Sie ist Stockholms beste Ermittlerin – doch sie hat Leichen im Keller ...Es ist ein heißer Sommer in Gullspång. In der in den schwedischen Wäldern gelegenen Kleinstadt geht das Leben seinen Gang – bis eines Nachts nach einer aus dem Ruder gelaufenen Party die 17-jährige Annabelle verschwindet. Das Dorf ist in Schockstarre, und die überforderte Polizei ruft nach Verstärkung. Stockholm entsendet seine fähigste Ermittlerin: Charlie Lager. Was niemand weiß: Charlie ist in Gullspång aufgewachsen. Nie wieder wollte sie an diesen Ort zurückkehren, der nur schlechte Erinnerungen für sie bereithält. Doch nun gibt es kein Entkommen mehr – sie muss Annabelle finden, bevor es für sie beide zu spät ist.Gelesen von Tanja Fornaro.(Laufzeit: 9h 18)
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Bewertung
aus Maria Enzersdorf
5/5
05.10.2020
eBook (ePUB)
Einfach wieder gutes aus Schweden
Ich bin ein Fan der Skandinavischen Literatur, insbesonders Krimis und bin eher zufällig beim Stöbern auf dieses Buch gestossen. Lina Bengtsdotter's Stil hat mir einfach von Beginn an gut gefallen (inklusive, bzw. vielleicht auch insbesonders der Rückblenden), so dass ich es in kürzester Zeit ausgelesen habe. Auch die Story war gut mit etwas überraschendem Ende. Musste mir dann sofort ihr zweites Buch - "Hagebuttenblut" zulegen und sofort lesen.
leseHuhn
5/5
04.08.2020
Buch (Taschenbuch)
Lina Bengtsdotter, hat eine…
Lina Bengtsdotter, hat eine spannende und fesselnde Geschichte geschrieben. Es war fast unmöglich, das Buch zur Seite zu legen. Charlie Langer, hat eigentlich mehr Gründe nicht nach Gullspång zu fahren, aber ihr Chef weiß nicht, das Charlie aus Gullspång kommt. Deswegen, keine Gnade, die beste Ermittlerin aus Stockholm muss mit ihrem Kollegen, Anders, den Fall in ihrem alten Heimatdorf aufklären. Charlie hat aber nicht nur mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, nein sie nimmt Tabletten, trinkt zu viel und hat mehr One-Night Stands wie Fälle. In Gullspång, angekommen, ist sie ständig auf der Flucht, von jemand erkannt zu werden. Was aber völlig unbegründet ist. Charlie hat, wie es eigentlich typisch ist für schwedische Ermittler, eine unkonventionelle Art zu ermitteln. Sie kommt auch schnell an ihre Grenzen und wird vom Fall abgezogen. Zurück nach Stockholm will sie nicht. Sie stellt sich ihrer Vergangenheit und plötzlich fließen alle Fäden zusammen. Die Geschichte besteht aus drei Strängen, Annabelle erzählt von jene Nacht und Charlie Langer von ihrer Zeit in Gullspång, früher und jetzt, und dann sind da noch zwei Freundinnen aus Gullspång, die ihre Geschichte erzählen. Zum Ende des Falls musste ich meine eigenen Ermittlungen über Bord werfen, weil es ein sehr ungewöhnliches Ende für einen Krimi war. Ich vergebe gerne 5⭐⭐⭐⭐⭐
Bewertung
5/5
15.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Ein Mädchen verschwindet und ruft...
Ein Mädchen verschwindet und ruft damit Kommissarin Charlie auf den Plan. Diese muss nun ausgerechnet in ihrem Heimatort ermitteln und sich gleichzeitig ihren ganz eigenen Dämonen stellen. Entstanden ist ein spannender Krimi, der Einblick gibt in die Abgründe des Lebens.
