
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