Aufwühlend, packend, herausragend:Die historische Krimi-Reihe von Bestseller-Autorin Eva Völler aus dem Essen der Nachkriegszeit geht weiter!Ein besonders heikler Fall landet 1949 auf dem Schreibtisch von Kriminalinspektor Carl Bruns: In Essen wurde der angesehene Richter Dr. Vahrendonk Opfer eines Giftmords. Erste Ermittlungen ergeben, dass der Tote zu Hause ein wahrer Tyrann war und seine junge Ehefrau misshandelte, als er von ihrer Affäre erfuhr. Ist sie die gesuchte Mörderin? Plötzlich tauchen als Anklageschriften formulierte Vorwürfe auf, die Vahrendonk schwer belasten: Während der Nazizeit soll er aufs Grausamste seine Macht missbraucht haben. Durch die Urteile des Richters hat ein Vater seine Tochter verloren, ein Sohn seinen Vater, ein jüdischer Anwalt seine ganze Familie. Sie alle haben ein Motiv für den Mord. Doch für wen geht Vergeltung über alles?Ein Spannungsroman der ExtraklasseEva Völler ist die Bestseller-Autorin der Ruhrpott-Saga. Mit ihren historischen Kriminalromanen beweist sie erneut, dass sie mitreißende Geschichten erzählen kann, in denen auch die Liebe nicht zu kurz kommt. Ihre Krimi-Reihe erforscht authentisch und anschaulich die Verstrickungen von Polizei und Justiz in Nazi-Verbrechen und deren Aufarbeitung in der Nachkriegszeit.Die Krimi-Reihe um Kriminalinspektor Carl Bruns ist in folgender Reihenfolge erschienen:- Helle Tage, dunkle Schuld (1948)- Alte Taten, neuer Zorn (1949)
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Eliza
5/5
16.02.2025
Buch (Taschenbuch)
Mitläufer aus der NS Zeit
Sehr gut beschreibend und erzählend habe ich diesen historischen Kriminalroman genossen. In der Handlung geht es um den Kriminalinspektor Carl Bruns, der zu einem Mord an einen angesehenen Richter gerufen wird. Schnell wird klar, dass viele Menschen unter diesem Richter gelitten haben. Doch Carl Bruns stochert im Nebel. Wird er es schaffen Gerechtigkeit in die Sache zu bringen?
Carl Bruns ist auf seinen Job fokussiert doch auch privat macht ihm so einiges zu schaffen. Er möchte seine Liebe Anna heiraten, doch es gibt böse Gerüchte. Auch sonst ist das Leben im Nachkriegsdeutschland kein Zuckerschlecken. Sehr gut hat mir Annas Schwester Frieda gefallen. Sie ist so ein typischer Anticharakter und sorgt für einige für die damalige Zeit nicht so gesellschaftsfähige Momente.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön beschreibend und man hat die damalige Zeit genau vor Augen. Sie sorgt für eine Atmosphäre, die sehr authentisch ist. Die Spannung der Handlung ist sehr gut und entwickelt sich stetig weiter. Was mir auch sehr imponiert hat war das Faktenwissen, was die Autorin an den Tag gelegt hat. Ich habe so einiges erfahren, was ich nicht für möglich gehalten habe. Gerade auch das Thema der “Mitläufer” aus der NS-Zeit, sowie das Justiz-Empfinden mancher Menschen wird hier sehr transparent und interessant dargestellt. Ein Roman der mich sehr gut unterhalten hat.
Bewertung
aus Düsseldorf
5/5
24.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein hervorragend gelungenes Buch
Meine Meinung:
Bereits in dem Buch „Helle Tage, dunkle Schuld“ habe ich Kriminalinspektor Carl Bruns kennen gelernt und nun war ich gespannt, wie er den nächsten Fall aufklären würde. Natürlich traf ich auch weitere Beteiligte, die im ersten Buch eine wichtige Rolle gespielt hatten. Sehr gut wurde auch diesmal wieder Privat- und Arbeitsleben miteinander verknüpft und beides empfand ich als sehr spannend.
Im Grunde hat sich auch im Jahr 1949 vieles noch nicht geändert, geschweige denn gebessert. Die Begebenheiten in diesem Buch sind zwar fiktiv, beruhen aber leider auf tatsächlichen. Die Autorin hat damit ein sehr schwieriges Thema der deutschen Aufarbeitung nach dem Krieg aufgegriffen.
Wie beim Lesen des ersten Buches gab es Stellen, die mich nachdenklich und manchmal sogar wütend machten. Ich steckte so richtig mittendrin und hoffte, dass zumindest die sympathischen Protagonisten ein gutes Ende erleben konnten.
Fazit:
Ein hervorragend gelungenes Buch, in dem ein Teil der deutschen Geschichte geschildert wurde, wobei die Autorin es bestens verstanden hat, reales mit fiktivem zu verknüpfen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
Bewertung
aus Dortmund
5/5
29.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Herzensempfehlung!
Wie schon der erste Band war auch dieser zweite einfach großartig!
