In einer Welt, in der der sprichwörtliche Dolch im Rücken gerne wörtlich genommen wird, ist es gefährlich ohne Verbündete. Das spürt nicht nur der Soldat Leo dan Brock, der an der erbittert umkämpften Grenze Anglands auf die Hilfe des Königs wartet. Auch Savine dan Glokta, Tochter des meistgehassten Mannes der Union, muss auf ihrem Weg an die Spitze der Gesellschaft erkennen, dass Wille allein noch keine Macht sichert. Und während neue Kräfte Chaos stiften, erhebt sich auch die alte Magie noch einmal, als die Häuptlingstochter Rikke mithilfe einer verrückten Hexe ihre eigenen Zauberkräfte zu entdecken beginnt. Doch zu welchem Preis?
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
aus Leverkusen
3/5
01.04.2020
eBook (ePUB)
Spannungsbogen war vorhersehbar
Das Buch hat mich nicht so sehr gefesselt wie die vorherigen Folgen der Saga, der Spannungsbogen war vorhersehbar. Zwar erwähnt die Geschichte Personen und Ereignisse aus früheren Folgen, kann aber nicht die Faszination vorheriger Bücher der Reihe mit ziehen.
Bewertung
5/5
01.12.2023
Buch (Taschenbuch)
Die Neue Trilogie fängt direkt...
Die Neue Trilogie fängt direkt stark an mit neuen Charakteren wie Leo dan Brock oder die Tochter des Hundsmann , die die Alte Magie wirken kann. Abercrombie ist als Autor viel besser geworden im vergleich zu ersten Trilogie. Düster, Menschlich und doch Fantastisch
Bewertung
5/5
03.03.2020
Buch (Taschenbuch)
Ein Meisterwerk, das Sie nicht nur als Fan lesen sollten!
Rauch liegt über der Union. Maschinen reißen die Kluft zwischen Arm und Reich noch weiter auf und drohen die Union im Feuer von Gier und Rebellion zu verschlingen. Im Norden dagegen belauern sich ruhmsüchtige Krieger, nicht bereit auf weise Worte zu hören.
Wie immer sind Abercrombies Charaktere auf den ersten Blick Karikaturen. Die junge Hexe, die erst noch ihre Fähigkeiten entdecken muss. Der hitzköpfige Krieger. Die gerissene Geschäftsfrau und der nichtsnutzige Prinz.
Aber wie der Leser es von der Klingensaga gewohnt ist, verbergen sich dahinter tiefschichtige Persönlichkeiten, die nicht immer das sind, was sie zu sein scheinen und im Laufe des Buches lernen, sich verändern und oftmals auch einfach nur hilflos sind.
Trotz, oder gerade wegen ihrer vielen Fehler, sind die handelnden Personen leicht zu mögen und als Leser fiebert man auf jeder Seite mit.
Abercrombies Schreibstil mag auf den ersten Blick roh erscheinen - Schimpfwörter fallen nicht selten - seine Charaktere wirken durch ihre ungeschliffenen Gedanken und die natürliche Ausdrucksform jedoch umso lebendiger. Seine Welt erscheint glaubwürdig, die Handlungen ihrer Bewohner ergeben Sinn, oder auch nicht, wie es in der realen Welt eben auch ist. Die Kämpfe sind blutig und schmutzig; wer edle Helden sucht, ist bei Abercrombie falsch.
Die Handlung lässt mich leider etwas zwiegespalten zurück. Im Norden herrscht wie immer Krieg, der diesmal im Vergleich zu den ersten drei Büchern aber eher einem Scharmützel gleicht; die Kampfszenen kommen leider nicht an die Vorgänger heran. Dieser Handlungsstrang lebt vorallem von den starken Charakteren und ihrer Beziehung zueinander.
