Ein Skandal erschüttert das friedliche Städtchen Aurora an der amerikanischen Ostküste: 33 Jahre nachdem die zauberhafte Nola dort spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten, des hochangesehenen Schriftstellers Harry Quebert. Als er verhaftet wird, ist der Einzige, der noch zu ihm hält, sein ehemaliger Schüler und Freund Marcus Goldman, inzwischen selbst ein erfolgreicher Autor. Überzeugt von der Unschuld seines Mentors – und auf der Suche nach einer Inspiration für seinen nächsten Roman – beginnt Goldman auf eigene Faust im Fall Nola zu ermitteln …
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
aus Linz
5/5
31.03.2025
Hörbuch-Download (MP3)
Klare Empfehlung
Bin so grundsätzlich keine Freundin von Krimis, dem Buch habe ich aber wegen der vielen positiven Bewertungen eine Chance gegeben und wurde nicht enttäuscht, eine kurzweilige Geschichte, die bis zum Ende interessant bleibt. Habe es als Hörbuch „gelesen“
Bewertung
aus Bischofsheim
5/5
30.08.2021
Hörbuch-Download (MP3)
Spannendes Hörbuch gesucht und gefunden
Ich habe mich wegen der vielen guten Bewertungen für dieses Buch bzw Hörbuch von J. Dicker entschieden. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Sprecher T. Kessler liest das Buch fantastisch. Man kann sich gut auf die Geschichte einlassen.
Die Geschichte selbst wird niemals Langweilig und immer wenn man denkt jetzt hat man die Lösung kommt es ganz anders. Werde mir jetzt das nächste Hörbuch von J. Dicker anhören und hoffe auf eine weitere spannende Geschichte.
NiWa
3/5
07.03.2016
Hörbuch-Download (MP3)
Meine Meinung zum Fall Harry Quebert
Mehr als 30 Jahre ist es her, dass die 15jährige Nola verschwunden ist. Und plötzlich taucht sie wieder auf: als verwitterte Leiche im Garten des bekannten Bestseller-Autors Harry Quebert!
Sein Schützling Marcus Goldmann - ebenfalls Schriftsteller und von einer ruinösen Schreibblockade gehemmt - glaubt als einer von wenigen an Harrys Unschuld, und beginnt damit, die Geschichte in einem Buch zu verarbeiten. Aber was steckt hinter der mysteriösen Nola und ihrem Verschwinden? Und hatte der damals über 30jährige Harry tatsächlich eine Liebesbeziehung zu dem Teenager?
Die Geschichte wird aus der Sicht von Marcus Goldmann erzählt und das aufstrebende Jungtalent strotzt nur vor schriftstellerischem Esprit und Feingefühl. Gleich von Beginn an weiß er den Leser in seine Situation zu versetzen, lässt einem mit ihm gegen die Schreibblockade kämpfen, und man hofft zusammen darauf, an den ersten großen Erfolg anschließen zu können. Marcus Goldmann war ein Überflieger, ein Bestsellerautor, der fast aus dem Nichts entstand, und schnell merkt man, dass er diesen Erfolg seinem ehemaligen Professor und Freund Harry Quebert zu verdanken hat.
Doch von einem Moment auf den anderen steht Harry Quebert unter Mordverdacht. 1975 ist die 15jährige Nola spurlos verschwunden und bei Gartenarbeiten auf Harrys Grundstück, mehr als 30 Jahre später, unvermutet wieder aufgetaucht. Fast gleichzeitig entdeckt Marcus, dass Harry einst Nolas Geliebter war, was Harry zum Verhängnis wird. Doch Marcus stellt eigene Ermittlungen an und zerrt rätselhafte Verstrickungen ans Tageslicht.
Der Roman und Plot an sich haben mir sehr gut gefallen. Wie bereits erwähnt, beherrscht Joël Dicker einen kurzweiligen Erzählstil, der ausgezeichnet unterhält und amüsant zu hören ist. Anregend und abwechslungsreich sind vor allem auch die Perspektivenwechsel, die zwischen den Ereignissen im Sommer 1975 und der Gegenwart variieren, weil sich Marcus von Harry und den Bewohnern Auroras von damals erzählen lässt.
