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Der verliebte Schwarzbrenner und wie er die Welt sah Roman

15

26,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.11.2024

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,9/14,6/4,1 cm

Gewicht

588 g

Farbe

Karamell

Originaltitel

Algot, Anna Stina och det välsignade brännvinet

Übersetzt von

Astrid Arz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10485-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.11.2024

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,9/14,6/4,1 cm

Gewicht

588 g

Farbe

Karamell

Originaltitel

Algot, Anna Stina och det välsignade brännvinet

Übersetzt von

Astrid Arz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10485-9

Herstelleradresse

C.Bertelsmann
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    30.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wieder rundherum gelungener Jonasson

    Dieser heiter kurzweilig neue Roman von Jonas Jonasson hat mich um die Feiertage bestens unterhalten. Ich möchte euch von der Veröffentlichung berichten ... Schwedisches Feeling kommt sofort irgendwie auf. Wir befinden uns im Jahr 1852 in Smaland und lernen den Sohn eines verarmten Schweinezüchters kennen. Algot Olsson hat lediglich noch einen Acker und einen Destillierapparat. Es ist die Zeit, als die ersten Eisenbahnschienen verlegt werden. Algot brennt hochwertigen Schnaps, anders, als es die Gleisarbeiter bisher gewohnt waren. Weil er erfolgreich Schnaps brennt, der sehr gut angenommen wird, gerät er in Missgunst beim Grafen, der ihn mit allen Mitteln sabotiert. Seine Freunde, verschiedene interessante Charaktere, helfen ihm, dessen Intrigen zu überstehen. Sie lassen aus dem Schnaps eine Medizin werden *g* . ... Auch eine Liebesgeschichte rankt sich um die eigentliche Geschichte, was sehr gut gemacht ist, man nimmt es dem Autor zu 100 Prozent ab, was er schreibt, liest sich soooo angenehm kurzweilig amüsant und mit viel spannendem Inhalt. Leseprobe: ======== Tatsächlich: Der gemeingefährliche Engländer schlief immer noch. Druckermeister und Apotheker auf einer Seite am Küchentisch, Vertriebschefin und Druckerei-Chefassistenin auf der anderen. ... Ich fand die Lektüre sehr angenehm und kurzweilig - hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere werden lebendig dargestellt in all ihrem Tun und ihren Gefühlen und im Zusammenspiel miteinander oder gegeneinander. Die Szenen sind ebenso bildhaft geschildert, man fühlt sich direkt in die Handlung involviert. Prima, bin schon jetzt auf den nächsten Roman des Autors gespannt. #jonasjonasson #C. Bertelsmann Verlag #derverliebteschwarzbrennerundwieerdieweltsah

  • Stillesen

    5/5

    16.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Wohlfühlbuch und wieder typisch Jonasson!

    Meine Begeisterung für die Bücher von Jonas Jonasson ist kein Geheimnis und so musste ich natürlich auch seinen neuesten Roman schnellstmöglich in den Händen halten — danke für das Rezensionsexemplar! Das Cover fügt sich in den Stil der vorherigen Bücher ein, wobei das prominent dargestellte Schwein schon etwas speziell ist — insbesondere, da es zwar um manche Schweinerei, aber insgesamt doch eher weniger um Schweinezucht geht in diesem Buch. Wie immer bei Jonas Jonasson bekommt man eine etwas andere Geschichte, als man zunächst erwartet. Andererseits liefert Jonasson wieder verlässlich, was man von ihm inzwischen auch erwartet: Einen Wohlfühlroman, perfekt für die kommende dunkle Jahreszeit und lange Leseabende. Wie immer gespickt mit viel Humor, speziellem Sprachwitz (deswegen auch ein großes Lob für die Übersetzung an Astrid Arz) und interessanten Wendungen. Inzwischen habe ich mich natürlich an die überraschenden Wendungen gewöhnt, so dass Jonassons Ideen nicht mehr ganz so ausgefallen daher kommen, wie in den ersten Büchern. Ich schrieb es schon bei der Rezension zu „Wie die Schweden das Träumen erfanden“, dass die Geschichten inzwischen realistischer sind — fast könnte man glauben, es sei tatsächlich genau so passiert! Die Geschichte vom Sohn des Schweinezüchters, der dann Pächter, fast Landstreicher und Schnapsbrenner wird, und seinen Freunden ist herzerwärmend und einfach schön zu lesen. Es gibt wieder mehr Wendungen als im letzten Roman, diesmal sind es über 430 unterhaltsame Seiten geworden. Von allen Büchern von Jonas Jonasson, die ich bisher gelesen habe, spielt es am weitesten in der Vergangenheit. Das Schweden des 19. Jahrhunderts wird als sehr arm beschrieben, das ärmste Land Europas, in dem die Bevölkerung auf dem Land mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen hat — allen voran dummen und selbstsüchtigen Adligen. Anders als in „Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte“ sind die Figuren wieder mit mehr Tiefe ausgestattet und die Unterscheidung zwischen Gut und Böse mit den immer mal vorkommenden Gesetzesverstößen gelingt deutlich besser. „Der verliebte Schwarzbrenner und wie er die Welt sah“ ist wieder ein gelungener Feel Good-Roman, der mir besser gefallen hat als die beiden genannten Bücher und damit 4,5/5 Sternen bekommen muss, auf dem Niveau von „Drei fast geniale Freunde auf dem Weg zum Ende der Welt“.

