Liebe, Macht und Wahnsinn – darum drehen sich die großen Tragödien von William Shakespeare. Anlässlich seines 450. Geburtstages erscheinen nun die vier wichtigsten Shakespeare-Stücke in grandiosen Hörspieladaptionen. Sie versammeln die großen Stimmen der 60er bis 80er Jahre: Zu hören sind unter vielen anderen Bernhard Minetti in der Rolle des König Lear und Christiane Hörbiger als Hamlets Mutter.
In 'Macbeth' prophezeien drei Hexen, dass der Feldherr Macbeth bald zum König gekrönt wird. Bestärkt durch den blutigen Ehrgeiz seiner Frau Lady Macbeth ermordet er König Duncan und besteigt selbst den Thron. Doch die Quälgeister geben keine Ruhe: Angetrieben von der Angst und bösen Geistern richtet Macbeth ein Blutbad an.
Hörspiel mit Siegfried Wischnewski, Alfred Schlageter, Kurt Beck, Marlene Riphan u.v.a. Produktion: SRG/BR, 1968 2 CDs Laufzeit 114 min
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4.5/5.0
MaWiOr
aus Halle
5/5
03.08.2014
Buch (Taschenbuch)
Die vor 1611 entstandene…
Die vor 1611 entstandene Tragödie „Macbeth“ von William Shakespeare geht zurück auf historische Ereignisse im Schottland des 11. Jahrhunderts. Sie beginnt mit der berühmten Hexen-Szene: Die beiden Heerführer Macbeth und Banquo begegnen nach einer siegreichen Schlacht drei Hexen, die Macbeth als den künftigen schottischen König begrüßen. Seinen Freund Banquo weissagen die Hexen allerdings, dass seine Nachkommen einmal den schottischen Thron erben werden. Die Prophezeiung lässt Macbeth und seiner ehrgeizigen, ja skrupellosen Frau keine Ruhe. Um aber König von Schottland zu werden, muss Macbeth den jetzigen König Duncan beseitigen. Als dieser in seinem Haus weilt, tötet Macbeth, angestachelt von seiner Frau, den schlafenden König und lenkt den Verdacht auf die Wächter. Duncans Söhne Malcolm und Donalbain fliehen ins Ausland und damit hat sich die erste Weissagung der Hexen bewahrheitet: Macbeth ist schottischer König. Einzig Macduff, sein Gegenspieler, wittert Verdacht und flieht nach England. Macbeth wird jedoch vom Grauen vor der eigenen Missetat erfasst und dann bleibt da ja noch die zweite Wahrsagung der Hexen. Also beauftragt er gedungene Mörder, den rechtschaffenen Banquo und dessen Sohn Fleance zu töten. Während Banquo ermordet wird, kann Fleance jedoch entkommen. Bei einem Bankett, das Macbeth für die schottischen Adligen gibt, erscheint ihm Banquos Geist, was ihm große Angst einflößt. Doch er beschließt mit seiner Frau, den vor-gezeichneten Weg der Gewalt weiterzugehen. So lässt er Macduffs Frau und Kinder ermorden. Noch einmal befragt Macbeth die Hexen, die ihm scheinbare Sicherheit verheißen: Kein vom Weibe Geborener könnte ihm schaden und solange der Wald von Birnam nicht gegen ihn zu Felde zieht, sei er unbesiegbar. Der Widerstand gegen den Tyrannen formiert sich allerdings und eine große Schlacht steht bevor. Lady Macbeth verfällt dem Wahnsinn und die letzten Verheißungen der Hexen erweisen sich als trügerisch, denn die Feinde haben sich mit Zweigen und Laubwerk getarnt und Macduff, der durch Kaiserschnitt aus dem Mutterleib geholt wurde, tötet schließlich Macbeth. Malcolm wird König von Schottland und verspricht die Wiederherstellung der rechten Ordnung. „Macbeth“ ist Shakespeares kürzeste und zugleich dunkelste Tragödie. Bereits Friedrich Schiller hatte dieses „Königsmörder“-Drama übersetzt, doch die erste gültige Übersetzung ins Deutsche stammt von Dorothea Tieck (1833). Nun hat der profunde Shakespeare-Kenner Frank Günther eine zeitgemäße Übersetzung geschaffen, die vor allem der Originaltreue verpflichtet ist. In der Rubrik „Aus der Übersetzerwerkstatt“ des umfangreichen Anhangs geht Günther näher auf die Thematik „Hexen-Fluch-Magie-Sprach-Zauber-Kessel“ ein und bekennt selbstkritisch, dass jede neue Übersetzung nichts ist als nur ein Text „aus Tölpelmund“ (Macbeth V,5). Neben zahlreichen Anmerkungen zum Text, Literaturhinweisen sowie einer Auswahl von „Macbeth in der Musik und im Film“ wird der Anhang durch das Essay „Macbeth - das Exemplarische und das Besondere“ von Ulrich Suerbaum komplettiert. Der Literaturwissenschaftler beleuchtet darin aber nicht nur die Eigenart des Stücks, sondern hinterfragt auch die historischen Fakten und die Handlung des Stücks. Die zweisprachige dtv-Ausgabe (engl./dt.) mit dem mehrteiligen Anhang ist eine umfassende und informationsreiche „Macbeth“-Ausgabe.
July68
aus Nürnberg
5/5
11.06.2011
Buch (Taschenbuch)
Klein, kompakt und aufschlußre…
Klein, kompakt und aufschlußreich; und das in zwei Sprachen! Nach dem Besuch des Stückes im Nürnberger Schauspielhaus hat dieses Heft den Inhalt komplett verdeutlicht und somit sehr eingängig vermittelt! Dabei sind die Erläuterungen enorm hilfreich und vermitteln nebenbei wichtiges Hintergrundwissen, das zum Verständnis beiträgt bzw. Voraussetzung ist. Und, gewollt oder nicht gewollt: Die Englischkenntnisse werden auch noch vertieft. Sehr empfehlenswert!
Ulrike Linstedt
aus Zehdenick
4/5
14.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Shakespeare zieht seine Leser in einen Bann
Ich interessiere mich sehr fuer Shakespeare und mir gefaellt diese Ausgabe, da das Englisch, das Shakespeare benutzt hat, nicht immer dem heutigen Englisch entspricht und auf diese Weise laesst es sich besser verstehen, auch sind die Erklaerungen, bzw. Anmerkungen sehr hilfreich.
Shakespeare ist immer wieder spannend...
Bianca
4/5
14.06.2021
Buch (Taschenbuch)
gefällt mir gut
Dieses Buch ist zwar etwas schwer zu lesen,dafür macht es aber umso mehr Spaß.
In den Werken von Shakespeare gibt es immer eine Lehre die den Menschen vermittelt werden soll.
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