Wer drunten schwimmt, ist länger totNachts in einem idyllischen alpenländischen Kurort: Dunkle Gestalten schleppen eine leblose Person zur Höllentalklamm. Kurz darauf erhält Kommissar Jennerwein einen heiklen Auftrag. Er muss einen verschwundenen BKA-Ermittler finden, doch niemand darf von der Suche wissen. Während er mit seinem bewährten Team offiziell einem Wilderer nachstellt, forscht er in Gumpen und Schluchten nach dem Vermissten. Derweil erzählen die Einheimischen düstere Legenden von Flößern, die einst das Wildwasser in eine Höhle sog, während ein neugieriger Numismatiker kryptische Zeichen auf einer alten Goldmünze entdeckt und ein Scharfschütze am Bergbach lauert. Schon droht auch Kommissar Jennerwein ins Strudeln zu geraten … Kommissar Jennerweins wildester Fall!
Kundinnen und Kunden meinen
3.9/5.0
Bewertung
aus Neudenau
5/5
05.08.2019
Buch (Taschenbuch)
Wieder ein sehr gelungenes Buch
Kommissar Jennerwein und sein Team ermitteln wieder. Diesmal jedoch unter dem Deckmantel eines inszenierten Falles. Sie müssen einen verschwundenen BKA-Ermittler finden, jedoch darf keiner davon wissen.
Das Buch umfasst 528 Seiten und ist, wie die vorherigen Bänder auch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Obwohl es sich um den vierten Teil handelt, kann es unabhängig der ersten Teile gelesen werden.
Dem Geschehen kann man sehr gut folgen. Durch die verschiedenen Blickwinkel erfährt man viel des Geschehens, ohne dass man zu viel erfährt. Es ist wieder sehr bildhaft beschrieben worden, ich konnte mich in alles gut hieninversetzen. Die Handlungen der Ermittler war für mich auch schlüssig und ich bin bis zum Ende nicht auf den wahren Täter gekommen. Der Autor hat dies wirklich sehr gut verpackt. Mir war auch nicht sofort klar, wie genau die verschiedenen Personen zusammenhängen, doch gerade das hat es besonders interessant gemacht.
LEXI
5/5
30.04.2018
eBook (ePUB 3)
Der Jennerwein jagt einen Wilderer
„Das Loisachtal ist bestens geeignet, jemanden spurlos verschwinden zu lassen!“ (Hubertus Jennerwein) - - - „Alte Spurensicherer-Weisheit: Ganz spurlos verschwindet nichts und niemand!“ (Hansjochen Becker, Kriminaltechniker)
Im vorliegenden vierten Band der wunderbaren Alpenkrimi-Reihe um den Kult-Ermittler Hubertus Jennerwein liefert der Autor seinen Lesern diesmal eine beträchtliche Anzahl verschiedener Handlungsstränge, die allesamt erst nach und nach aufgerollt werden.
Gleich zu Beginn beobachtet das heimliche Liebes- bzw. Fremdgängerpaar Veronika Holzmayer und Rudi Mühlriedl eine brutale Szene auf einem alten Autofriedhof, wo ein lebloser Körper von finsteren Gestalten in den Kofferraum eines Wracks gehievt wird.
An einem weiteren Handlungsschauplatz steht ein Folteropfer im Mittelpunkt des Geschehens, wobei es anfangs weder Hinweise auf dessen Identität, noch auf die Lokalität seines Gefängnisses gibt.
Ein leitender Konzernmitarbeiter namens Konrad Finger lebt im bayrischen Kurort sein Faible für Wildwasser-Kanufahrten aus und kommt dadurch einer höchst gefährlichen Organisation in die Quere.
Der Abiturient Oliver Krapf macht mit einigen Klassenkameraden Urlaub in Fès und entdeckt bei einem Händler eine ganz besondere Münze mit geheimnisvollen Schriftzeichen. Die Neugier und der jäh erwachte Jagdeifer des Technikfreaks veranlassen ihn, seinen Urlaub kurzerhand abzubrechen und sich zuhause intensiv seinen Recherchen zu widmen. Doch der intelligente junge Mann hat hierbei leider nicht berücksichtigt, dass er im Internet deutliche Spuren seiner Suche hinterlässt.
Auch von vier Verbrechern namens Arri, Boris, Wanda und Nadja droht Gefahr, das Quartett taucht immer wieder überraschend auf und agiert mit professioneller Kaltblütigkeit.
Peter Hartl ist ein sturer und rebellischer Einheimischer, der das Prozessieren zu seinem Hobby zählt und im Kurort als äußerst sturer Mann bekannt ist. Auf seinem Anwesen scheint irgendetwas faul zu sein, und Jennerwein würde zu gerne wissen, worum es sich hierbei handelt.
Letztendlich wurden acht verdeckte Ermittler des BKA in den bayrischen Kur- und Heilort eingeschleust, die gegen das organisierte Verbrechen ermitteln. Als jedoch zwei dieser Profis spurlos verschwinden, ist rasches Handeln angesagt. Hubertus Jennerweins Vorgesetzter, Polizeioberrat Dr. Rosenberger, ruft seinen fähigsten Ermittler auf den Plan.
Und so beginnen Johann Ostler, Franz Hölleisen, Ludwig Stengele, Nicole Schwattke, Hansjochen Becker und Dr. Maria Schmalfuß unter der Leitung des ruhigen und etwas eigenbrötlerischen Kommissar Jennerwein mit ihrer Arbeit, die sich diesmal ein wenig komplizierter darstellt. Das Team wird zudem erstmal auch um einen tierischen Ermittler aufgestockt – Polizei-Spürhund „Fritz“ wird als Meister seines Faches für die Suche nach den beiden vermissten BKA-Beamten eingesetzt.