Sehr viel interessanter ist die Geschichte in der Union, in der die Industrialisierung Einzug gehalten hat und entsprechende Veränderungen mit sich bringt. Gescheiterte Existenzen, skrupellose Geschäftsleute, Verschwörungen und Unfähigkeit bilden eine zähe Suppe, die von den handelnden Personen wahlweise gekocht oder ausgelöffelt werden darf.
Trotz seines massigen Formats, kam mir das Buch erstaunlich kurz vor. Erst nach einem Drittel sind die Weichen gestellt und die Handlung nimmt langsam Fahrt auf.
Und dann ist da schon das Ende, das nochmal die ein oder andere Wendung für Hexe, Krieger, Geschäftsfrau und Prinz mit sich bringt. Ein Ende, das definitiv Lust auf mehr macht und die Hoffnung weckt, nach den letzten eher zusammenhangslosen Romanen wird das der Startschuss für eine neue Trilogie innerhalb der Klingensaga.
Persönlich gefällt mir auch immer wieder die Anspielung auf bereits tote Personen. Einem Fan wird es ein wissendes Grinsen entlocken, wenn von Neunfinger-Logen oder dem Schwarzen Dow die Rede ist, während Neuleser vielleicht Lust auf einen Vorgänger bekommen.
Ja, Zauberklingen hat kleinere Schwächen; ja, es fühlte sich zu kurz an. Dennoch setzt Abercrombie für dieses Jahr schon hohe Maßstäbe für noch kommende Fantasyromane und hat wiedermal ein Meisterwerk geschaffen. Wenn Sie noch auf den nächsten Teil von Game of Thrones warten, probieren Sie derweil doch einen Teil der Klingensaga.
Bewertung
aus Langen
4/5
20.03.2020
Buch (Taschenbuch)
Spannend hart und actionreich
Dieses Buch war mein erstes von diesem Autor aber ich kam sehr leicht in den Schreibstil des Autors rein er schreibt locker und spannend es liest sich gut. Dieses Buch ist der Auftakt einer Trilogienin dessen Welt aber schon vorher andere Bânde erschienen sind. Ab und an wird in diesem Bich an diese Bânde erinnert aber da es eine eigene Geschichte neuer Helden ist, die sich im Laufe des Buches treffen und kennenlernen. İch hatte lediglich am Anfang Probleme mit den verschiedenen nordischen Namen aber nachdem man sie alle verinnerlicht hat konnte man sie gut auseinanderhalten. Die verschiedenen Protagonisten sind alle verscjieden und haben echt İnteressante Charaktere aber es wurde zwischenzeitlich immer wieder mal spannend und ab und an ruhiger. Es ist teilweise in derber Sprache geschrieben und spielt in einer Welt die sich modernisieren will und die Magie in Vergessenheit gerât.
Chillysbuchwelt
aus Reinsbek
3/5
14.03.2020
Buch (Taschenbuch)
spannend und fesselnd
Cover:
Ich finde es sieht total cool aus.
Man schaut es an und denkt direkt an eine atemberaubende Fantasy Geschichte.
Allerdings finde ich sowohl den Buchtitel als auch den Vogel, nicht passend zum Inhalt.
Meinung:
Ich habe das Cover gesehen, den Klappentext gelesen und dachte sofort, "Wow! das klingt nach einem spannenden neuen Fantasy-Abenteuer".
Nunja... mir war nur nicht bewusst das es sich um Band 8 handelt.
Eigentlich dachte ich, es sei der Auftakt einer neuen Reihe.
Ein wenig ist dies auch der Fall, den Zauberklinge ist der Start einer neuen Trilogie, die in der gleichen Welt wie die Vorgänger spielt.
Doch ich dachte mir auch, "hey, vielleicht komme ich ja dennoch rein".
Tatsächlich kam ich überraschend gut in die Geschichte rein, jedoch empfehle ich jeden diese Reihe chronologisch zu lesen.
Dadurch das ich die Vorgänger nicht kenne, hatte ich an manchen Stellen schon Schwierigkeiten, die Situation optimal nachvollziehen zu können.