Allerdings schafft es Dicker nicht, diesen fesselnden Stil beizubehalten, weil er sich ab ungefähr der Hälfte des Romans in Wiederholungen verliert. Ständig lässt man sich auf die Ereignisse von damals auf’s Neue ein und wird mit der Zeit müde, über Nolas Verschwinden nachzudenken.
Außerdem hat die Geschichte von Harry und Nola einen unangenehmen Beigeschmack, weil eine Liebesbeziehung zwischen einem 15jährigen Mädchen und einem doppelt so alten Mann für mich persönlich ans Pädophile grenzt. Kitschige Ausschmückungen Harrys, habe ich als überzogen empfunden und vom Ende war ich etwas enttäuscht, weil es fast dem typischsten aller Krimiklischees entspricht.
Nichtsdestotrotz war es ein guter Krimi, der mich immer wieder auf die falsche Fährte gebracht hat, die persönliche Note durch Marcus Goldmanns schriftstellerische Ambitionen und den damit einhergehenden Problemen haben für Unterhaltung gesorgt, und insgesamt habe ich gemeinsam mit Marcus gern in der Vergangenheit des Ortes Aurora und Harrys Leben geforscht, wobei wir auf so manches überraschende wie auch pikante Detail gestoßen sind.
Meiner Meinung nach ist es ein ideenreicher Krimi, bei dem man aber mit laschen Wiederholungen zu kämpfen hat und von der Aufklärung nicht zu viel erwarten darf.
Sira
aus NRW
5/5
16.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Spannend und absolut unvorhersehbar
Eine Krimi-Story, die verworren und faszinierend ist und bei der man ständig miträtselt. Toller Schreibstil, lässt sich trotz des Umfangs des Romans schnell lesen, was man auf Grund der plot twists und anhaltenden Spannung auch tut.
whatabout_nadine
aus Handewitt
5/5
18.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein wahres Meisterwerk: komplex, vielschichtig und niemals langweilig
Im Zentrum dieses Romans steht der junge Autor Marcus Goldman, der in einer schweren Schreibkrise steckt und Zuflucht bei seinem früheren Mentor Harry Quebert sucht. Doch die scheinbare Ruhe in der idyllischen Kleinstadt kippt abrupt, als die Leiche der seit Jahrzehnten vermissten Nola Kellergan gefunden wird. Plötzlich steht nicht nur Harry unter Mordverdacht, auch Marcus wird in ein Geflecht aus Geheimnissen, Lügen und verdrängten Wahrheiten hineingezogen, das weit über einen klassischen Kriminalfall hinausgeht.
Dieses Buch entwickelt von der ersten Seite an eine ungeheure Sogwirkung. Es ist spannend, klug aufgebaut und so raffiniert erzählt, dass man sich dem Strudel der Ereignisse kaum entziehen kann. Jede neue Enthüllung wirft weitere Fragen auf, jede Wendung verschiebt die Perspektive. Gerade diese Vielzahl an überraschenden Entwicklungen macht den Reiz aus. Nichts ist vorhersehbar, nichts eindeutig, und genau darin liegt die besondere Stärke dieses Romans.
Doch „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ ist so viel mehr als nur ein packender Thriller. Es ist ein eindringliches Porträt einer Gesellschaft in den 70er Jahren, das hinter die sorgfältig aufrechterhaltene Fassade blickt. In dieser Kleinstadt wird beobachtet, getuschelt und geurteilt und dabei oft vorschnell und oberflächlich. Während man sich in das Leben anderer einmischt, bleiben die eigenen Abgründe verborgen. Die Geschichte zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Hilflosigkeit, Angst und unausgesprochene Wahrheiten ein ganzes Gefüge durchziehen können.
