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Meine letzte Rezension Jenseits der blauen Grenze von Dorit Linke
Die Geschichte von Hanna und Andreas, die in der DDR leben und sich schließlich für eine gefährliche Flucht über die Ostsee entscheiden, hat mich von Anfang an mitgenommen. Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt: Einerseits erlebt man die Flucht über die Ostsee mit, andererseits erfährt man in Rückblenden mehr über das Leben in der DDR. Durch diesen Wechsel versteht man immer besser, warum die beiden so dringend fliehen wollen und was sie dabei riskieren. Die Hauptfiguren unterscheiden sich vor allem darin, wie sie mit der Unterdrückung in der DDR umgehen. Andreas rebelliert offen gegen das System und gerät dadurch sogar in eine Einrichtung, die ihn angeblich auf den „richtigen“ Weg zurückführen soll. Hanna passt sich dagegen äußerlich eher an, um Schwierigkeiten zu vermeiden. Trotzdem spürt auch sie den Druck der DDR und leidet darunter. Umso wichtiger wird ihre enge Freundschaft zu Andreas und Jens( „Sachsen-Jensi“). Sachsen-Jensi ist der humorvolle und lockere Teil der Gruppe. Doch hinter seinem lustigen Fassade merkt man auch, wie sehr ihn das Leben in der DDR belastet. Zusammen ergänzen sich die drei Figuren wunderbar und machen die Geschichte besonders lebendig und glaubwürdig. „Jenseits der blauen Grenze“ ist ein mitreißendes Jugendbuch, das aber auch Erwachsene begeistern wird. Besonders die Fluchtkapitel waren unglaublich packend. Die Geschichte berührt, weil sie Themen wie Freiheit, Freundschaft und Mut auf eine zugängliche Weise behandelt. Gleichzeitig wird einem bewusst, dass für viele Menschen eine gefährliche Flucht der einzige Ausweg aus der DDR war.
ab 9,99 €
Produktbild Jenseits der blauen Grenze
5/5
  • Andrea Resch-Krenn
  • Buchhändler/-in

5/5

Jenseits der blauen Grenze

Die Geschichte von Hanna und Andreas, die in der DDR leben und sich schließlich für eine gefährliche Flucht über die Ostsee entscheiden, hat mich von Anfang an mitgenommen. Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt: Einerseits erlebt man die Flucht über die Ostsee mit, andererseits erfährt man in Rückblenden mehr über das Leben in der DDR. Durch diesen Wechsel versteht man immer besser, warum die beiden so dringend fliehen wollen und was sie dabei riskieren. Die Hauptfiguren unterscheiden sich vor allem darin, wie sie mit der Unterdrückung in der DDR umgehen. Andreas rebelliert offen gegen das System und gerät dadurch sogar in eine Einrichtung, die ihn angeblich auf den „richtigen“ Weg zurückführen soll. Hanna passt sich dagegen äußerlich eher an, um Schwierigkeiten zu vermeiden. Trotzdem spürt auch sie den Druck der DDR und leidet darunter. Umso wichtiger wird ihre enge Freundschaft zu Andreas und Jens( „Sachsen-Jensi“). Sachsen-Jensi ist der humorvolle und lockere Teil der Gruppe. Doch hinter seinem lustigen Fassade merkt man auch, wie sehr ihn das Leben in der DDR belastet. Zusammen ergänzen sich die drei Figuren wunderbar und machen die Geschichte besonders lebendig und glaubwürdig. „Jenseits der blauen Grenze“ ist ein mitreißendes Jugendbuch, das aber auch Erwachsene begeistern wird. Besonders die Fluchtkapitel waren unglaublich packend. Die Geschichte berührt, weil sie Themen wie Freiheit, Freundschaft und Mut auf eine zugängliche Weise behandelt. Gleichzeitig wird einem bewusst, dass für viele Menschen eine gefährliche Flucht der einzige Ausweg aus der DDR war.

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