  • Harakiri

    aus Ostalb

    5/5

    04.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schon beim Titel ist klar:…

    Schon beim Titel ist klar: ein neuer Jonasson steht in den Regalen der Buchhandlung. Jedes Mal wieder ein Highlight bei den Neuerscheinungen. Skurrile Charaktere, ebenso skurrile Handlungen und Dialoge zeichnen auch den neuen Roman von Jonas Jonasson aus. Man fragt sich unwillkürlich: wie kommt ein Autor auf solche Ideen? Und wie schafft er es, diese so umzusetzen, dass die Handlung nicht zu überdreht, aber dennoch rund wird? Ein Schweinehirt, der sich nicht unterkriegen lässt, ein Drucker mit einem Karottenbeet, ein Graf, der mit einer Familie geschlagen ist, die ihn zur Verzweiflung treibt und viele Trottel bilden das Grundgerüst dieses Romans und Jonassons ganz eigener Humor rundet alles perfekt ab. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen – und war schon versucht, die ganze Nacht durchzulesen, wollte mir dann aber den Rest noch am nächsten Tag gönnen. Denn ein Buch von Jonasson zu lesen ist immer dem Alltag entfliehen. Schlechte Laune ist wie weggeblasen, das Buch zaubert automatisch ein Lächeln aufs Gesicht. Fazit: trübe Tage, deprimierende Tagesschau-Nachrichten, stressige Momente – kein Thema mehr mit dem neuen Buch des schwedischen Autors. Nur leider wieder zu schnell gelesen.

  • Buchbesprechung

    aus Bad Kissingen

    4/5

    22.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltung vor interessanter historischer Kulisse

