Tatjana Hauptmann hat Franz Kafkas großartige Erzählung einer beunruhigenden Metamorphose wunderbar und sensibel illustriert.
Kundinnen und Kunden meinen
3.9/5.0
Bewertung
5/5
02.11.2026
Buch (Taschenbuch)
10/10
Das war mein erstes Buch von Franz Kafka und hat mich dazu motiviert, noch mehr von ihm lesen zu wollen.
Das Buch ist großartig, wenn auch an manchen Stellen für meinen Geschmack etwas schwieriger geschrieben.
Die Geschichte hat mich so sehr gefesselt, dass ich sie in einem Zuge gelesen habe - was bei nur 100 Seiten gut möglich ist.
Nach der letzten Seite saß ich erst einmal eine Weile da. Das Buch hat mich sehr traurig und wütend gemacht.
Im Resümee war die Lektüre es absolut wert und ich bin gespannt auf weitere Werke von Kafka.
10/10 - kann ich empfehlen, würde ich kein zweites Mal lesen.
Bücherleser26
5/5
18.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Käfer als Spiegel der Gesellschaft
Gregor Samsa versorgt durch seine harte Arbeit als Handelsvertreter im Alleingang seine Familie. Doch eines Tages ist nichts mehr wie vorher: Gregor erwacht eines Morgens als Käfer und führt fortan ein völlig verändertes Leben, in dem er auf die Mithilfe seiner Familie angewiesen ist. Aus Ungläubigkeit und Existenznot werden rasch Wut und Verzweiflung, was die Handlung dramatisch zuspitzt und in einem bezeichnenden Ende mündet. Kafkas Werk ist absurd und real zugleich, wobei die Verwandlung und die daraus resultierenden Folgen wohl vielseitiger interpretierbar nicht sein könnten. Ein erschreckendes und überaus lesenswertes Werk - "Die Verwandlung" von Franz Kafka
Bewertung
5/5
01.12.2023
Buch (Taschenbuch)
Schulbuch
Wir mussten das Buch in der Oberstufe lesen und ich hab es geliebt! Durch dieses Buch habe ich meine Leidenschaft zu Kafka gefunden, es ist wunderschön und traurig zugleich. Ich kann es empfehlen!
Bewertung
5/5
24.02.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein atemberaubendes Stück Weltliteratur im Comicformat
„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.“ Mit diesem Satz beginnt wohl eine der meistinterpretiertesten Erzählungen der Weltliteratur. Eric Corbeyran und Richard Horne ist es gelungen die meisterhafte Erzählung Kafkas in einen düsteren Comic zu transferieren und dabei nah am Originaltext zu bleiben. Eine absolute Empfehlung.
Bewertung
5/5
28.11.2020
Buch (Taschenbuch)
Ein Meisterwerk
Es gib wohl nur wenige Autoren deren Werke so rätselhaft sind, wie diese Kafkas. Als eines Morgens Gregor Samsa erwacht, muss er erstaunt feststellen, dass er sich in einen riesigen Käfer verwandelt hat...
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5/5
13.09.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Meisterwerk welches nie an Relevanz verlieren wird.
„Die Verwandlung" von Franz Kafka ist eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Franz Kafka ist ein großartiger Schriftsteller, meiner Meinung nach der bedeutendste im gesamten deutschsprachigen Raum. „Die Verwandlung" ist eine Erzählung, die in ihrer Einzigartigkeit unvergleichlich ist.
Die Novelle ist reich an Metaphern und Symbolik und bietet eine faszinierende Darstellung von Isolation, Entfremdung und Verzweiflung. Man kann Kafkas Werke nicht lesen, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass sie tiefgehendes Nachdenken erfordern, um die Bedeutung hinter den Worten zu verstehen.
Kafkas Schreibstil ist fesselnd. Vom ersten Satz an sympathisiert der:die Leser:in mit Gregor und leidet mit ihm. Es gibt unzählige Interpretationsmöglichkeiten. Allein die Beziehung zu seinem Vater könnte man mit Kafkas eigenen Erfahrungen vergleichen. Es ist bekannt, dass Kafka und sein Vater keine gute Beziehung hatten. Ein Zitat aus seinem "Brief an den Vater", das mir jede Woche mindestens einmal durch den Kopf geht: „Ich wäre glücklich gewesen, Dich als Freund, als Chef, als Onkel, als Großvater, ja selbst als Schwiegervater zu haben. Nur eben als Vater warst Du zu stark für mich."
Dieses Werk regt zum Nachdenken über die menschliche Psyche und möglicherweise auch über den Kapitalismus an. Viele Interpretationen legen nahe, dass Gregor Depressionen entwickelt hat. Das Traurige daran ist, wie die Menschen um ihn herum beginnen, ihn zu sehen. Kurz gesagt, er wird als nutzlos empfunden.
Der Vergleich zum Kapitalismus ist ebenso interessant: Gregor Samsa wacht als Ungeziefer auf, sein erster Gedanke? „Wie komme ich bloß zur Arbeit, um Geld zu verdienen?“ Da er dies nicht mehr kann, wird er als wertlos betrachtet, ähnlich wie Menschen in der heutigen Arbeitswelt.
Man könnte sich tagelang, monatelang, ja sogar jahrelang mit diesem Werk Kafkas auseinandersetzen, doch eines bleibt unverändert: „Die Verwandlung“ wird für immer ein Meisterwerk bleiben.
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