Bewertung
aus Köln
5/5
06.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Spannender Thriller um ein verschwundenes Mädchen in einer Kleinstadt, in der jeder jeden kennt - Gewalt, Misstrauen, Erpressung und Drogen sind keine Fremdwörter
Charline "Charlie" Lager ist Kommissarin bei der Stockholmer Polizei, muss aber zur Lösung eines Falles zusammen mit ihrem Kollegen Anders zurück in ihre Heimat nach Gullspång, wo sie 20 Jahre nicht mehr war. Vermisst wird die 17-jährige Annabelle Roos, die nach einer Party im Dorfladen nicht nach Hause gekommen war. Um Annabelle ranken sich verschiedene Gerüchte. So soll sie Alkohol und Drogen nicht abgeneigt sein und eine Affäre mit einem älteren Mann gehabt haben. Die Befragungen der Eltern und von Zeugen, die sie zuletzt gesehen haben, ergeben keine weitergehenden Hinweise. In der Kleinstadt kennt jeder jeden, weshalb die gegenseitigen Alibis nicht unbedingt glaubwürdig sind. Zudem haben die Jugendlichen aufgrund von Alkohol und Drogen massive Erinnerungslücken an den Abend von Annabelles Verschwinden.
Nicht nur die Unzugänglichkeit der Bewohner von Gullspång, auch Erinnerungen an ihre eigene Vergangenheit, an ihre Kindheit und verstorbene Mutter belasten die psychisch labile Charlie.
Der Roman handelt auf drei Zeitebenen - die Ereignisse nach dem Verschwinden von Annabelle, Ereignisse von "jenem Abend" und von einer Tat in der Vergangenheit, die fast vierzig Jahre zurückliegt. Im Vordergrund steht jedoch die Kommissarin Charlie Lager als Person sowie die Ermittlungen im Zusammenhang mit der Suche nach Annabelle. Die beiden weiteren Erzählebenen sind jeweils auf kurze Ausschnitte begrenzt, wobei sich die einzelnen kurzen Kapitel dynamisch abwechseln.
Charlie Lager ist keine Vorzeige-Kommissarin, sondern hat mit massiven persönlichen Problemen zu kämpfen, die sogar zu einer Suspendierung während der Ermittlungen führen. Ihr Charakter ist jedoch kein kaputter stereotyper Kommissar, sondern durchaus glaubwürdig, wenn man bedenkt, welche Kindheit sie geprägt hat, was im Verlauf ihre Aufenthalts in Gullspång peu à peu aufgedeckt wird.
Der Thriller ist spannend konstruiert, da die Ereignisse von "jenem Abend" nicht zu viel verraten und die Erkenntnisse aus den Ermittlungen nicht vorweg nehmen. Darüber hinaus wird die Spannung noch durch den verstörenden Erzählstrang der Vergangenheit befeuert, den man lange nicht in die Ereignisse der Gegenwart einordnen kann und wie dieser mit Charlie oder aber dem Verschwinden von Annabelle in einem Zusammenhang stehen könnte. Zudem überzeugt die bildhafte Beschreibung des Schauplatzes Gullspång, in welchem schon die Jugendlichen inspiriert von ihren Eltern Alkohol und Drogen ganz selbstverständlich konsumieren und Gewalt, Misstrauen und Erpressung keine Fremdwörter sind.
"Löwenkind" ist ein beeindruckendes Debüt und sehr spannender Auftakt der Reihe um die Ermittlerin Charlie Lager, das mit großer Neugier den zweiten Band erwarten lässt.
Bewertung
aus Pratteln
5/5
13.03.2020
eBook (ePUB)
Löwenzahnkind
Wenn man im querlesen geübt ist, übersteht man auch die ersten 150 seiten. Wenig spannung, wenig "krimi". Ab der zweiten hälfte wirds dann thrillermässig und bei den letzten 100 seiten kann man das buch kaum mehr weg legen. Ob ich ein 2.buch von bengtsdotter lesen werde, weiss ich noch nicht. Elisabeth leuthardt
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