Die Figuren sind dabei bewusst kantig und nicht immer leicht zu ertragen. Einige treiben einen regelrecht an den Rand der Geduld, wirken engstirnig oder moralisch fragwürdig und genau das macht sie so authentisch. Sie spiegeln die Widersprüche einer Gesellschaft wieder, in der nicht alles so ist, wie es scheint.
Dieses Buch ist für mich ein wahres Meisterwerk: komplex, vielschichtig und niemals langweilig. Es fordert heraus, zieht einen immer tiefer hinein und beschäftigt einen auf eine intensive Weise, weil es in seiner Konstruktion, seiner Atmosphäre und seiner erzählerischen Raffinesse schlichtweg brillant ist.
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5/5
19.09.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Kleinstadtstudie und gleichzeitig...
Eine Kleinstadtstudie und gleichzeitig ein Krimi - spannend und zynisch! Ein wunderbares Buch, das unaufgeregt und sprachlich versiert eine aufregende Geschichte erzählt. Top!
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5/5
10.06.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein großartig konstruierter Genre-Mix,...
Ein großartig konstruierter Genre-Mix, der einen immensen Lesesog entwickelt, dem man sich nicht entziehen kann. Der Roman ist sprachlich sehr gut sowie wendungsreich und fesselnd bis zum Schluss. Unbedingt lesen!!
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5/5
12.04.2020
eBook (ePUB)
"..die Liebe ist ein Trick, ausgedacht von Männern, um nicht selbst Wäsche waschen zu müssen.."
Dieser Roman ist vollgepackt mit schönen, tollen Sätzen und einer fesselnden Geschichte.
Eine Ode an die Liebe und ans Bücher schreiben. Verbrechen, Leidenschaft und Geheimnisse. Alles vereint.
"...sie wollen mit mir über die Liebe reden, Marcus, aber die Liebe ist kompliziert. Sogar sehr kompliziert. Sie ist das Außergewöhnlichste und zugleich Schlimmste, was einem widerfahren kann..." "..ein Buch zu schreiben ist, wie jemanden zu lieben: es kann sehr wehtun.."
Ein Gefühl am Ende, dass man es wissen muss aber nicht weiterlesen möchte, weil die Seiten gezählt sind, das Buch zu Ende geht und man doch nicht aufhören möchte...
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5/5
12.07.2014
Buch (Gebundene Ausgabe)
Lassen Sie sich überraschen!
Marcus kann es nicht glauben. Sein Freund und Mentor Professor Harry Querbet soll des Mordes angeklagt werden weil man in seinem Garten eine Leiche gefunden hat. Die Leiche der 15 Jährigen Nola die seit über 33 Jahren verschwunden ist. Von der Unschuld seines ehemaligen Professors überzeugt, fährt er nach Aurora um auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei deckt er nicht nur Harrys schmutzige Geheimnisse auf sondern die einer ganzen Kleinstadt.
Spannend und mit viel Tiefgang erzählt Jöel Dicker die Geschichte der kleinen Nola in der nichts so ist wie es am Anfang scheint.
Ich muss zu geben, dass ich keine klassische Krimi-Leserin bin. Vielleicht hat mir gerade deswegen dieses Buch so gut gefallen.
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5/5
13.11.2013
eBook (ePUB)
Ein "fabelhafter" Roman
Marcus Goldman (Der Fabelhafte) hat eine Schreibblockade. Daher sucht er seinen Mentor, den weltberühmten Schriftsteller Harry Quebert auf um ihn um Hilfe zu bitten. Bei diesen Besuch entdeckt er, das sein Schriftstellerfreund in den 70-ern eine Affäre mit einem 15 jährigen Mädchen hatte, das im August 1975 spurlos verschwand. Das ist der Auftatkt zu einem Riesenskandal in den USA und zu einem der besten Bücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Kaum denkt man, man kenne den Ausgang der Geschichte, wird man wieder von einer Wendung überrascht. Dieses Buch ist keine einzige Seite lang langweilig und man bedauert es tatsächlich, wenn man es zu Ende gelesen hat. Denn was liest man dann?
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