    REZENSION – Sein inzwischen in 45 Sprachen übersetztes und ebenso erfolgreich verfilmtes Romandebüt „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ (2009) machte den schwedischen Schriftsteller Jonas Jonasson (63) auf einen Schlag weltweit bekannt. Im November erschien nun beim C. Bertelsmann Verlag Jonassons achter Roman „Der verliebte Schwarzbrenner und wie er die Welt sah“. Vordergründig scheint es nur ein humorvoller Unterhaltungsroman zu sein, doch für Interessenten schwedischer Geschichte ist dieser Roman weit mehr. Der Autor schildert anhand seiner gewohnt skurrilen Protagonisten und einer aberwitzigen Geschichte auf lockere Weise eine wichtige Epoche der Landesgeschichte mit den vor allem durch die französische Revolution verursachten Folgen – den Übergang in eine konstitutionelle Monarchie, die Einführung eines bürgerlichen Rechtssystems und die Wandlung des überwiegend landwirtschaftlich geprägten Landes in eine moderne Industrienation. In der schwedischen Provinz Småland lebt Algot Olsson im Jahr 1852 als armer Kätner und Pächter des Grafen Bielkegren, Waldbesitzer und Betreiber des „modernsten Sägewerks Schwedens“. Nach dem frühen Tod des Vaters, eines einst erfolgreichen Schweinezüchters, der durch eine Intrige des Grafen alles verloren hatte und im Armenhaus frühzeitig verstorben war, blieb Algot nur ein Destillierapparat zum Schnapsbrennen für den Hausgebrauch. Da trifft es sich gut, dass gerade jetzt die erste Eisenbahnverbindung zwischen Kopenhagen und Stockholm durch Småland gebaut wird. Algot verkauft seinen Schnaps für gutes Geld an die Gleisarbeiter und wird damit so erfolgreich, dass auch ihn die Missgunst des Grafen trifft, der ihn von seinem Land verjagt. Algot findet bei dem nach der Deutschen Revolution (1848/1849) aus Bayern emigrierten Druckermeister Helmut Zimmermann, der ihn mit falschen Papieren versorgt, und dessen resoluter Tochter Anna Stina Unterschlupf. Später gesellen sich noch die junge Prostituierte Maja sowie der jähzornige Engländer Frank Miles hinzu. In dem Wissen, dass er niemals eine behördliche Genehmigung zur Schnaps-Herstellung bekommt, wird Algot Olsson kurzerhand zum Apotheker Algot H. Otterdahl, verändert die Rezeptur seines Schnapses und verkauft nun eine „Wundermedizin gegen trübe Gedanken“. Mit diesem Verkaufsschlager und einigen weiteren Tricks sowie der juristischen Unterstützung eines der ersten Rechtsanwälte Schwedens kommt die Firma Zimmermann & Otterdahl zu Wohlstand und kann sich schließlich am Grafen Bielkegren rächen. Neben dieser teilweise abstrusen, aber doch witzigen Geschichte mit ihren Protagonisten, die sich mit Bauernschläue gegen das herrschende System auflehnen, versteht es der Autor – mal ganz konkret, mal auch nur durch Andeutungen –, den geschichtlichen Hintergrund und den gesellschaftlichen Umbruch zur Zeit des Königs Oscar I. zu schildern. Erst dieser König französischer Abstammung liberalisierte das Wirtschaftsleben und führte Sozialreformen ein. Doch ausgerechnet er war es auch, der die Schnaps-Herstellung in staatlicher Hand monopolisierte, wie es noch heute in Schweden der Fall ist. Interessant ist auch die Figur der resoluten Drucker-Tochter Anna Stina, die das von ihrem Vater gedruckte Buch „Die Woche mit Sara“ vertreibt, das der Pfarrer Carl Jonas Love Almqvist erstmals 1839 veröffentlicht hatte. Anna Stina hat die darin propagierten emanzipatorischen Ideen verinnerlicht und nicht nur ihren Vater zum anteiligen Küchendienst verdonnert, sondern verweigert sich nun als selbstbewusste Frau, die eine Heirat grundsätzlich ausschließt, den schüchternen Annäherungsversuchen Allgots. Lediglich aus Platznot im Haus, nachdem auch Maja und Frank Miles Schlafplätze brauchten, lässt sie ihn schließlich doch in ihr Bett. Der Roman „Die Woche mit Sara“ wurde übrigens erstmals 2004 auf Deutsch veröffentlicht. Kennt man solche historischen Hintergründe und versteht die im Roman versteckten Hinweise und Andeutungen, dann ist „Der verliebte Schwarzbrenner und wie er die Welt sah“ nicht nur eine durchaus amüsante Unterhaltung. Denn dann wird das Buch sogar zu einer historisch interessanten Lektüre, die zu intensiverer Beschäftigung mit jener Epoche in der Landesgeschichte Schwedens animieren kann.

  • Bewertung

    aus Oberwil BL

    4/5

    13.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr unterhaltsam

    Das Buch liest sich sehr flüssig und man muss bei der Lektüre oft schmunzeln. Gute Einbettung in das historische Umfeld und die damit verbundene Doppelmoral. Das Ende der Geschichte ist eher überraschend. Alles in allem: gute Unterhaltung.

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Bewertungen (15)

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