Spanien in den dunklen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne. Doch die Antworten, die sie dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt ...Mit seinen Barcelona-Romanen schuf Carlos Ruiz Zafón eine der faszinierendsten Erzählwelten aller Zeiten. Die Verheißung, die mit Der Schatten des Windes begann, findet in seinem diesem Hörbuch ihre Vollendung.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
aus Steinkirchen
5/5
12.09.2017
Hörbuch-Download (MP3)
wieder ein echter Zafon !
Habe mich diesmal für die Hörbuchvariante endschieden und bin nicht enttäuscht worden. Uve Teschner hat eine angenehme Stimme und liest sehr spannungsvoll. Bin schon auf das Ende gespannt.
Bewertung
Orell Füssli Book Circle Community
5/5
08.04.2025
eBook (ePUB 3)
Ein letzter Blick – und ich will nicht, dass es vorbei ist!
Ein würdiger Abschluss – Das Labyrinth der Lichter ist episch, düster und aufwühlend. Alicia Gris ist eine unvergessliche Figur, gebrochen und doch stark, und durch sie werden die letzten Schleier gelüftet.
Dieses Buch hat mich tief bewegt. Es bringt alles zusammen – Geschichten, Menschen, Orte – und hinterlässt einen mit einer Mischung aus Bewunderung und Wehmut. Ein letzter, bittersüsser Besuch im Universum des Friedhofs der vergessenen Bücher.
Raumzeitreisender
aus Ahaus
5/5
31.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Das liebe ich an den Barcelona…
Das liebe ich an den Barcelona-Romanen von Carlos Ruiz Zafón: Die Leser werden eingesogen in die Geschichte, in den Strudel der Ereignisse und werden selbst Teil des komplexen Beziehungsgeflechts. Man möchte eingreifen in den einen oder anderen Handlungsstrang, muss sich aber mit der Rolle des Beobachters auf einer Metaebene begnügen. Der Fokus liegt auf Alicia Gris, die als Kind in Barcelona gelebt hat, den Buchladen Sempere kennt und in den Wirren des spanischen Bürgerkrieges schwer verletzt wurde. Zwanzig Jahre später kommt sie in geheimer staatlicher Mission zurück, um das Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufzuklären. Es handelt sich um denselben Mauricio Valls, der in der Vergangenheit Direktor des Gefängnisses von Montjuїc gewesen ist. Damit sind Brücken geschlagen zu bekannten Vertretern der Barcelona-Reihe wie David Martin, Fermin, Familie Sempere und anderen Protagonisten. Alicia Gris ist eine außergewöhnliche junge Frau, die sich trotz einer Behinderung zu wehren weiß. In ihrer Kindheit hatte sie bereits Berührungspunkte mit Fermin, die im Laufe der Entwicklung der Ereignisse wiederbelebt werden. Fermin ist ein markanter Typ, Meister „geschraubter Weisheiten“ (711) und für mich der eigentliche Held der Barcelona-Romane. Zafón versteht es, verschiedene Genres zu bedienen. „Das Labyrinth der Lichter“ beschreibt Auswirkungen der Franko-Ära und ist damit ein politischer bzw. gesellschaftskritischer Roman. Mit dem „Friedhof der vergessenen Bücher“ und den Bezügen zu geheimnisvollen Büchern integriert der Autor magische Elemente und es ist auch ein Krimi und ein Abenteuerroman. Die vier Bände sollten in der Reihenfolge gelesen werden, in der sie erschienen sind, wobei die Bände zwei und drei durchaus vertauscht werden können. Band vier sollte aber nicht als erstes gelesen werden, weil zu viele Antworten gegeben werden auf Fragen, die in den ersten Bänden angesprochen werden. So sind z.B. die Ausführungen zu Carax zu weitgehend (709), sodass dem Leser von „Der Schatten des Windes“ ein Teil der Spannung genommen werden würde. Wo liegen die Schwächen? Fumeros Nachfolger Hendaya, ein knallharter Hund, greift nicht durch, als Alicia Gris zusammen mit Daniel Sempere in der benachbarten Bäckerei gesehen wird (696) und er faltet auch nicht Fernandito zusammen, als dieser in der Nähe einer verdächtigen Villa von ihm aufgegriffen wird (499). Ja, er kann nicht einmal dessen Namen ermitteln, obwohl Fernandito neben seiner Vespa aufgegriffen wird. Zur Vorgeschichte oder zu „Zafóns Kosmos“ gehört auch „Der Fürst der Parnass“, eine Art Zusatzgeschenk des Autors zur Unterhaltung und zum Verständnis der Hintergründe. Im Hinblick auf das nunmehr bekannte Ende der Barcelona-Reihe verwirrt dieser Roman, der u.a. „Corelli“ und den „Friedhof der vergessenen Bücher“ behandelt, ein wenig. Da die Romane im Abstand von mehreren Jahren erschienen sind, hat man als Leser nicht mehr alle Details aus den Anfangsbüchern parat. Auch wenn „Das Labyrinth der Lichter“ in sich geschlossen ist, hätte ich bei verschiedenen Themen am Liebsten mal eben in den Anfangsbüchern nachgeschlagen, um noch ein wenig tiefer in Zafóns Kosmos einzutauchen. Der Roman strebt nicht, wie ein Thriller, einem Höhepunkt zu, sondern hat mehrere Zwischenhochs. Auch wenn die eine oder andere Gefahr beseitigt ist, wird die Erzählung immer wieder erneut spannend. Der Roman findet einen würdigen Abschluss, alle Fäden laufen zusammen. Aber die Geschichte der Semperes geht weiter, wie im Nachwort deutlich wird. Zafón schreibt verständlich, fesselt die Leser, versprüht Magie und ist eine große Bereicherung für den Büchermarkt.
Bewertung
5/5
26.08.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Am Ende viel es mir richtig schwer...
Am Ende viel es mir richtig schwer das Buch aus der Hand zu legen und auch von Barcelona Abschied zu nehmen. Eine wahnsinnig tolle Buchreihe, die Zafon hier erschaffen hat.
Bewertung
aus Wien
5/5
04.01.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Krönender Abschluss
Was mit 'Der Schatten des Windes' begann, findet mit dem großen Roman 'Das Labyrinth der Lichter' ihre Vollendung.
Schon seit der Schatten des Windes, bin ich ein großer Fan von Carlos Ruiz Zafon. Er schafft es mit seinem unvergleichlichen Schreibstil, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln und in eine eigene Welt zu entführen.
Mit "Das Labyrinth der Lichter" schafft Zafon einen krönenden Abschluss seiner Reihe der vergessenen Bücher.
Ich kann die Bücher von Zafon nur jedem wärmstens ans Herz legen.
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