Die Schreibstil von Joe Abercrombie gefiel mir sehr gut.
Dieser ist sehr atmosphärisch und auch authentisch, wobei ich mir an manchen Stellen ein paar mehr Beschreibungen zu dem Setting gewünscht hätte.
Obwohl Die Klingen-Saga (8) Zauberklingen mit seinen 768 Seiten ein echter Schinken ist, habe ich davon nicht viel gemerkt, da dieser sich super lesen lässt.
Die Sprache ist hier auf jeden Fall nichts für zart besaitete, denn dieser ist zumeist schon sehr derb und hart, allerdings passt es eben auch zur Geschichte.
Die Charaktere haben mir ausgesprochen gut gefallen.
Diese sind alle mega authentisch und haben wirklich tiefe, wodurch man gut in deren Handlungsstrang einfindet.
Generell finde ich mehrere Handlungsstränge klasse, doch hier war es mir zum Teil ein wenig zu viel.
Allerdings kann es auch daran liegen, dass ich die Vorgänger noch nicht gelesen habe, was ich DEFINITIV nachholen werde!
Die Story an sich fand ich durchgehend Spannend und fesselnd.
Die "Neue Zeit" beginnt hier gerade, es werden Arbeiter durch Maschinen ersetzt und mit der Industrialisierung erhält der Kapitalismus Einzug in die Gesellschaft.
Dies hat der Autor extrem gut aufgezeigt, auch die Differenzen zwischen Arm und Reich und welcher Stellenwert Macht hier hat.
Fazit:
Joe Abercrombie hat mich mit Die Klingen-Saga (8) Zauberklingen hervorragend unterhalten können.
Die Geschichte war durchgehend spannend und fesselnd, wodurch die fast 800 Seiten viel zu schnell gelesen waren.
Die Charaktere haben alle Tiefe und konnten mich hin und wieder überraschen.
Besonders spannend fand ich die verschieden Verwickelungen, zwischen Politik, Krieg und Industrialisierung.
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, wobei ich auch empfehle eventuell die vorherigen Bände zu lesen, was ich auf jeden Fall nachholen werde!
3,5 / 5
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5/5
06.04.2020
eBook (ePUB)
Wieder mal ein echter Abercrombie!
Mit "Zauberklingen" liegt mal wieder ein echter Joe Abercrombie vor, nicht mehr und nicht weniger, und das ist gut so! Wo dieser Autorenname drauf steht, da ist auch zu hundert Prozent Joe Abercrombie drinnen! Brutale, raue Fantasy mit unheimlich interessanten Charakteren für nicht zart besaitete Leser/innen. Leider sind Titel und Cover der deutschen Ausgabe (im englischen Original: "A Little Hatred") vom Verlag sehr unglücklich gewählt worden, da diese absolut gar nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun haben und auf eine falsche Fährte, was diesen Inhalt betrifft, locken könnten. Obwohl der Roman offiziell zur Klingenreihe gehört, und diese mittlerweile inklusive diesem Buch sieben Romane, sowie einen Kurzgeschichtenband umfasst, ist das Buch trotzdem auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bücher gut lesbar. Die Hauptprotagonisten sind neu, Personen aus anderen Büchern treten, wie für Abercrombie typisch, immer wieder mal am Rande auf (für alle Fans: es gibt ein wiedersehen mit Glokta!) oder werden namentlich erwähnt. "Zauberklingen" ist auf Grund der vielen Personen und Schauplätze durchaus als recht komplex anzusehen und eher erfahrenen Leser/innen zu empfehlen. Wenn man sich aber erst mal an die Protagonisten gewöhnt hat, wird man sie schnell ins Herz schließen und das Buch verschlingen. Für Fans von George Martin und realistischer (nur sehr vorsichtig gestreute Phantastikelemente) Fantasyliteratur mit viel Politik, brutalen Kämpfen und haufenweise tiefgründiger Charaktere wärmstens zu empfehlen!
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