Nicht nur, daß ich die Charaktere mag, auch die Krimihandlung ist spannend.
Was mich immer wieder erschüttert: daß so viele Altnazis nach dem Ende des Krieges gleich wieder „ in Amt und Würden“ gekommen sind, und natürlich alles dafür taten, um ihre Vergangenheit zu vertuschen.
Da Eva Völler das nicht plakativ in den Vordergrund stellt, konnte ich eine Menge lernen und mich trotzdem gut unterhalten fühlen. Die Kombination ist ihr wunderbar gelungen.
Ich kann dieses Buch nur von Herzen empfehlen!
Bewertung
aus Heyerode
5/5
22.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Sehr gut Fiktion und Realität miteinander gebunden
"Alte Taten, neuer Zorn" heißt der Kriminalroman von Eva Völler, einer guten Bekannten von mir - deren Bücher ich von jeher sooo gern gelesen habe. Zum ersten mal hatte ich sie in Uder zur Festwoche kennenlernen dürfen, als ich seinerzeit für die Thüringer Allgemeine Eichsfeld berichten durfte. Seither sind wir uns immer mal auf Buchmessen über den Weg gelaufen und "verfolgen" uns in den sozialen Medien.
Nun kam kürzlich ihr neuer Krimi raus, natürlich war klar, dass ich ihn lese. Meine Bekanntschaft zur Autorin hat keinen Einfluss auf meine positive Bewertung.
Ich finde den Spagat zwischen der Kriminalhandlung und der Geschichte drumherum sehr gelungen. Alles kommt sehr authentisch rüber wie ich finde.
Wir befinden uns im Mai des Jahres 1949. Frieda, Lotti und Anne leben in Essen, sie sind Schwestern. Annes Zukünftiger, sie bereiten ihre Hochzeit vor, ist Carl Bruns, der Kriminalinspektor. Er ist an einem brisanten Fall dran. Und zwar fiel Richter Dr. Vahrendonk einem Giftmord zum Opfer. Es könnte sein, dass seine Frau ihn auf dem Gewissen hat, zumindest hat sie Gründe ...
Wir gehen nun zurück in die Nazizeit, es tauchen Anklagedokumente auf, die den Toten bezichtigen, als Richter über Leichen gegangen zu sein. Die Hinterbliebenen dieser Toten könnte alle die Mörder sein. ...
Mehr möchte ich zu diesem packend spannenden Krimi inhaltlich gar nicht verraten. In jedem Fall ist der Roman sehr gut aufgebaut, die Hintergrundgeschichte ist perfekt recherchiert. Man nimmt der Autorin den Fall zu 100 Prozent ab. Es könnte genau so passiert sein. Die Stimmung der Zeit, das Milieu, all das kann man gut nachvollziehen.
Die Charaktere werden sehr ausführlich geschildert und ebenso die Szenen, ohne langatmig zu wirken. Das gesamte Konstrukt aus kriminalistischer Handlung und der historisch gesellschaftliche Hintergrund passen perfekt zusammen, ergeben eine Einheit und kommen beim Lesen glaubwürdig rüber.
Kurze Leseprobe:
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Doch er schob den Gedanken von sich, kaum dass er ihm in den Sinn gekommen war. Er war nicht Harrys Kindermädchen, und Frieda würde sich jeden Versuch, ihr in die Suppe ...
Ich empfehle den Krimi !!! Jeder Fall ist abgeschlossen, man kann die einzelnen Krimis losgelöst voneinander lesen, bin schon jetzt gespannt, was sich die Autorin für den nächsten Fall einfallen lässt.
Bewertung
aus München
5/5
10.12.2024
Buch (Taschenbuch)
tolle Fortsetzung
Bei historischen Krimis bin ich immer noch kritischer als bei Gegenwarts-Crime. Keine Ahnung warum, aber oft fehlt mir die für mich unabdingbar nötige Spannung. Da bin ich bei Eva Völler, wie ich inzwischen weiß, aber auf der sicheren Seite. Sie kann nämlich beides. Historische Romane und Krimis. Und den Mix. Besonders spannend finde ich die Nachkriegszeit, die in dieser Reihe eine wichtige Rolle spielt und durchaus auch die Aufarbeitung des 2.ten Weltkrieges. Wie bekannt, war es ja nicht so weit her damit. Die Deutschen taten sich schwer damit sich selbst den Spiegel vorzuhalten. Und oft fehlten ihnen einfach auch Menschen, die eine wirklich saubere Weste hatten, um wichtige Posten zu besetzen. Wie z.B. den der Richter. Als so ein ehemaliger Nazi-Richter stirbt ist die Frage, hat ihn die Vergangenheit eingeholt oder seine aktuelle Frau um die Ecke gebracht, weil er ihr gegenüber genauso grausam war, wie zu den Angeklagten, über die er richten musste.
Eine dichte Erzählung ohne Längen und mit klugen interessant eingearbeiteten Parallelen in die Gegenwart. Ich hoffe, es gibt noch weitere Fälle von Kommissar Carl Bruns.
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