Neben dem bereits aus den Vorgängerbüchern altbekannten Kernteam tauchen auch der rebellische Ortspolitiker Toni Harrigl und Nicole Schwattkes Ehemann Florian Beerschnauz „Schnäuzchen“ in kleinen Nebenrollen im Buch auf. Zu meinem großen Vergnügen kehren die ehemaligen Bestattungsunternehmer Ignaz und Ursel Grasegger aus ihrem italienischen Exil in die Heimat zurück und scheinen schon wieder irgendetwas auszuhecken.
Wie auch in den vorherigen Bänden haben mir der einnehmende und lockere Schreibstil mit der starken Einbindung des bayrischen Dialekts und der grandiosen Situationskomik ausgezeichnet gefallen. Durch die vielen verschiedenen Handlungsstränge erhielt das Buch einen durchgehend hohen Spannungsbogen. Am Schauplatz Höllensteinklamm erfährt man zudem interessante Details über den Wildwassersport, speziell über die Strömungslehre und die sogenannten „Reynolds’schen Strudel“. Die Charakterisierung der handelnden Figuren empfand ich als sehr gut gelungen, und das Wiedersehen mit den aus den Vorgängerkrimis bekannten Figuren sorgte in Kombination mit dem Kriminalfall für großes Lesevergnügen.
Ich kann „Oberwasser“ aus der Feder des bayrischen Krimiautors Jörg Maurer jedem Liebhaber von Regionalkrimis als sehr unterhaltsamen Kriminalroman mit sympathischem Ermittler, interessantem Plot und einer großen Menge Humor weiterempfehlen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, mich ausgezeichnet unterhalten und für spannende und zugleich auch amüsante Momente gesorgt. Ich freue mich bereits auf den fünften Band dieser Reihe!
dru07
aus feldkirchen
5/5
30.06.2017
Buch (Taschenbuch)
Kommissar Jennerwein und sein…
Kommissar Jennerwein und sein Team bekommen den Auftrag, zwei verschwundene BKA-Ermittler, in einem idyllischen Kurort zu suchen. Das Problem daran ist, sie müssen es heimlich tun, um eine verdeckte Ermittlung nicht zu gefährden. Um die BKA-Ermittler suchen zu können, suchen sie offiziell einen Wilderer. Eine spannende suche nach den Ermittlern und eine lustige „Jagd“ auf den Wilderer beginnt. Dies war mein erstes Buch von Kommissar Jennerwein. Am Anfang hab ich mich mit den vielen Namen und den vielen Erzählsträngen schwer getan. Bin aber dann doch noch gut in die Geschichte kommen und sie konnte mich packen, so dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Ich fand Jennerwein und sein Team toll, habe auch noch ein andres Buch von Jennerwein zu lesen und bin ganz gespannt, was für ein neuer Fall diesmal auf ihn und sein Team wartet.
Wolly
aus Wadgassen
5/5
30.08.2013
Buch (Taschenbuch)
Ein herrlich humoriges Buch.…
Ein herrlich humoriges Buch. Mir gefallen die Ermittlungen von Kommissar Jennerwein und seinem Team sehr gut. Es gibt viel zu schmunzeln und zu lachen. Einfach köstlich und sehr zu empfehlen. Habe mittlerweile alle Bände. Und verleihe sie sehr oft an Freunde.
MrsFabulous
aus Berlin
5/5
01.09.2012
Buch (Taschenbuch)
Ein ganz tolles, amüsantes…
Ein ganz tolles, amüsantes und intelligentes Buch. Jörg Maurer hat hier eine Geschichte geschrieben, die sich, trotz der vielen Nebenhandlungen, gut lesen lässt und auch nicht wirklich verwirrend ist. Meiner Meinung nach, hört man an vielen Stellen einen Funken Ironie heraus, aber ich vermute, dass das gewollt ist. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und werde mir voraussichtlich auch seine anderen Bücher in naher Zukunft kaufen.
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5/5
02.05.2012
Buch (Taschenbuch)
Jennerwein die 4te
In seinem nunmehr vierten Fall bekommt es Kommissar Jennerwein mit dem Verschwinden von zwei BKA-Leuten zu tun. Diese haben, zusammen mit einigen Kollegen, eine verdeckte Ermittlung im Ort laufen. Dies darf jedoch nicht bekannt werden, nicht einmal Teilen der örtlichen Polizei. Jennerwein und seine Leute beschließen einen Scheinfall zu erfinden, um die Öffentlichkeit auf ein anderes Thema zu lenken. Sie kommen auf die skurrile Idee einen Wilderer ein Verbrechen ausführen zu lassen, um die allgemeine Aufmerksamkeit auf ein anderes Thema zu lenken.
Als hätte Jennerweins Mannschaft nicht schon genug Arbeit, erscheint unerwartet das Ehepaar Graßegger, die Jennerwein einst aus seiner Heimat vertrieben hat. Die ehemaligen Besttatungsunternehmer Graßegger hatten bereits in der Vergangenheit Ärger mit Jennerwein.
Mit viel Witz und, zum Teil, sehr abgründigem Humor schafft es Jörg Maurer, auch im vierten Teil der Jennerwein-Krimis den Leser für die Region Garmisch-Partenkirchen zu begeistern. Wirklich lesenswert!
Da die Romane eine vorlaufende Geschichte haben, empfehle ich diese in der chronologisch richtigen Reihenfolge zu lesen!
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